Meine Deutschlehrerin an der Universität siezt mich, aber kennt meinen Vornamen. Ich möchte ihr eine E-Mail schreiben. Sie hat mir noch nie geschrieben. Welche Begrüßung und welche Verabschiedung passen in dieser Situation?
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Für E-Mail Korrespondenz gibt es keine allgemein gültigen Regeln. Mit einer Standardanrede wie in einer schriftlichen Korrespondenz auf Papier macht man sicher nichts falsch, üblicherweise kann man aber für E-Mails durchaus einen lockereren Ton anwenden. Bei völlig fremden Personen und in einem formellen Anschreiben empfiehlt sich nach wie vor die Standardanrede und Schlußformel:
Sobald man mehrfachen oder persönlichen Kontakt mit einer Person hatte darf man getrost auch
oder (gleichwertig und austauschbar)
benutzen ohne Anstoß zu erregen. Dies gilt umso mehr, wenn der Kontakt bereits so gut ist, dass man sich im angelsächsischen Sprachraum bereits mit Vornamen anreden würde. Dann wäre die erstgenannte Standardanrede unangebracht, auch wenn man sich noch Siezt. |
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In formalem Kontext passt immer:
Immer öfter wird auch folgendes verwendet:
Es hängt von der Formailität ab. Ich denke, dass bei einer Lehrerin durchaus auch die untere Form in einer E-Mail angemessen ist. Siehe auch diese Frage. |
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