Ein nicht mehr sehr häufig benutztes Satzzeichen ist das Semikolon:
;
Wie wird ein Semikolon eingesetzt; welche stilistische Aussage bewirke ich damit?
|
Ein nicht mehr sehr häufig benutztes Satzzeichen ist das Semikolon:
|
|
It's more about writing than German language 1- In complicated lists:
Better to write: (notice that some commas are replaced by semicolons)
In most lists a comma is enough to separate the items. In a complicated list like the one above, it is perfectly acceptable to use the semicolon to make the list more understandable. 2- Separating closely-related independent clauses:
The two clauses here are closely connected but the link has not been made explicit. They could have been separated by a full stop.
|
||||
|
|
|
Das Semikolon verbindet im Deutschen zwei gleichrangige Sätze oder Wortgruppen. Es sollte dort verwendet werden, wo ein Komma als Trennung zu schwach wäre und ein Punkt zu stark. Es lässt sich jedoch selten eindeutig festlegen, wann ein Semikolon gegenüber einem Komma oder einem Punkt zu verwenden ist. Die Setzung eines Semikolons liegt weitgehend im Ermessen des Autors. Ein Semikolon hat grundsätzlich nebenordnende Funktion hat; es darf deshalb nie zwischen Haupt- und Nebensätzen stehen. Die amtliche deutsche Rechtschreibung (Fassung von 2006) schreibt Folgendes vor:
Beispiele für gleichrangige, vor allem auch längere Hauptsätze (mit Nebensatz):
Beispiele zur Setzung des Semikolons bei gleichrangigen Wortgruppen gleicher Struktur in Aufzählungen:
Im Duden-Sprachratgeber steht als Ergänzung zu den bisher erwähnten Regeln:
Man beginnt das erste Wort nach einem Semikolon übrigens nicht automatisch mit einem Großbuchstaben, sondern schreibt klein weiter wie beim Beistrich. Beim Doppelpunkt beginnt man den Satz wie einen normalen Satz mit einem Großbuchstaben, sofern es sich um einen vollständigen Satz handelt. Kleine Abschweifung vom Thema: Wer Texte aus dem Griechischen übersetzt, muss sich bewusst sein, dass im Griechischen das Semikolon als Fragezeichen benutzt wird. |
|||||||||||||||||
|
|
Das Semikolon erzwingt eine längere "Denkpause" als ein Komma, schließt den vorangegangenen (Teil-)Satz aber im Gegensatz zum Punkt noch nicht ab. Im Allgemeinen sollte man es sehr sparsam einsetzen. Von der Wirkung finde ich es meist nur bei Prosa oder bei Reden passend, da es m.E.n. immer einen sehr getragenen Eindruck erweckt. Eine Ausnahme sind die von splattne bereits erwähnten Aufzählungen in der Aufzählung, da dient das Semikolon nur dem Verständnis der Schachtelung. (Wie einfache und doppelte Gänsefüßchen bei geschachtelten Zitaten.) Dort hat es keine gesonderte Wirkung und kann bedenkenlos verwendet werden. |
|||
|
|
Ein nicht mehr sehr häufig benutztes Satzzeichen ist das Semikolonbelegt werden?Nicht mehrbezieht sich auf welchen Zeitraum? Seit 2011? Seit dem 2. Weltkrieg? Seit Erfindung des Buchdrucks? Oder geht es kontinuierlich über die Jahrhunderte bergab? – user unknown Jul 4 '11 at 10:27