Was geschriebene Sprache und Literatur betrifft, so fallen mir Interjektionen ein, die etwas in diese Richtung darstellen und auch in der Literatur vor 1950 Verwendung fanden.
Interjektionen sind u. a. Wörter eines spontanen Ausdrucks körperlicher oder seelischer Empfindungen wie
- hm, ah ja, aha (Interesse, Zustimmung)
- pfui, bäh, igitt (Ekel)
- hurra, ah, jippi (Freude)
oder Ausrufe wie
und Geräuschnachahmungen
- haha, hihi, hehe (Lachen)
- äh, hm, tja (Verzögerungslaute beim Reden)
- miau, wau wau, kikeriki (Tierlaute)
- bumms, klirr, schwups
Etwas ähnliches, auf das man in der Literatur häufig stößt, sind Lautmalereien. Bei Wilhelm Busch zum Beispiel findet man folgende Sätze:
„Schnupdiwup“ entführen Max und Moritz die gebratenen Hühner mit der Angel durch den Kamin
„Ritzeratze“ sägen sie in die „Brücke eine Lücke“
„Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke“
Da die Wörter vom Erzähler verwendet werden, haben sie natürlich nicht dieselbe Wirkung wie die in Comic in direkter Rede auftauchenden "seufz", "gähn" etc.