Ich habe bemerkt, dass man bei uns zwar ohne dich (seltener und vermutlich falsch auch ohne dir) sagt, allerdings wird es mit Nomen anscheinend in Dativ formuliert, also z. B. ohne der Sache. Gibt es da eine grammatische Regel die das steuert, oder ist es nur Dialekt ?
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Nach heute gültigen Grammatikregeln verlangt "ohne" als Präposition den Akkusativ.
Allerdings beschreibt das Etymologische Wörterbuch nach Pfeifer die frühere Verwendung auch mit Genitiv und mit Dativ:
Es ist also durchaus möglich, dass im Dialekt oder regional noch die veraltete Verwendung erhalten blieb, ohne dass dies allgemein richtig wäre (Anm.: Verwendung von ohne hier als Konjunktion). Wird "ohne" als Konkjunktion eingesetzt, sind natürlich auch Kombinationen wie "ohne dich" und "ohne dir" möglich:
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Das Wort "ohne" steht grundsätzlich mit Akkusativ: Ohne wen? Ohne dich. Somit ist "ohne dir" und "ohne der Sache" falsch. Diese Konstruktionen existieren allerdings in Fällen, in denen "ohne" sich auf ein Verb bezieht (also nicht auf ein Substantiv, das ja im Akkusativ stehen müsste) und um ein Dativobjekt erweitert wird:
Ein Nomen nach "ohne" steht also immer mit Akkusativ, wenn sich das "ohne" auch auf das entsprechende Nomen beziehen soll. Die Verwendung des Dativs ist entweder somit eine Dialektform oder grammatikalisch falsch. |
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