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Im Arbeitsumfeld gibt es üblicherweise mehr oder minder festgelegte Formulierungen die man benutzt, etwas in der Art von Firma Meier, Michael Müller, Apparat von Peter Schmitz hört man öfter.

Im privaten Umfeld fühle ich mich aber immer unwohl dabei an ein fremdes Telefon zu gehen. Wenn ich irgendwo zu Gast bin und der Gastgeber gerade im Keller ist oder mit beiden Händen im Kuchenteig steckt und ruft "Gehen Sie mal eben ran?", was sagt man dann wenn man abhebt? Verwendet man evtl. verschiedene Formulierungen, je nachdem wie gut man den Gastgeber kennt?

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Bei der Arbeit gibt es auch "Müller für Maier" –  Takkat Sep 29 '11 at 14:39
    
Man kann sich einfach überall mit der praktischen Formel "Wer stört?" oder eben "Hier bei Schmidt. Wer stört?" melden. Das mache ich zwar nicht so, aber ich bestehe im Privatbereich meistens schon darauf, dass sich der Anrufer zuerst identifizieren muss. –  Phira Oct 3 '11 at 15:50
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@Phira: Ist es nicht ziemlich unfreundlich, die Konversation gleich mit "Wer stört?" zu beginnen? Rein vom Ablauf her muss doch zuerst der Angerufene etwas sagen. –  Hendrik Vogt Jan 10 '12 at 9:30
    
@HendrikVogt Ja sicher ist es unfreundlich, ich habe ja auch gesagt, dass ich das selbst nicht so mache und es nur als Kommentar geschrieben. Ich kenne aber tatsächlich Leute, die das im Privatbereich so machen. Die arbeiten im Callcenterbereich und legen keinen Wert auf Überraschungsanrufe, heutzutage sieht man ja auf dem Display, wenn Bekannte anrufen. Ich werde allerdings schon ungehalten, wenn ich mit "Ja, hallo?" abhebe und der Anrufende besteht darauf, meinen Namen zuerst zu hören, da es sich dann immer um Werbeanrufe oder falsch gewählte Rufnummern handelt. –  Phira Jan 10 '12 at 14:00
    
Ich hab ja noch nie gehört, dass jemand "Wer stört?" am Telefon sagt. Das fände ich ungeheuer frech. Schließlich "störe" ich nicht, sondern habe etwas zum Leben des anderen beizutragen: wichtige Information ("Ihr Sohn ist gerade vom Klettergerüst gefallen und jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus") oder erwünschte soziale Kontakte ("Geht's dir wieder besser heute?"). Wenn ich da mit "Wer stört?" angefahren werde, lege ich doch gleich wieder auf. Soll der Depp sich doch wundern, wo sein Sohn bleibt! –  what Jul 24 at 6:34

1 Answer 1

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Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist, da wegen der Mobilfunkverbreitung private Festnetztelefone immer seltener angerufen werden, aber früher habe ich das so gehandhabt:

bei + Nachname

also zum Beispiel

bei Schmidt

Eventuell kann man auch noch den eigenen Namen erwähnen, wenn es sehr formell sein muss:

Bei Schmidt – Sie sprechen mit Thomas Mustermann.

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+1, Bei kenne ich auch so. –  OregonGhost Sep 29 '11 at 13:38
    
+1 Ja, ich auch :) –  Mac Sep 29 '11 at 13:57
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Dito. Und für den Fall, dass man bei jemand anderem ist und einen Anruf erwartet "Schmidt, bei Mustermann". –  musiKk Sep 29 '11 at 15:21
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"Bei" ist Standard, aber erfahrungsgemäß wird es oft überhört - wenn man sich angewöhnt, immer den eigenen Namen dazuzusagen, kann man sich viel Verwirrung sparen. ("Ich hab bei Schmidt gesagt! Stop, ich bin nicht Schmidt!") –  Cass Sep 30 '11 at 8:35
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Auch gängig ist das Gleiche, nur noch umgedreht: "Müller bei Wurstalarm" wenn Herr/Frau Müller ans Telefon von den Wurstalarms geht. –  Max Ried Mar 23 '12 at 10:29

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