Beide Verben
einwecken
und
einmachen
bedeuten dasselbe.
Offensichlich ist "Einmachen" von "machen" abgeleitet, aber vovon ist "einwecken" abgeleitet?
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Beide Verben
und
bedeuten dasselbe. Offensichlich ist "Einmachen" von "machen" abgeleitet, aber vovon ist "einwecken" abgeleitet? |
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Laut Wiktionary ist der Begriff "einwecken" ein Eponym, d. h. es wurde nach einer Person benannt. Johann Carl Weck (1841 - 1914) war ein deutscher Unternehmer, der eine Gläser mit Dichtgummi produzierte. Seit 1901 verwendete man in Publikationen seiner Firma das Wort "einwecken", das dann 1907 in den Duden aufgenommen wurde. |
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"einwecken" ist von der Firma Weck abgeleitet. splattne hat Recht. Der "Weckgummi" stammt auch von der Firma Weck. Es ist ein starker, breiter, flacher Gummi, der zwischen das Glas und den Deckel gelegt wird. Mit Klammern werden beide zusammen gehalten und dann in einem großen Topf eingekocht - eingeweckt. Das Wort einwecken dürfte in der jüngeren Generation heute kaum noch bekannt sein. Ich hätte mich auch nicht daran erinnert, wenn mich nicht vor ein paar Jahren, eine Bekannte deshalb etwas rüde zurecht gewiesen hätte. Am besten aus dem Vokabular streichen. Einmachen versteht jeder. Von solchen Marketing-Wörtern gibt es noch viel mehr: Ein Tempo ist ein Papiertaschentuch (und keine Geschwindigkeit), ein Tesa ist ein Klebestreifen, ein Aspirin ist eine Kofpschmerztablette, ein Hirsch ist ein Fahrrad und ein Jeep ist ein Geländewagen. In Deutschland werden Markennamen immer wieder als Synonym für die Funktion verwendet. In der Schweiz ist das fast völlig unbekannt. Dort heißt das Tesa Kläbi. Also aufpassen und besser die allgemein verständlichen Wörter verwenden. |
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