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Why is "aber" used in this context?

Darf ich dich zu einem Kaffee einladen?
Aber ja, sehr gern.

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It has the connotation of "of course", "without question", "no problem", "it's a pleasure" or "glad to help", depending on the context. Especially if someone asks for a favor, this answer reassures the person that you are not bothered at all by that request. –  Landei Mar 5 '12 at 12:25
    
@Landei: That makes perfect sense, thank you. –  user508 Mar 5 '12 at 14:14
    
Hey Gigili, your previous user image was nicer! ;-) –  Geziefer Mar 6 '12 at 8:43
    
Thank you Gigili! ;-)) –  Geziefer Mar 8 '12 at 6:58
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2 Answers

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It's like saying "But sure, you're welcome!". It probably means "You might believe it's not ok, BUT it is"

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Even the English translation doesn't make sense to me. I wouldn't say "but sure" despite there was a conversation going on that I have a problem but sure. –  user508 Mar 5 '12 at 11:38
    
Thank you for your answer, by the way. –  user508 Mar 5 '12 at 11:45
    
Simply that's it. –  Martin Kremers Mar 7 '12 at 14:04
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In diesem Fall steht aber nicht als Konjunktion, sondern als Modalpartikel/Abtönungspartikel.

Die Duden Grammatik (hier 7. Auflage) gibt nähere Auskunft:

(§ 870) Partikeln kommen besonders häufig in der gesprochenen Sprache vor und erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen:

  • als Gradpartikeln geben sie Auskunft über die Intensität von Eigenschaften
  • als Fokuspartikeln heben sie bestimmte Teile eines Satzes hervor
  • als Negationspartikeln verneinen sie einen Satz oder Teilsatz
  • als Abtönungspartikeln geben sie Auskunft über die subjektive Einstellung, die Haltung des Sprechers zum Sachverhalt
  • als Gesprächspartikeln steuern sie den Ablauf von Dialogen
  • als Interjektionen dienen sie dem Ausdruck von Emotionen
  • als Onomatopoetika imitieren sie Geräusche.

Es ist typisch für Partikeln, "dass sie in verschiedenen Klassen der Nichtflektierbaren bzw. der Partikeln vorkommen können". Als Beispiel wird u. a. angeführt:

Wir wollten kommen, aber der Zug fiel aus. (Konjunktion) – Das ist aber schön! (Abtönungspartikel)

§ 875 bezieht sich explizit auf die Abtönungspartikeln/Modalpartikeln:

(...) Abtönungspartikel kommen besonders häufig in der gesprochenen Sprache vor und sind dort keineswegs, wie früher angenommen, unnütze Füllwörter. Sie drücken sehr differenziert Einstellungen, Annahmen, Bewertungen und Erwartungen des Sprechers bezüglich des geäußerten Sachverhalts, teilweise auch seine Erwartungen an den Hörer aus. Abtönungspartikeln beziehen sich auf den gesamten Satz. (...)
Die häufigsten Abtönunspartikeln sind: ja, denn, wohl, doch, aber, nur, halt, eben, mal, schon, auch, bloß, eigentlich, etwa, nicht, vielleicht, ruhig. (...)

Im Beispiel der Frage steht aber in Kombination mit dem Gesprächspartikel (hier: Antwortpartikel) ja. Sein Gebrauch gibt der Antwort eine besondere Betonung; diese wirkt dadurch etwas emphatischer als ein einfaches "Ja, sehr gern."

(Der korrekte Plural von Partikel lautet übrigens Partikeln, so der Duden. Umso verwunderlicher, dass in der Duden Grammatik sowohl Partikeln als auch Partikel als Pluralform Verwendung findet.)

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"die Partikeln" ist der korrekte Plural zu "die Partikel" (eine Wortklasse). Der Plural "die Partikel" ist nur richtig für "das Partikel" (im Sinne von "Teilchen"). –  Landei Mar 5 '12 at 12:18
    
Genau. Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass nicht nur im zuletzt zitierten Absatz, sondern auch in den Überschriften in der Duden Grammatik immer wieder das n fehlt. –  Jakob Mar 5 '12 at 12:36
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