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Lt. Wikipedia handelt es sich bei dem Wort Bank im Sinne von einerseits Geldinstitut und andererseits Sitzgelegenheit etymologisch um ein Wort. Wie ist dann die unterschiedliche Pluralbildung zu erklären (Banken vs. Bänke)?

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Wiktionary hat dazu einen Eintrag: Bank

"Bank/Bänke" kommt von althochdeutsch banc „Erhöhung“.

"Bank/Banken" kommt von italienisch banco „Tisch“ für „Geldhandelsort“, „Vorratsplatz“. Dem italienischen Wort liegt althochdeutsch banc / bank zugrunde.

Durch das Wort "bankrott" ließe sich vielleicht eine Verbindung herstellen; es kommt angeblich von "banco rotto" = "zerbrochener Tisch" (des Geldwechslers).

Siehe dazu auch hier, wo es heißt:

Woher kommt eigentlich der Begriff “Bankrott”? Die Antwort auf diese Frage führt zum Wechseltisch zurück. Hatte ein Geldwechsler verglichen mit seinen Einlagen zu viele Darlehen gewährt, durfte er seinen Beruf nicht länger ausüben. Damit potenzielle Kunden wussten, dass ein Geldwechsler bankrott war, wurde sein Tisch entzwei gebrochen. Solche zerbrochenen Tische werden auf Italienisch “banco rotto” (zu dt. “Bankrott”) genannt.

Jedenfalls dürfte es sich um zwei verschiedene Ursprünge handeln.

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Please edit your answer to make the links show neater than this, like "hier: link" or "the tile: link". Thank you. –  user508 Mar 11 '12 at 17:22
    
I edited it this time for future references. =) –  user508 Mar 11 '12 at 17:48
    
Aha - dann verstehe ich auch "Sandbank" besser. Allerdings sehe ich dann einen Zusammenhang mit "Geld auf der hohen Kante haben". Die unterschiedlichen Pluralformen sind für mich damit aber nicht geklärt. –  user unknown Mar 11 '12 at 18:59
    
Die Angelegenheit mit den verschiedenen Ursprüngen wäre noch zu klären. Im Etymologie-Buch der Duden-Reihe findet man 'Auch unser Wort Bank "Geldinstitut" gehört zu dieser Reihe. Es ist seinem Ursprung nach identisch mit Bank "Sitzbank", dessen germanische Vorformen früh ins Roman. entlehnt wurden (it. banca, banco). Aus dem It. wurde das Wort mit der dort entwickelten Bedeutung "langer Tisch des Geldwechslers" im 15. Jh. rückentlehnt, einer Bedeutung, die noch im Mittelhochdeutschen wehselbanc vorliegt.' –  Olaf Mar 12 '12 at 7:23
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@userunknown: Die "hohe Kante" ist ein typische Merkmal von Truhen, in denen die Menschen ja früher all ihr Hab und Gut aufbewahrten. Geld hat man wohl eher dort abgelegt, als es in der Truhe unter die Sachen zu wühlen. –  sbi Mar 19 '12 at 9:47
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