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Folgende zwei Sätze:

Ich möchte Sie wieder ermutigen sich in unserer Zeitung einzubringen.

Ich möchte Sie wieder ermutigen sich in unsere Zeitung einzubringen.

Beide Varianten klingen für mich möglich, jedoch bin ich mir erstens nicht sicher und zweitens wäre es sehr schön zu wissen, was grammatikalisch dahinter steckt.

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Unabhängig vom eigentlichen Problem, finde ich, dass wieder falsch positioniert ist. Die Aussage, die ich beim ersten Lesen verstanden habe, ist, jemanden zu motivieren, der bereits Bestandteil war. Dann gehört das wieder aber zwischen sich und in. Sprich: Ich möchte sie ermutigen, sich wieder in unserer Zeitung einzubringen. –  Em1 Oct 15 '12 at 9:23
    
@Em1 Nehmen wir an es ist ein monatlich erscheinendes Blatt und man will (wiederholt) die Leser dazu ermutigen sich zu beteiligen. Also nicht die gleichen Leute wieder ermutigen, sondern wiederholt alle (auch Unbeteiligte) dazu ermutigen sich zu beteiligen. Puh.. war das irgendwie verständlich? –  halirutan Oct 15 '12 at 9:35
    
Ja, verständlich und überzeugend. Ich habe den Satz nur anders interpretiert, obwohl er grammatikalisch genau das aussagt, was du auch rüberbringen willst. –  Em1 Oct 15 '12 at 9:40
    
Zum eigentlichen Problem: Laut Duden wendet man hier wohl eher den Akkusativ an, sprich in unsere Zeitung. Ich wüsste aber nicht, was gegen den Dativ spricht. Persönlich tendiere ich zu in unserer Zeitung. Letztlich denke ich, ist beides gleichermaßen möglich. –  Em1 Oct 15 '12 at 9:43
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Meinem Sprachgefühl nach richtet sich "in unserer Zeitung einbringen" an Leute, die schon in irgendeiner Weise an der Zeitung beteiligt sind, sich aber bisher nicht (im Sinne dessen, der es sagt oder schreibt) einbringen. Also zum Beispiel könnte es an die Mitarbeiter gerichtet sein, die die Zeitung drucken, layouten oder verteilen, um sie zu ermutigen, auch mal etwas dafür zu schreiben. Auf der anderen Seite würde ich "in unsere Zeitung einbringen" dahingehend interpretieren, dass es vor allem an Leute gerichtet ist, die momentan noch überhaupt nichts mit der Zeitung zu tun haben. –  celtschk Oct 15 '12 at 10:20
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Ähnlich wie celtschk in seinem Kommentar schreibt sehe ich es auch. Der Unterschied ist subtil, und die Wiederholung und das "ich" sind gar nicht Thema. Man kann die Frage auf die 2 Sätze reduzieren:

Bringen Sie sich in unsere Zeitung ein.

Bringen Sie sich in unserer Zeitung ein.

Der Unterschied ist gering. Einmal ist vom Wohin die Rede, das andere Mal vom Wo.

Man kann daraus konstruieren, dass einmal nur eine Entscheidung zu fällen ist, während das andere Mal ein dauerhaftes Engagement ansteht. Ich kann mir aber kaum eine Situation vorstellen, in der man dringend zu einer der zwei Varianten raten würde.

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Für mich erscheint beides möglich. Ich würde sogar Schlüsse aus der je gewählten Version darauf ziehen, wie -möglicherweise- solch ein Engagement gesehen wird - für mich durchaus ein (feines) stilistisches Merkmal bezüglich des Selbstverständnisses dieser Zeitung/dieses Werbers ... (Ok, gerade noch rechtzeitig zum Nach-editieren fällt mir auf, daß Du das ja im Prinzip auch sagst: daß ein Unterschied existiert, sorry...) –  Gottfried Helms Oct 17 '12 at 10:01
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