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Ist es richtig, wenn man einen Satz wie "Es ist ein roter Apfel." verwendet?

Schon länger benutze ich die Sprache täglich und würde dieses Pronomen anstatt "er" benutzen, wenn ich mich schnell für etwas entscheiden müsste, z.B. beim Sprechen.

Meine Frage ist, ob man "es" in solche Situationen verwenden kann oder ob das Pronommen immer mit dem Genus des Substantivs übereinstimmen sollte? (in dem Fall oben maskulin)

Ich vermute, dass das Pronomen "es" in solchen Situationen eher etwas wie "das" bedeutet, habe allerdings keine Ahnung, ob so eine Aussage überhaupt Sinn macht.

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Er ist ein Mann und Sie ist eine Frau, aber Beim Täter handelt es sich um einen Mann bzw. handelt es sich um eine Frau. Und um die Sache jetzt ganz zu verkomplizieren: Sie ist ein Mädchen. (obwohl das Mädchen). –  Em1 Oct 23 '12 at 18:09
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Ich denke, dieser Artikel auf canoo.net beantwortet die Frage sehr umfassend.

Die für deine Frage relevanten Informationen möchte ich kurz zitieren:

es als Fürwort

Das Personalpronomen es steht stellvertretend für ein Nomen oder ein Adjektiv als Prädikativ (mit sein, werden usw.)

Als Prädikativ kann es sich auch auf nicht sächliche, nicht im Singular stehende Nomen oder auf ein Adjektiv beziehen. Das Verb richtet sich nach dem Subjekt, nicht nach es:

Sie ist Ärztin und ihre Tochter wird es auch. [Anm. von mir: Der Arzt bzw. die Ärztin]

Das Personalpronomen es steht stellvertretend für ein Nomen als Subjekt in einem Gleichsetzungsatz (mit sein)

In einem Gleichsetzungssatz (mit sein) kann es sich auch auf nicht sächliche, nicht im Singular stehende Nomen beziehen. Das Verb richtet sich nach dem Prädikativ, nicht nach es:

Drei Männer betraten das Lokal. Es waren Polizisten.

es als formales Subjekt bei Gleichsetzung mit sein

Das Pronomen es kann sich in einem Gleichsetzungsatz (in der Regel mit sein) als unpersönliches Subjekt (oder Prädikativ) auf nicht sächliche, nicht im Singular stehende Nomen beziehen:

Jemand kam hinein. Es war mein Vater.

Meine Mutter war es, die hereinkam.

Das Verb richtet sich nicht nach es, sondern nach dem Bezugswort.

Es war meine Mutter.

Es waren meine Eltern.

In dieser Funktion kann es nicht weggelassen werden. Es kann häufig durch das stärkere das ersetzt werden, welches in ähnlicher Weise verwendet wird.

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