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Einige Nomen werden/wurden im Deutschen im Genitiv mit n flektiert.

des Professoren, des Pianisten, des Cäsaren

Ist die n-Bildung für

"stoffe(r)n" - aus diesem Stoff (auch: wie dieser Stoff)

auch ursprünglich ein solcher Genitiv?

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Das klingt plausibel, weil es auch die alte Form [Körper] von [Stoff] gibt: „Ein Kelch von Gold“ –  Toscho Dec 19 '13 at 15:40
    
"stoffern" habe ich noch nie gehort und ich wUrde sagen, das Wort gibt es nicht. –  rogermue Dec 13 at 17:49
    
@rogermue... deshalb ist es auch in Anführungsstrichen, weil es ein Fantasiewort ist, dass stellvertretend für hölzern, blechern, steinern, gläsern, stählern steht. –  Emanuel Dec 13 at 19:03
    
Eine unklare Kennzeichnung von fikitiven Wörtern. –  rogermue Dec 13 at 19:55

2 Answers 2

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So verführerisch eine Etymologie aus einem alten Genitiv erscheint, es ist wahrscheinlich nicht so.

Betrachtet man die Etymologie einiger dieser Adjektive, so fällt eine Gemeinsamkeit auf:

Neuhochdeutsch  Mittelhochdeutsch  Althochdeutsch  Gotisch
-----------------------------------------------------------------
golden          guldin             guldin          gulþeins
eisern          iserin             isarnin         eisarneins
bleiern         bligin             bli(w)in        ?
ledern          liderin            lidirin         ?
hölzern         hülzin             holzin          ?

Die neuhochdeutschen Suffixe "-en" und "-ern" sind also aus einem älteren Suffix "-in" und möglicherweise aus dem noch älteren "-eins" entstanden, welches man wie auch das feminisierende Suffix "-in" letztlich auf eine Wurzel im Sanskrit ("-ina") zurückführte. E.G. Graff: Althochdeutscher Sprachschatz, Nikolai Berlin 1834

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Wenn man bedenkt, dass es Ausdrücke gibt wie "Von steinerner Eleganz" oder "mit metallischer Oberfläche", dann ist der Urpsrung im Genetiv nicht unwahrscheinlich.

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Ich sehe nicht, wie das die Vermutung unterstützen soll ... –  Hagen von Eitzen Dec 20 '13 at 19:30

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