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Diese Grundregel hilft in den meisten Fällen schon viel: Wenn das Verb in der Grundform (also ohne »zu«) zusammengeschrieben wird, schreibt man auch den Infinitiv mit »zu« zusammen: aufgeben: Ich habe einen Brief aufzugeben. teilnehmen: Iris lud Hans ein an der Feier teilzunehmen. forttragen: Walter bat seine Tochter den Müll fortzutragen. Wird ...


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Die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (kurz BITV 2.0) enthält in Anlage 2, Teil 2 Vorgaben für Bereitstellung von Informationen (im Internet/Intranet) in Leichter Sprache. Unter anderem: "Abkürzungen, Silbentrennung am Zeilenende, Verneinungen sowie Konjunktiv-, Passiv- und ...


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Wichtig ist hierbei, dass "Leichte Sprache" in erster Linie ein Mittel ist, um Menschen mit Lernschwierigkeiten das Verständnis gerade längerer oder komplexer Texte zu erleichtern. Dass hierbei politische Aussagen klarer werden ist eher ein angenehmer Nebeneffekt. Die Trennung von zusammengesetzten Wörtern ergibt dabei eigentlich nur Sinn, wenn die ...


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As you can look up at canoo.net, compounds of verbs are separated. But: Verbindungen mit bleiben, lassen an zweiter Stelle können auch zusammengeschrieben werden, wenn sie eine übertragenen[sic] (figürliche) Bedeutung haben. Dies gilt auch für kennen lernen. Until 1996 the only valid spelling was the compound version. In the reform it was decided that ...


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Das zusammengesetzte Nomen müßte getrennt werden: Abend des belgischen Biers / Abend mit belgischem Bier Macht aber kaum jemand. Die grammatisch eigentlich inkorrekte Variante spricht sich eben flüssiger ... (pardon für den Wortwitz).


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Vielleicht nützt es ja jemandem, was der Duden darüber schreibt: Um zwei Lesarten anzubieten, »verwendet man runde Klammern und setzt innerhalb der Klammern einen Bindestrich«. Falls der »nicht eingeklammerte Bestandteil ein Substantiv oder etwas Substantiviertes ist, wird dieser großgeschrieben«. Beispiele: eine Menge wenig überzeugender ...


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Vorweg: In den offiziellen Regeln konnte ich nichts hierzu finden. Demnach wäre jegliche derartige Konstruktion nicht regelkonform. Dies ergibt sogar insofern Sinn, da Klammern »Zusätze und Nachträge« einschließen (§ 85) und es sich hier eben nicht um einen Zusatz handelt, sondern zwei alternative Möglichkeiten Kompakt dargestellt werden sollen. Mit anderen ...


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Adjektive werden prinzipiell klein geschrieben, egal wie sie gebildet werden. Das gilt auch für geographische Bezeichnungen ... Die pazifischen Küstenregionen, die österreichischen Bundesländer ... und auch für von Eigennamen abgeleitete Adjektive: der gregorianische Kalender, die napoleonischen Kriege, kafkaesk, darwinistisch ... Aber natürlich ...


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Du hast recht, wenn Du schreibst, dass das belgisch sich hier grammatikalisch nicht auf Bier bezieht. Es bezieht sich aber auch nicht auf Abend, sondern auf Bierabend. Daher würde ich die Formulierung nicht als falsch empfinden, denn ich würde davon ausgehen, dass man bei einem belgischen Bierabend belgisches Bier trinkt. Wenn Du genauer sein möchtest, musst ...


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Neue Regeln zu erfinden bzw. absichtlich fehlerhaft zu schreiben erleichtert nicht, sondern stiftet nur Verwirrung. Das Lesebuch der 1. Klasse wirft auch nicht alle Rechtschreib- und Grammatikregeln über den Haufen. Trotzdem ist es in der Lage, mit dem bestehenden Regelwerk für Anfänger leicht verständlich zu schreiben. Daran hätte man sich hier ein Beispiel ...


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The first german tanks (according to the A7V article in Wikipedia) were called "Sturmpanzerwagen A7V" (A7V was the Department in the War Ministry, which developed this tank (http://de.wikipedia.org/wiki/A7V). Maybe he mixed this up with the "A7V Schützengrabenbagger" ([maybe shielded] excavator for trenches), which is mentioned in the A7V Wikipedia article ...


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I agree with your initial assessment, i.e. "unlikely". Was either of these very long words ever (with kraft or kampf) used seriously? I have never heard it, but that doesn't signify much. If the latter, is it actually known in German ... As you know, German has the ability to (almost arbitrarily) string words together to create new words. Even if ...


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Your example illustrates some important things about spelling rules: While they're necessary and important, they go over the top by trying to regulate even minute details, that should be matters of taste, and they are completely ahistorical (where language, incidentally, is a historical phenomenon). If you go through the centuries, you'll find examples for ...


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Ich versuche es mal mit einem konkreten Beispiel: Ich besuche den Arzt. Das ist ein klarer Fall mit Akkusativobjekt. Ich mache einen Arztbesuch. Das scheint zunächst auch klar, ist es aber nicht: Wenn ich selber Arzt bin, kann auch gemeint sein, dass ich zum Patienten gehe. Das scheint damit eindeutig kontextfrei nicht vollstandig definiert zu ...


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Ich habe zwar kein definitives Wissen, denke aber, das wird in der Tat so sein. Die Logik ist dabei die folgende: wie würde denn ein fiktives Gegenbeispiel aussehen? Nehmen wir z.B. "fertig machen" und machen daraus "das Fertig machen". Sieht falsch aus, oder? Wir haben hier kein Substantiv mehr, sondern eine merkwürdige Zusammenstellung aus Substantiv und ...


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Die erste Variante ist die richtige. (Anscheinend bräuchte sie auch ein Komma). Durchsprechen ist ein trennbares Verb. Es bildet den Infinitiv mit zu wie folgt in diesem Beispiel: nach|vollziehen → nachzuvollziehen Also: Ich würde mich gerne mal mit Dir zusammensetzen, um Deinen Entwurf duchzusprechen.


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Aus den Regeln für leichte Sprache Pdf Dokument Benutzen Sie kurze Wörter. Wenn das nicht geht: Trennen Sie lange Wörter mit einem Binde-Strich. Dann kann man die Wörter besser lesen. Schlecht: Omnibus Gut: Bus Beispiel Schlecht: Bundesgleichstellungsgesetz Gut: Bundes-Gleichstellungs-Gesetz Schreiben Sie kurze Sätze. Machen Sie in jedem Satz nur ...


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Es ist auf alle Fälle klarer formuliert, man liest direkter raus was gemeint ist. Sonst wird immer nur um das eigentliche Thema drum herum geredet. Ich habe selten so klare Aussagen von der CDU gesehen, befreit von jeder Doppeldeutigkeit. Von daher, ja, ich denke durch die fehlende übliche Politiksprache ist es leichter verständlich.



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