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Ich kenne viele Wörter, die eine Bedeutung unter der Bettdecke haben, aber schaffen gehört nicht dazu. Vielleicht ist es regional begrenzt auf Ost-/Nordostbayern, oder vielleicht ist es jüngere oder ältere Jugendsprache, das kann ich nicht bestätigen. Aber ich würde es so nicht verstehen. Schaffen bedeutet einerseits – mein Bairisch ist nicht weit weg vom ...


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Man kann ein Fest durchaus begehen. Der Ausdruck ist aber sehr "vornehm" und wird immer seltener verwendet. Für so etwas "normales" wie Weihnachten, das jedes Jahr stattfindet, würde ich ihn eher nicht verwenden - Von einem 50-Jährigen Betriebsjubiläum oder einen 100ten Geburtstag kann man aber durchaus hin und wieder in der Zeitung lesen, dass sie feierlich ...


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Nun, der Ausspruch erfolgt, wenn das erste Bierfass beim Oktoberfest vom Münchner Oberbürgermeister erfolgreich angezapft wurde, so dass das Bier raussprudelt bzw. abgezapft werden kann: Also stammt es aus dem Bairischen (bzw. Oberbairischen) und bedeutet so viel wie „Angezapft ist (es)“, was allerdings auf Hochdeutsch wiederum „Es ist angezapft“ heißen ...


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Nein, diese Anrede ist im Standarddeutschen nicht akzeptiert. Natürlich ist sie möglich, natürlich wird sie verstanden, aber verwendet wird sie in der Regel nicht. Laut den Kommentaren unter der Frage scheint sie aus dem Sächsischen und verwandten Dialekten zu stammen. In allen Dialekten, die ich besser kenne (Süden bis Südwesten Deutschlands), ist sie mir ...


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Zum Singular Dativ und Akkusativ Muttern (nicht zu verwechseln mit dem Plural der Schraubenmutter) schreiben die Grimms: Nur der Hausrede des nördlichen Deutschlands gehört die Dat.- und Acc.-Form Muttern an, die in demselben Falle gebraucht wird. Es handelt sich also um eine Variante aus der norddeutschen Umgangssprache.


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Es handelt sich hierbei um einen Ausdruck der bairischen Mundart (Es) ist angezapft, d. h. der Zapfhahn wurde ins Spundloch des Fasses geschlagen, man kann nun Bier zapfen.


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Ein Dialekt ist eine regional begrenzte Variation der Standardsprache. Z.B. bayrisch, schwäbisch, Berliner Schnauze, etc. sind Dialekte. Umgangssprache ist in der Tat ein sehr schwammiger Begriff. Nach meiner Erfahrung verwenden Nichtlinguisten ihn meistens in Abgrenzung zu einer "gepflegten Ausdrucksweise" bzw. zu dem, was man Deutschlernern in ...


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Der Satz ist so mit Sicherheit von keinem Muttersprachler gesagt worden. Das Wort durchschauen passt absolut nicht in dem Kontext. Das Wort hat im Wesentlichen zwei Bedeutungen. Die erste besagt, dass man die Wahrheit von etwas erkennt. Ich durchschaue seinen Plan. Er durchschaute meine Absichten. Stell dir das so vor, dass du es schaffst, durch ...


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Duden online markiert das Wort in der Bedeutung fest und lange schlafen als umgangssprachlich ohne besonderen regionalen Bezug. Das entspricht auch meinem Eindruck. Regionale Einschränkungen sind dennoch naheliegend, weil das Wort laut Duden von "schlafen wie ein Ratz" abgeleitet ist, wobei Ratz hier ein altes und in Bayern und Österreich noch gebräuchliches ...


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Deine Frage bezog sich zwar ausdrücklich auf Deutschland, aber wenn ich die Intention der Frage richtig deute, meinst du vermutlich den deutschen Sprachraum bzw. das deutsche Sprachgebiet. Von den knapp 100 Millionen deutschen Muttersprachlern leben nämlich nur ca. 82 Millionen in Deutschland, während auch in Österreich, in der Schweiz, in Liechtenstein, in ...


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As @sollniss already mentioned, this is just a regional pronunciation of the word written literally. The tone of the text is rather informal and the author probably didn't worry too much about using standard spelling (you can tell just by looking at nem instead of einem). However, this is not exclusive of Berlinerisch. This map shows other regions that ...


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Im Schweizerischen Hochdeutsch bezeichnet man das Abstellen eines Fahrzeuges als parkieren Anmerkung: "Schweizerdeutsch" gibt es so nicht. Es gibt diverse deutschschweizer Dialekte. Von denen existiert jedoch keine Schriftform, und sie sind auch nicht trennscharf.


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Eindeutig ein verschleiftes "Servus".


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Über die regionale Verbreitung kann ich nichs genaues sagen, aber über den Gebrauch: Ratzen beschreibt den unmittelbaren Vorgang des (tief) Schlafens. Während man formal alle Tempora bilden kann, würde ich ratzen nicht für geplanten Aktivitäten benutzen, also nicht: Ich will heute bei meiner Mutter ratzen. Genauso wenig sehe ich eine ...


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Das Wort »servus« ist lateinisch und heißt auf Deutsch: Sklave, Diener, Knecht. Zum Gruß (wenn man sich begegnet) wurde dieses Wort vor allem in Österreich in der Bedeutung »Ich bin dein Diener«. Ich Österreich war auch die deutsche Übersetzung »g'schamster Diener« in Verwendung (heute eher selten benutzt). Die Etymologie von »g'schamster« ist umstritten, ...


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You are mixing up two linguistic categories: Dialects and varieties. Neither British English nor American English nor Australian English are English dialects. They are varieties of English. And of course, beside those varieties there are lots of english dialects. The same is true for German. There are three standard varieties of German language: German ...


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Most differences are quite regular and it should have been possible to create a unified orthography for the West Germanic languages. The resulting writing system would probably be a bit more complex or “deeper” than the Dutch, more akin to the English one, because there would be an inherent need to preserve etymologic traits. A major difference between ...


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There is no such thing as a standard diminutive -el in Bavarian. Even though I'm from Bavaria I'm not an expert in all Bavarian dialects. However, in the Bavarian dialect you usually hear in the Regensburg area, the endings -chen and -lein are replaced by -erl. Examples: Häuserl (Häuschen) Vogerl (Vögelchen) Zügerl (Züglein) As there are many Bavarian ...


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Meinet is the berlinerisch version of meines.


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The definition of language has fundamental problems that are to a large extent parallel to those of the definition of species (or other biological clades). An apparently reasonable definition of species is: Two individuals belong to the same species if they or their close relatives can in principle produce fertile offspring together. This corresponds ...


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Die Ersetzung des possessiven Genitivs durch den possessiven Dativ ist eine ganz natürliche Weiterentwicklung, die man in sehr vielen indoeuropäischen Sprachen beobachten kann. Folgende Beispiele zeigen, warum das so natürlich ist: Der Dieb hat der Frau ihre Handtasche gestohlen. (Der Dieb hat der Frau einen Gegenstand gestohlen.) Die Rechnung hat dem ...


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Ein Problem bei dieser Frage ist, dass es für Dialekte keine Rechtschreibregeln gibt. Unter anderem führt das dazu, dass Laute, in der Standardsprache mit »ks«, »gs« oder ähnlichem wiedergegeben werden, in der Verschriftlichung von Dialektwörtern gerne (aber eben nicht immer) mit »x« geschrieben werden: Geselchtes (geräuchertes Fleisch) -> G'söchts -> ...


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Laut Wiktionary enstammt fei dem französichen fin (endlich; gänzlich). Es entspricht im Hochdeutschen vielen verschiedenen Füllwörtern wie aber, bloß, endlich, wohl. Auch dein übrigens ließe sich wohl (bzw. fei) für deinen ersten Beispielsatz angeben. Es scheint, dass fei einfach nur ein Art Universal-Füllwort ist, um einer Aussage Nachdruck zu verleihen ...


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Falls du den Satz im Dialekt haben möchtest, kann ich ihn dir in Berndeutsch (dem beliebtesten Schweizerdeutsch nach diversen Studien) geben: I parkiere mis Outo vorem Park. Wobei das e am ende eines Wortes meist als ä ausgesprochen wird. Somit kann man den Satz auch so schreiben: I parkierä mis Outo vorem Park. Aber auch abstellen wird in der ...


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The Atlas der deutschen Alltagssprache did a survey covering that question, too. In the example sentence … er jetzt doch nicht mitmacht, sind wir morgen nur sieben. the colours in the following map represents where people would use da, weil, nachdem, wo or wenn (however, wenn would change the meaning at least as perceived by standard German speakers). ...


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Nein. Das ist in einem standarddeutschen Kontext nicht akzeptabel. Das zweisilbige Wort »Gutster« (ohne e nach gut) habe ich noch nie gehört. Für meine Ohren klingt es schlichtweg falsch. Den anderen Antworten und Kommentaren zufolge scheint es Regionen in Deutschland zu geben, in denen dieses Wort zur Umgangssprache oder zu einem Dialekt gehören. Das ...


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Für den hamburgischen Dialekt/Missingsch kann ich das Buch von Peter Schmachthagen: "Sprechen Sie Hamburgisch?" vom Hamburger Abendblatt (Axel Springer Verlag) empfehlen. (Das Buch bei Amazon.de, wahrscheinlich am besten gebraucht erhältlich). Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und enthält zu den Erklärungen viele spannende Anekdoten. Ich nehme an, dass ...


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Jiddisch ist kein Dialekt. Ein Dialekt ist eine regionale Variante, die letztlich auf die historischen Stämme in der Anfangsphase der deutschen Geschichte zurückgeht, also auf Franken, Sachsen, Bayern etc. Jiddisch muß man wohl als eigenständige Sprache ansehen, ursprünglich gesprochen von Juden in Osteuropa, basierend auf einem altertümlichen Deutsch, ...


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Ich hoffe, dass es in Ordnung ist, wenn ich auf Deutsch antworte. (Ich finde es etwas seltsam, in einer Fremdsprache über österreichische Dialekte zu schreiben.) Ich wurde 1965 in Graz geboren, meine Eltern stammen aus der Oststeiermark (Mutter aus Weiz, Vater aus Riegersburg bei Feldbach). Meine Taufpatin war eine Schwester meiner Mutter, und für ...


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Ich habe bezüglich der schweizer Variante Interessantes im Idiotikon (einem sehr detaillierten Schweizer Wörterbuch) gefunden: fei verweist auf fin, d.h. "fein" in schweizerdeutscher Aussprache. Und im Eintrag zu fin heisst es II. Adv[erb] in abstr[aktem] S[inn] mit verstärkender Bedeutung, vor Adj. und Verben; oft aber nur, um der ganzen Rede oder ...



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