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Ich kenne viele Wörter, die eine Bedeutung unter der Bettdecke haben, aber schaffen gehört nicht dazu. Vielleicht ist es regional begrenzt auf Ost-/Nordostbayern, oder vielleicht ist es jüngere oder ältere Jugendsprache, das kann ich nicht bestätigen. Aber ich würde es so nicht verstehen. Schaffen bedeutet einerseits – mein Bairisch ist nicht weit weg vom ...


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Nun, der Ausspruch erfolgt, wenn das erste Bierfass beim Oktoberfest vom Münchner Oberbürgermeister erfolgreich angezapft wurde, so dass das Bier raussprudelt bzw. abgezapft werden kann: Also stammt es aus dem Bairischen (bzw. Oberbairischen) und bedeutet so viel wie „Angezapft ist (es)“, was allerdings auf Hochdeutsch wiederum „Es ist angezapft“ heißen ...


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Achtung! Diese Antwort beantwortet nicht die hier gestellte Frage »Was ist der Unterschied zwischen einer Sprachvarietät und einem Dialekt?«, sondern wurde ursprünglich als Antwort auf diese Frage gepostet: Was ist mit »Österreichisch« gemeint (in sprachlicher Hinsicht)? Warum der Moderator sie hierher verschoben hat, weis nur er, sie gehört ...


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Nein, diese Anrede ist im Standarddeutschen nicht akzeptiert. Natürlich ist sie möglich, natürlich wird sie verstanden, aber verwendet wird sie in der Regel nicht. Laut den Kommentaren unter der Frage scheint sie aus dem Sächsischen und verwandten Dialekten zu stammen. In allen Dialekten, die ich besser kenne (Süden bis Südwesten Deutschlands), ist sie mir ...


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Die Bildung des Partizips gewesen aus sein wurde nach Grimm bereits sehr früh im Gotischen vollzogen. Erst viel später trat eine weitere Form gesîn in Anlehnung von sîn auf, die sich in mehreren mittelhochdeutschen Dialekten findet: gesîn ist besonders dem alem. eigen und hier seit dem 12. jahrh. die gewöhnlichste form. Das heißt, dass in den ...


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Deutsch wird oft als plurizentrische Sprache bezeichnet. Das bedeutet im Wesentlichen, dass es neben den vielen regionalen Dialekten mehrere Varianten der Standardsprache gibt. Die bei weitem wichtigsten sind deutsches Hochdeutsch, österreichisches Hochdeutsch und Schweizer Hochdeutsch. Mit Österreichisch meint man meist österreichisches Hochdeutsch. Die ...


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Der Satz ist so mit Sicherheit von keinem Muttersprachler gesagt worden. Das Wort durchschauen passt absolut nicht in dem Kontext. Das Wort hat im Wesentlichen zwei Bedeutungen. Die erste besagt, dass man die Wahrheit von etwas erkennt. Ich durchschaue seinen Plan. Er durchschaute meine Absichten. Stell dir das so vor, dass du es schaffst, durch ...


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Es handelt sich hierbei um einen Ausdruck der bairischen Mundart (Es) ist angezapft, d. h. der Zapfhahn wurde ins Spundloch des Fasses geschlagen, man kann nun Bier zapfen.


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Ein Dialekt ist eine regional begrenzte Variation der Standardsprache. Z.B. bayrisch, schwäbisch, Berliner Schnauze, etc. sind Dialekte. Umgangssprache ist in der Tat ein sehr schwammiger Begriff. Nach meiner Erfahrung verwenden Nichtlinguisten ihn meistens in Abgrenzung zu einer "gepflegten Ausdrucksweise" bzw. zu dem, was man Deutschlernern in ...


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As @sollniss already mentioned, this is just a regional pronunciation of the word written literally. The tone of the text is rather informal and the author probably didn't worry too much about using standard spelling (you can tell just by looking at nem instead of einem). However, this is not exclusive of Berlinerisch. This map shows other regions that ...


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Deine Frage bezog sich zwar ausdrücklich auf Deutschland, aber wenn ich die Intention der Frage richtig deute, meinst du vermutlich den deutschen Sprachraum bzw. das deutsche Sprachgebiet. Von den knapp 100 Millionen deutschen Muttersprachlern leben nämlich nur ca. 82 Millionen in Deutschland, während auch in Österreich, in der Schweiz, in Liechtenstein, in ...


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Im Schweizerischen Hochdeutsch bezeichnet man das Abstellen eines Fahrzeuges als parkieren Anmerkung: "Schweizerdeutsch" gibt es so nicht. Es gibt diverse deutschschweizer Dialekte. Von denen existiert jedoch keine Schriftform, und sie sind auch nicht trennscharf.


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Eindeutig ein verschleiftes "Servus".


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Die Frage, ob ein Wort „österreichisch“ ist, ist überhaupt keinen Millimeter problematisch, denn „österreichisch“ wird hier als Adjektiv verwendet und ist in jedem Wörterbuch klar definiert zu finden. Ein „österreichisches Wort“ ist ein Wort aus Österreich, genau wie österreichischer Wein Wein aus Österreich ist. In diesem Zusammenhang spielt es gar keine ...


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You are mixing up two linguistic categories: Dialects and varieties. Neither British English nor American English nor Australian English are English dialects. They are varieties of English. And of course, beside those varieties there are lots of english dialects. The same is true for German. There are three standard varieties of German language: German ...


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Das Wort »servus« ist lateinisch und heißt auf Deutsch: Sklave, Diener, Knecht. Zum Gruß (wenn man sich begegnet) wurde dieses Wort vor allem in Österreich in der Bedeutung »Ich bin dein Diener«. Ich Österreich war auch die deutsche Übersetzung »g'schamster Diener« in Verwendung (heute eher selten benutzt). Die Etymologie von »g'schamster« ist umstritten, ...


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Meinet is the berlinerisch version of meines.


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Ein Problem bei dieser Frage ist, dass es für Dialekte keine Rechtschreibregeln gibt. Unter anderem führt das dazu, dass Laute, in der Standardsprache mit »ks«, »gs« oder ähnlichem wiedergegeben werden, in der Verschriftlichung von Dialektwörtern gerne (aber eben nicht immer) mit »x« geschrieben werden: Geselchtes (geräuchertes Fleisch) -> G'söchts -> ...


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Die Ersetzung des possessiven Genitivs durch den possessiven Dativ ist eine ganz natürliche Weiterentwicklung, die man in sehr vielen indoeuropäischen Sprachen beobachten kann. Folgende Beispiele zeigen, warum das so natürlich ist: Der Dieb hat der Frau ihre Handtasche gestohlen. (Der Dieb hat der Frau einen Gegenstand gestohlen.) Die Rechnung hat dem ...


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The Atlas der deutschen Alltagssprache did a survey covering that question, too. In the example sentence … er jetzt doch nicht mitmacht, sind wir morgen nur sieben. the colours in the following map represents where people would use da, weil, nachdem, wo or wenn (however, wenn would change the meaning at least as perceived by standard German speakers). ...


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Nein. Das ist in einem standarddeutschen Kontext nicht akzeptabel. Das zweisilbige Wort »Gutster« (ohne e nach gut) habe ich noch nie gehört. Für meine Ohren klingt es schlichtweg falsch. Den anderen Antworten und Kommentaren zufolge scheint es Regionen in Deutschland zu geben, in denen dieses Wort zur Umgangssprache oder zu einem Dialekt gehören. Das ...


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Für den hamburgischen Dialekt/Missingsch kann ich das Buch von Peter Schmachthagen: "Sprechen Sie Hamburgisch?" vom Hamburger Abendblatt (Axel Springer Verlag) empfehlen. (Das Buch bei Amazon.de, wahrscheinlich am besten gebraucht erhältlich). Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und enthält zu den Erklärungen viele spannende Anekdoten. Ich nehme an, dass ...


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Falls du den Satz im Dialekt haben möchtest, kann ich ihn dir in Berndeutsch (dem beliebtesten Schweizerdeutsch nach diversen Studien) geben: I parkiere mis Outo vorem Park. Wobei das e am ende eines Wortes meist als ä ausgesprochen wird. Somit kann man den Satz auch so schreiben: I parkierä mis Outo vorem Park. Aber auch abstellen wird in der ...


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Ich hoffe, dass es in Ordnung ist, wenn ich auf Deutsch antworte. (Ich finde es etwas seltsam, in einer Fremdsprache über österreichische Dialekte zu schreiben.) Ich wurde 1965 in Graz geboren, meine Eltern stammen aus der Oststeiermark (Mutter aus Weiz, Vater aus Riegersburg bei Feldbach). Meine Taufpatin war eine Schwester meiner Mutter, und für ...


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In Austrobavarian Adding on to what Hubert said, this is generally true for the entire Austrobavarian dialect continuum. Most of these contractions are formed without the loss of any letters (compared to when one of the individual words is said without the other being close), save the assimilation of similar vowels (nm -> mm). It's really hard to say if ...


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As described here there is not just one Austrian or Bavarian dialect. So what I say here is true for the east of Austria. I am not sure if it is true for the Tyrol or Vorarlberg too. (I have no idea about the Dialect spoken in Vorarlberg) The words »semma« and »emma« do not exist. But there are other, similar words for »sehen wir« and »essen wir«: sehen ...


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Ich hatte eine Kollegin aus Pommern (nicht Mecklenburg, das war ihr ganz wichtig!). Grundsätzlich hätte ich ihren Dialekt als Mischung aus berlinerisch und dem typischen Norddeutsch beschrieben. Ich bin dann ihre Kernsätze nach Schibboleths durchgegangen. Eingefallen ist mir: Sie hat er sehr stark als ä ausgesprochen, soweit, dass sie auf dem Doktorhut ...


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Berliner sprechen das 'i' gerne wie 'ü' (siehe fzwos Antwort), das 'ä' wie 'e(h)' und 'qu' wie 'kw'. Also: Kürche statt Kirche, Bestehtigung statt Bestätigung und bekwem statt bequem. Im schnellen Redefluss ist das praktisch (praktüsch) nicht zu verhindern.


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Meine Theorie: Das Wort uhuere/uhuäre [CH] bedeutet in etwa ungeheuer [D], respektive es hat die gleichen Wurzeln. Begründung: Norwegisch, welches sehr eng mit Deutsch verwandt ist, kennt das Wort uhyre [NO] (in etwa als ühüre ausgesprochen) (Bokmålordboka). Das Wort kann als Nomen benutzt werden und bedeutet dann Ungeheuer [D]. Oder es wird als Adjektiv ...


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The German term "Beziehung" covers multiple aspects of relationship, and beside being the plural, "Beziehungen" has some additional meanings. However, while you might tell or guess an attitude towards somebody from a persons "Beziehung" to that other person, you would not denote it that way but would use "Haltung", "Einstellung", "Gesinnung", or "Verhalten": ...



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