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Einzahl anstatt Mehrzahl Die antike Rednerkunst (Rhetorik) hat die Möglichkeiten der Stilmittel oder rhetorischen Figuren sehr genau untersucht und geradezu zu einem Lehrfach ausgebaut. Die Einzahl anstelle der Mehrzahl zu verwenden war so ein rhetorischer Kniff, um sich etwas anders auszudrücken als es in Normalsprache üblich war. Dieses Stilmittel hat ...


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Ich sehe mindestens zwei Gründe: Ganz genau genommen wäre hier weder Singular noch Plural sondern der Dualis angebracht, eine Sonderform des Numerus für die Anwendung bei paarweise vorkommenden Teilen (wie bei gerne bei Körperteilen: Armen, Beinen, Ohren). Diese Form ist offenbar seit dem Sanskrit auf dem Rückzug, hat aber als Konzept ihren Abdruck in ...


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In modern-day German, the verb belieben hasn’t survived except for rather few semi-fixed expressions: Setzen Sie sich hin, wo es Ihnen beliebt. Sie können sich nach Belieben ein Buch aussuchen. In both cases you are asked to choose according to your own preference as you already suspected in your question. To the person allowing you to choose nach ...


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Beliebig is much closer to the english arbitrary than random (which would be zufällig in German). Beliebig means that there is a free choice by a subject (which would be the arbiter in the English arbitrary). The semantic connection to belieben or lieben is the implication that, when given free choice, a subject will in most cases chose the option that he ...


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The term "beliebig" is used from the perspective of a service provider. It means that you, the customer, can choose any alternative you like (was Ihnen beliebt). Presumably you will choose something that you like, which makes the choice simultaneously highly relevant and meaningful (to you) and completely arbitrary (to them). It's really not much different ...


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If someone "beliebt" to do something he does something "as he loves to do" or as he "wants to" or "favours to", but not necessarily always in the same way, it may as well be a decision on the spur of the moment. To an observer this behaviour may as well seem "beliebig" i.e. "arbitrary" or "random".


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Meine Theorie: Das Wort uhuere/uhuäre [CH] bedeutet in etwa ungeheuer [D], respektive es hat die gleichen Wurzeln. Begründung: Norwegisch, welches sehr eng mit Deutsch verwandt ist, kennt das Wort uhyre [NO] (in etwa als ühüre ausgesprochen) (Bokmålordboka). Das Wort kann als Nomen benutzt werden und bedeutet dann Ungeheuer [D]. Oder es wird als Adjektiv ...


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Per se ist der Begriff Abendland nicht islamfeindelich; er wird allerdings so gut wie immer ab- und ausgrenzend eingesetzt. In den vergangenen zweihundert Jahren diente er den jeweiligen Reaktionären als ideologische Grundlage. Novalis’ Konzeption eines Abendlandes, dargelegt in seinem Fragment Die Christenheit oder Europa von 1799, definiert eine ...


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The Grimms write in their dictionary: Männin: genossin des mannes. die bildung dieses wortes aus mann erfolgt wol zufrühest in der geistlichen sprache für übertragung der vulgatastelle genes. 2, 23: haec vocabitur virago, quoniam de viro sumpta est, wo bereits ahd. glossen virago commanin (aus dem zusammengesetzten comman vir) gewähren, vgl. Steinmeyer ...


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Die beiden Wörter für und vor haben tatsächlich einen gemeinsamen Ursprung und sind erst allmählich divergiert. Ähnliches gilt für die englischen Wörter for und [be]fore. Im Niederländischen gibt es dagegen nur ein Wort mit beiden Bedeutungen: voor. Das Luther-Beispiel (und insbesondere die Reaktion von raznagul darauf) zeigt, dass die Übergänge zwischen ...


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An dieser Stelle ist halte ich für für richtig. Ich versuche mich mal an einer Übersetzung: Ihr sollt lernen, dass es nicht allein für Gott wahr ist, sondern auch für die Leute; denn es ist die Art aller Menschen, dass sie den Anmaßenden Feind sind. Man darf mich gerne korrigieren.


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Sowohl das Fabeltier Drache, also auch das Fluspielzeug "Drachen" haben den gleichen etymologischen Ursprung aus dem lateinischen draco (griechisch δράκων). Schon sehr früh wurde ein Drache als Wappentier eingesetzt und fand sich auch auf Standarten im Feldzug bei kriegerischen Auseinandersetzungen (siehe auch Dracostandarte und Draconarius). Wikimedia ...


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Irreführend ähnliche Formen entstehen nicht immer durch Auseinanderentwicklung von ursprünglich gleichen Begriffen. Es gibt auch die umgekehrte Tendenz, daß ein Element unter dem Einfluß eines anderen, häufigeren seine Form so ändert, daß es dem bekannteren ähnelt, obwohl keine Bedeutungsverwandschaft besteht. Das gilt sowohl für einzelne Morpheme als auch ...


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Auch wenn es für eine Antwort etwas wenig sein mag: Aus etymologie.info lässt sich eine Theorie ableiten. Das Wort erstinken bezeichnet demnach etwas, das anfängt zu stinken, insbesondere aufgrund einsetzender Fäulnis bzw. Verwesung. Etwas Erstunkenes ist also etwas, was schlecht ist. Diese Bedeutung scheint im fortlaufenden Sprachgebrauch auf weniger ...


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Der Duden schreibt hierzu: ( salopp emotional: eine ganz bewusste, niederträchtige Lüge sein ; erstunken ist 2. Partizip von veraltet erstinken = stinkend werden; also = stinkend geworden ) Das würde dann bedeuten: das ist nicht einfach nur gelogen, es ist so schlimm gelogen, daß es stinkt, also eine besonders unangenehme Lüge.


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Das Wort »erstinken« scheint ursprünglich zwei sehr ähnliche Bedeutungen gehabt zu haben. Durch Gestank sterben das vich ist erstunchen in sinem mist. Stinken nachdem man gestorben ist da er (Lazarus) schon vier tag im grab gelegen und erstunken war. gott der herr wolt den erstunknen Adam wider holen. Aber schon Martin Luther benutzte das ...



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