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Bei Reisen handelt es sich in diesem Fall um eine alte Dativform von Reise. In moderner Sprache würde es also zu meiner Reise heißen. In älterer Literatur sind derartige Formen nicht besonders selten, etwa gleich im ersten Vers von Schillers Glocke: Fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt. In der heutigen Standardsprache hat ...


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Dann ist ein Temporaladverb. Im gegebenen Satz gibt es zwei Adverbien, nämlich Zeit und Ort. Es gibt im Deutschen die Tendenz, dass Zeit vor Ort kommt. Die 'natürliche' Reihenfolge (auf SPO basierend) ist hier Subjekt Prädikat Adverbien Verb Zeit Ort Er fährt dann nach Berlin. In diesem kurzen, einfachen Satz gibt es nicht viele ...


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Beides ist nicht falsch. Die Version mit lassen verwendet den sogenannten Ersatzinfinitiv; bei manchen Verben, insbesondere den Modalverben wie müssen, ist der Ersatzinfinitiv zwingend, bei manchen anderen Verben kann man ihn verwenden oder auch nicht. Weitere Details findet man bei Canoo. Das Thema Ersatzinfinitiv wurde auch schon in diesen Fragen ...


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Das Englische, das Deutsche usw. (wie auch unbestimmtes Englisch, Deutsch usw.) stehen für die entsprechende Sprache in ihrer Gesamtheit. Dagegen sagt man das Englisch, das Deutsch usw., wenn von der Sprache einer Teilgruppe oder eines Einzelnen die Rede ist; in diesem Fall ist meistens eine nähere Bestimmung erforderlich. Siehe hierzu auch den Duden zu den ...


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Der Satz kommt so nicht vor. Eine mögliche Variante ist: Dann fährt er nach Berlin. Dies wird verwendet, wenn der Fokus auf der zeitlichen Reihenfolge liegt, z. B.: Erst fährt er nach Köln, dann fährt er nach Berlin. Eine weitere Variante ist: Er fährt dann nach Berlin. Dies wiederum wird verwendet, wenn der Fokus auf der Person ...


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Es gibt keine Norm, derzufolge es überheblichem heißen muss. In "Duden - Richtiges und gutes Deutsch, 7. Aufl. Mannheim 2011" (das ist die aktuelle Auflage, soweit ich sehe), heißt es: Selbstverständlich kann der Schreiber das Mittel der Parallel- und der Wechselflexion bewusst einsetzen, um Neben- bzw. Unterordnung der Adjektive zu signalisieren. Eine ...


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In einigen Fällen kann ein Teil des Satzes (hier: „sich zu langweilen“) sowohl vor dem schließenden Teil der Verbalklammer (im Mittelfeld des Satzes) als auch danach (im Nachfeld des Satzes) stehen. Meistens gilt die Stellung im Mittelfeld als die normale Wortstellung. Wenn dagegen ein Satzglied in das Nachfeld nach dem schließenden Teil der Verbalklammer ...


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Man findet durchaus nicht selten eine wechselnde starke und schwache Flexion von artikellosen Adjektiven im Dativ Singular. Einen Whatsapp-Account zu missbrauchen, sich einzuhacken, das sei dann doch ziemlich kompliziert und mit großem technischen Aufwand verbunden.Rhein-Zeitung 2014 Da sich die Grammatikregeln an den Sprachgebrauch halten (und nicht ...


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Es muss überheblichem heißen. Falls er kein Tippfehler ist, kommt der Fehler vielleicht daher, dass z.B. bei ihrem überheblichen Verhalten das zweite Wort trotz Dativ auf n endet. Aber das ist natürlich grammatikalisch etwas anderes. arrogantem und überheblichem ist eine Reihung von Wörtern, die grammatikalisch die gleiche Funktion haben (EDIT: das alleine ...


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I followed TehMacDawg's suggestion and did some Web search and found these. Justiz als Schicksal von Karl Peters Kürzlich wurde an mich ein Fall herangetragen, in dem es um die Frage ging, wer von zwei Männern der Mörder ist. Die Ehefrau des einen wurde tot in ihrem Bett aufgefunden. Der Ehemann behauptete, der andere, ein Freund von ihm habe, als er ...


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Your question is a little broad as there's not really an explicit question; I'll try to address a few issues in your sentence, though. First, you'd ask "zu welcher (Uhr)Zeit" or "um welche (Uhr)Zeit". If you want to use the word Uhr, the question is "um wieviel Uhr". Second, the verb has to come in second position here. Questions basically start with the ...


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The English term for Konjunktiv is subjunctive mood, not 'conjunctive' which relates to 'conjunctions' (Konjunktionen). Since German has two grammatically different subjunctives, I'll stick to the German terms Konjunktiv I and Konjunktiv II. In both sentences Konjunktiv I has been used for all parts of quoted speech, which is grammatically and logically ...


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I don't think that there is any song or poem to remember the case endings. However, I cannot be sure since to prove the absence of something is often much harder than to prove its existence. ;-) In the end the only mnemonic aid is a table similar to the one that E.V. posted in her/his answer. But: It isn't as hard as it looks at first glance. There are ...


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Ich vermute keine besondere Grammatik dahinter – was nicht heißt, dass es nicht von Wissenderen derart erklärbar ist –, sondern einfach nur künstlerische Freiheit des Reimes wegen. Der Blick über die folgenden Beispiele soll kurz ein paar Varianten aufzeigen, in denen bestimmte Reime erst durch das "zurechtbiegen" bestimmter Worte möglich wurden. Beispiel ...


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Der Satz besteht aus dem Hauptsatz: Was macht Alice? - Alice fängt an. und dem Nebensatz: Was fängt sie an? - Sich zu langweilen. Deswegen ist es völlig legitim und natürlich, zu sagen: Alice fängt an, sich zu langweilen. und ebenso Hör auf, rumzunörgeln! Allerdings, per Analogie zu Sätzen wie: Ich fange die Arbeit jetzt an. tendieren ...


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Genauer (literally: "more precisely"1) is a comparative, so you always need something to compare it to or, as it's typically used, a fact that can be specified - either in the same sentence or somewhere in the context. Taking this into account, your first example makes sense, detailing a specific place in Bavaria: Ich lebe in Bayern, genauer gesagt in ...


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You need to distinguish between two sets of rules. 1) Which case do I use if my noun is connected via preposition 2) Which case do I use if my noun is NOT connected via preposition Both sets of rules have zero to do with one another. In fact, trying to find connection may lead to confusion. The noun in question is "History (of Germany)" and as you said ...


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In German preposition are non-local (what the position of the particles in the sentence concerns), that is, they are quite often also linked to a verb, and you learn instead of the pair (Preposition, Case [i.e. nominative, genitive, dative or accusative]) the triple (Verb, Preposition, Case) Example. In your example über goes with accusative. ...


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Der Unterschied zwischen den beiden Varianten ist der zwischen schwacher und starker Deklination des Adjektivs. Zum Deklination nach solcher schreibt canoo.net: Ohne Artikelwort vor solch- wird das nachfolgende Adjektiv meistens schwach flektiert. Vor allem im Plural kommt aber auch die starke Flexion vor. Es ist also beides richtig, die von Dir ...


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Wir unterscheiden bei Mengenangaben zwei Fälle: a) bestimmte (wenn auch unbekannte) Anzahl Objekte oder Menge von etwas Greifbarem die doppelte Menge [an] Milch eine Reihe [an] Institutionen Guten Tag, haben Sie heute etwas Neues an Münzen? (Frage eines Antiquitätengeschäftskunden) b) große, unbestimmte Anzahl Objekte Da liegt eine Menge ...


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What you encountered is the reflexive expression "sich sicher sein", so it would be Ich bin mir sicher. Du bist dir sicher. Er/sie/es ist sich sicher. Wir sind uns sicher. Ihr seid euch sicher. Sie sind sich sicher. The reflexive pronouns mir, dir, etc. have English correspondences myself, yourself etc., but very often an ...


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The answer is indeed that it is an example of a reflexive verb, so mir here is somewhat like myself. Many German verbs are transitive (they require an object) and if there's no external object, then do it to yourself. ;) Sometimes you can avoid these constructions and some people do. For example, in my opinion there seems to be a rise in saying "Ich erinnere ...


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This is the way I did it. I used this summery and with time I practised, practised and practised. Making mistaked all the time and being corrected. I have no "easier" way to suggest



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