Hot answers tagged

10

Nach Wortschatz Leipzig ist das Wort nur 6 Häufigkeitsklassen unter Idiot, wird also ca. 64 mal seltener verwendet. Der geäußerten These, eine weniger gebräuchliche Beledigung sei weniger ernst zu nehmen, kann ich mich nicht anschließen. Es kann sowohl harmloser sein („versteht das Wort eh nicht, ist also weniger beleidigt“) als auch heftiger („wenn es schon ...


10

Das Loch ist sächlich, daher ist auch jedes Kompositum, das mit diesem Wort endet (wie eben das Arschloch), sächlich. Der Eindruck, Arschloch z.B. in dem Satz Dieser Mann ist ein Arschloch. wäre männlich, kommt davon, dass der unbestimmte Artikel ein sowohl männliche, als auch sächliche Wörter bezeichnet: männlich: der Wagen, ein Wagen. ...


7

In gedruckten Werken findet Google-NGram seit ca. 1940 eine etwa konstante Verwendung des Wortes, 1910, 1850 und um 1800 war das Wort wesentlich stärker verbreitet. Gegenwartssprache ist auch, das kann man leicht übersehen, was über 80jährige sprechen und was nur in gewissen Milieus gesprochen wird - daher sind eigene Erfahrungen notorisch unzuverlässig. ...


4

Kretin ist auch heute noch ein durchaus gebräuchlicher Terminus für Idiot, Dummkopf, schwachköpfiger Trottel etc.; entscheidend für die Häufigkeit der Benutzung ist – unabhängig voneinander – sowohl der geographische Standort als auch die soziale Schicht. In gesellschaftlichen Kreisen, die Wert auf Abgrenzung zur sozialen Unterschicht legen, ist der Begriff ...


2

Das Wort ist weder hochgestochen noch antiquiert, und die Benutzung des Wortes Kretin ist auch in der Gegenwartssprache noch relevant; natürlich ist es weder denglisch noch neudeutsch. Allerdings ist die Häufigkeit der Verwendung wohl auch regional unterschiedlich. Vielleicht könnte man es für manche mit dem Zusatz "Alter" etwas hipper gestalten. Frage an ...


1

In meiner Wahrnehmung (Niedersachsen) gehört Kretin zum Jargon von Kulturschaffenden und -Kritikern, es taucht dementsprechend in den Feuilleton-Teilen der Medien auf. Wird verwendet, ist ernst gemeint.


1

Unabhängig von der Schönheit (oder Hässlichkeit) des Ausdrucks oder seiner Bedeutungen … Einige Menschen haben die Bestrebung für alles und jede (sic!) eine feminine Form – in diesem Fall besser: eine weibliche Form – zu erfinden. Und das geht wunderbar, indem man an das Wort ein -in anhängt – gegebenenfalls mit Umlaut, also in diesem Fall Arschlöchin. Im ...



Only top voted, non community-wiki answers of a minimum length are eligible