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Es handelt sich dabei nicht um eine Ausnahme, vielmehr sind die beiden Phänomene Umlaut und Ablaut voneinander zu unterscheiden. Ablaut ist ein sehr altes Phänomen und wird schon seit indogermanischer Zeit benutzt, um Wörter und Wortformen voneinander abzuleiten. Das Standardbeispiel für den Ablaut ist die Konjugation starker Verben in Präsens, Präteritum ...


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§ 76 der Rechtschreibregeln lautet: Bei formelhaften Nebensätzen kann man das Komma weglassen. Wie bereits gesagt(,) verhält sich die Sache anders. Ich komme(,) wenn nötig(,) bei dir noch vorbei. Auch wenn beide Beispiele verkürzt sind, steht nichts dergleichen in der Regel – das ist auf dem Mist des Dudens gewachsen. Ich persönlich empfinde ...


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Wenn ein s im Auslaut stimmlos gesprochen wird, liegt dies an der Auslautverhärtung des Deutschen, die auch dazu führt, dass andere Konsonanten im Auslaut härter ausgesprochen werden – so endet z. B. die Aussprache von Wald genauso wie die von Halt. Wenn nun Begungsformen oder andere Ableitungen eines Wortes existieren, in denen der entsprechende Konsonant ...


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„Im“ ist schlicht eine Zusammenschreibung von „in dem“, also eine Verschmelzung von Präposition und Artikel. Wenn Du nur in verwendest, lässt Du quasi den Artikel weg - das ist regelmäßig grammatikalisch nicht korrekt. Auch die Aufspaltung „Ich würde gerne in dem Lotto gewinnen“ ist komplett ungebräuchlich, daher würde ich hier die Verschmelzung ...


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Um das Ganze von einer anderen Perspektive aufzuziehen: Sprechen wird [ʃpʀɛçn̩] gesprochen. Der Laut, um den es hier geht, ist also das kurze [ɛ]. § 1 der offiziellen Rechtschreibregeln ordnet diesen Laut dem Buchstaben e zu. § 13 besagt dann: Für kurzes [ɛ] schreibt man ä statt e, wenn es eine Grundform mit a gibt. Zwar wird nicht genau definiert, ...


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Die Transformation von Co- zu Ko- ist eine Anpassung von Fremdwörtern an die deutschen Rechtschreibkonventionen (zumindest seit 1901) und wird als solche in der Regel erst vorgenommen, wenn das Fremdwort zu einem gewissen Maße etabliert ist. Die Aufnahme in Wörterbücher erfolgt zu einem ähnlichen Zeitpunkt. Vermutlich legt auch teilweise der Wörterbuchautor ...


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Yes they do. (I think the shortest answers are the nicest :-) )


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Die Schreibung von Schmied mit ie geht wohl laut Grimms Wörterbuch auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück: "... die ursprüngliche kürze des stammvocals von schmied erscheint im früheren nhd. durchgehends gewahrt. Maaler 358a, Hulsius 286b, Schottel 1404, Stieler 1879 und Wachter 1443 bieten schmid, Frisch 2, 208a daneben auch schmied, das er für die ...


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"Die Arbeit" ist weiblich. Und es heißt "mit etwas fertig sein" oder "fertig mit etwas sein". Also heißt es Ich bin mit der Arbeit fertig. Ich bin fertig mit der Arbeit. Aktualisierung: Es gibt auch "etwas fertig [Partizip Perfekt eines Verbes] haben" Also ist Ich habe die Arbeit fertig [gemacht]. Es hat das Buch fertig [gelesen, ...


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Auch wenn es nicht explizit in den aktuellen Regeln steht, gibt es doch eine ganze Menge Regeln, aus denen implizit folgt, dass diese Gedankenstrich-Komma-Kombinationen falsch sind: Wannimmer eine Regel besagt, dass in einem Fall wie in Deinen Beispielen ein Komma bzw. Gedankenstrich gesetzt werden kann, wird erwähnt, dass auch das jeweils andere ...


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Nicht immer wenn beide Versionen "erlaubt" sind, sind auch beide üblich; "Coautor" z. B. habe ich noch nie gesehen. Der Duden kennt recht viele Beispiele anderer Wörter, die sowohl mit Co- als auch mit Ko- geschrieben werden dürfen: Cobalt/Kobalt (das Element) Cocain/Kokain Cochenille/Koschenille (ein Farbstoff) Coda/Koda (Auslaut einer Silbe) ...


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The capital eszett is used rarely, though with surprisingly increasing frequency. This article features some recent uses, including the corporate designs of RWE (a major German electricity company), the SPD (a major German political party) and the University of Weimar. Though using the capital eszett is wrong according to the official orthographical rules¹, ...


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or should you just use two capital S's? Use that one. It's the most common capitalization and I'd recommend it over using lower case. Alternative spellings are SZ, which used to be recommended for ambiguous cases (Maße vs Masse) and according to Wikipedia, is the default for some specific applications (military typewriters, architectural drawings) ...


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"im" ist korrekt. Warum? "im" = Kurzform von "in dem". Ich habe in dem (Spiel) Lotto gewonnen. Ich habe in dem Lotto-Spiel gewonnen. Ich habe in Tetris (gegen Spieler) gewonnen. - Korrekt Ich habe in Aachen (gegen Spieler) gewonnen. - Korrekt (Ort) Ich habe in der Spielumgebung Tetris gewonnen. - Korrekt (Ort) Ich habe in ...


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The relevant rule is § 74 E2: Wenn eine beiordnende Konjunktion wie und, oder (§ 72) Satzglieder oder Teile von Satzgliedern mit Nebensätzen verbindet, so steht zwischen den Bestandteilen einer solchen Reihung kein Komma. Gegenüber dem übergeordneten Satz sind die Teile der Reihung nur dann mit Komma abgetrennt, wenn der Nebensatz anschließt, nicht aber, ...


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Du hast Recht, dass da ganz großer Humbug steht. Zur Verwechslung von Ziffer und Ziffernfolge kommt anscheinend auch noch das unberechtigte Bedürfnis hinzu, zwischen der Ziffern- und Wortrepräsentation von Zahlen zu unterscheiden. Die einfachste Korrektur wäre also statt Ziffer das Wort Ziffernfolge Wenn man mutig ist, wählt man stattdessen das Wort ...


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There is no capital "sharp s", not really. Yes, some fonts have it, and there have been repeated attempts to introduce a majuscule ß, but support is far from widespread. Learners of German would be well-advised to stay away from it. Just use "SS" is you must, and be done with it. It's probably a good thing to avoid all caps anyway.


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Diese Frage ist aus dem Standpunkt heraus gestellt, dass die Rechtschreib- und Grammatikregeln diktieren, wie deutsche Sprache zu verschriftlichen ist. Das ist ein Standpunkt, der in der akademischen Behandlung der Sprache, vor allem aber in der Lehre, durchaus seine Berechtigung hat. Es gibt aber auch einen anderen Standpunkt: Das Formulieren der ...


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While the rule set that is usually given (e.g., in Stefano Palazzo’s answer) is correct, it is historically grown and mainly aimed at native speakers to explain the difference between the reformed and the old spelling. Language learners might prefer the following rules for the spelling of s sounds in German: s and ß form a voiced–voiceless pair like b/p, ...



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