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Wenn ein s im Auslaut stimmlos gesprochen wird, liegt dies an der Auslautverhärtung des Deutschen, die auch dazu führt, dass andere Konsonanten im Auslaut härter ausgesprochen werden – so endet z. B. die Aussprache von Wald genauso wie die von Halt. Wenn nun Begungsformen oder andere Ableitungen eines Wortes existieren, in denen der entsprechende Konsonant ...


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Zenter ist falsch, Duden.de hat dazu auch keinen Eintrag. Aber es scheint die mittelhochdeutsche Version von Zentrum zu sein. Zentrum, das ... Herkunft mittelhochdeutsch zenter < lateinisch centrum = Mittelpunkt < griechisch kéntron, eigentlich = Stachel(stab); ruhender Zirkelschenkel, zu: kenteĩn = (ein)stechen Center wiederum ...


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Es gibt an sich keinen Grund, eine Dezimalzahl mit Nachkommastellen überhaupt in Worten zu schreiben. Wahrscheinlich hast du deshalb nichts gefunden. Wenn, würde man eine Prozent- oder Promilleangabe daraus machen (0,087 = siebenundachtzig Promille) oder einen „glatteren“ Bruch (0,75 = drei Viertel). Die wesentliche Ausnahme wäre ein „Meta-Zusammenhang”, ...


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The -e dative ending is heavily obsolescent. It is almost no longer used in living language. However, as is often the case (different examples), some phrases that were coined when the old -e ending was still healthy have fossilized and no longer follow the now-current rules: nach Hause; zu Hause im Zuge (dessen; der Umbaumaßnahmen; der Neuausrichtung) ...


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Ich stimme dem zu, was schon in der Frage vorweggenommen ist: Beide Interpretationen, und damit beide Schreibweisen, wären denkbar. Der einzige Weg, es wirklich sicher herauszufinden: Zeitmaschine nehmen, Luther persönlich fragen. :-) Aber vielleicht gibt es noch einen anderen Weg, es zumindest einzugrenzen. Die Deutsche Bibelgesellschaft hat den Text von ...


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I grew up learning the old spelling and learnt the new one in university. One of my profs was even on the reformers' board. I say, yes there is a division, but it has nothing to do with the actual reformations, that took place. Most of them are quite concise and make a lot of sense and many unknowingly make much fewer mistakes. But that is not the question ...


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Die Schreibung von Schmied mit ie geht wohl laut Grimms Wörterbuch auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück: "... die ursprüngliche kürze des stammvocals von schmied erscheint im früheren nhd. durchgehends gewahrt. Maaler 358a, Hulsius 286b, Schottel 1404, Stieler 1879 und Wachter 1443 bieten schmid, Frisch 2, 208a daneben auch schmied, das er für die ...


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"Die Arbeit" ist weiblich. Und es heißt "mit etwas fertig sein" oder "fertig mit etwas sein". Also heißt es Ich bin mit der Arbeit fertig. Ich bin fertig mit der Arbeit. Aktualisierung: Es gibt auch "etwas fertig [Partizip Perfekt eines Verbes] haben" Also ist Ich habe die Arbeit fertig [gemacht]. Es hat das Buch fertig [gelesen, ...


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Auch wenn es nicht explizit in den aktuellen Regeln steht, gibt es doch eine ganze Menge Regeln, aus denen implizit folgt, dass diese Gedankenstrich-Komma-Kombinationen falsch sind: Wannimmer eine Regel besagt, dass in einem Fall wie in Deinen Beispielen ein Komma bzw. Gedankenstrich gesetzt werden kann, wird erwähnt, dass auch das jeweils andere ...


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The capital eszett is used rarely, though with surprisingly increasing frequency. This article features some recent uses, including the corporate designs of RWE (a major German electricity company), the SPD (a major German political party) and the University of Weimar. Though using the capital eszett is wrong according to the official orthographical rules¹, ...


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or should you just use two capital S's? Use that one. It's the most common capitalization and I'd recommend it over using lower case. Alternative spellings are SZ, which used to be recommended for ambiguous cases (Maße vs Masse) and according to Wikipedia, is the default for some specific applications (military typewriters, architectural drawings) ...


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Nicht nur seit der letzten Rechtschreibereform wundert man sich über die eigenartige Bildung des Konjuntivs von kennen. Schon die Grimms schrieben in ihrem Wörterbuch: der conj. zu kannte heiszt kennte, es ist aber zu verwundern, dasz man nicht auf kännte gedrungen und es durchgesetzt hat [...]. Wahrscheinlich hat einfach niemand "kännte" benutzt und ...


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Es gab vor der Rechtschreibreform nur wenige Menschen, die fehlerfrei geschrieben haben, und nach der Reform gibt es nur wenige, die nach den reformierten Regeln fehlerfrei schreiben. Es gibt Leute, die beruflich schreibend tätig sind, und die daher die neue Schreibung lernen mussten - nicht aus gesetzlichen Gründen, außer Schullehrern natürlich, sondern ...


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I know we're talking about German here, but in case anyone's interested in another example (perhaps for a paper or something), the Real Academia Española reformed some elements in Spanish orthography in 2010. One of the changes had to do with accent marks. Previously, "solo" (alone) and "sólo" (only) were differentiated by an accent mark on the first o, but ...


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Eine Perspektive: Bei schwachen Verben wird der Konjunktiv II nicht durch Umlaut aus dem Präteritum gebildet, sondern direkt aus dem Stamm. Normalerweise ist er mit dem Präteritum identisch: sagte, rettete, rollte. Durch den Vokalwechsel fallen bei kennen und Co. Präteritum und Konjunktiv II auseinander, aber es gibt keinen Grund, den Konjunktiv II anders zu ...


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Du hast Recht, dass da ganz großer Humbug steht. Zur Verwechslung von Ziffer und Ziffernfolge kommt anscheinend auch noch das unberechtigte Bedürfnis hinzu, zwischen der Ziffern- und Wortrepräsentation von Zahlen zu unterscheiden. Die einfachste Korrektur wäre also statt Ziffer das Wort Ziffernfolge Wenn man mutig ist, wählt man stattdessen das Wort ...



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