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§ 76 der Rechtschreibregeln lautet: Bei formelhaften Nebensätzen kann man das Komma weglassen. Wie bereits gesagt(,) verhält sich die Sache anders. Ich komme(,) wenn nötig(,) bei dir noch vorbei. Auch wenn beide Beispiele verkürzt sind, steht nichts dergleichen in der Regel – das ist auf dem Mist des Dudens gewachsen. Ich persönlich empfinde ...


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„Im“ ist schlicht eine Zusammenschreibung von „in dem“, also eine Verschmelzung von Präposition und Artikel. Wenn Du nur in verwendest, lässt Du quasi den Artikel weg - das ist regelmäßig grammatikalisch nicht korrekt. Auch die Aufspaltung „Ich würde gerne in dem Lotto gewinnen“ ist komplett ungebräuchlich, daher würde ich hier die Verschmelzung ...


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Wenn ein s im Auslaut stimmlos gesprochen wird, liegt dies an der Auslautverhärtung des Deutschen, die auch dazu führt, dass andere Konsonanten im Auslaut härter ausgesprochen werden – so endet z. B. die Aussprache von Wald genauso wie die von Halt. Wenn nun Begungsformen oder andere Ableitungen eines Wortes existieren, in denen der entsprechende Konsonant ...


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Yes they do. (I think the shortest answers are the nicest :-) )


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Die Schreibung von Schmied mit ie geht wohl laut Grimms Wörterbuch auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück: "... die ursprüngliche kürze des stammvocals von schmied erscheint im früheren nhd. durchgehends gewahrt. Maaler 358a, Hulsius 286b, Schottel 1404, Stieler 1879 und Wachter 1443 bieten schmid, Frisch 2, 208a daneben auch schmied, das er für die ...


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"Die Arbeit" ist weiblich. Und es heißt "mit etwas fertig sein" oder "fertig mit etwas sein". Also heißt es Ich bin mit der Arbeit fertig. Ich bin fertig mit der Arbeit. Aktualisierung: Es gibt auch "etwas fertig [Partizip Perfekt eines Verbes] haben" Also ist Ich habe die Arbeit fertig [gemacht]. Es hat das Buch fertig [gelesen, ...


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Auch wenn es nicht explizit in den aktuellen Regeln steht, gibt es doch eine ganze Menge Regeln, aus denen implizit folgt, dass diese Gedankenstrich-Komma-Kombinationen falsch sind: Wannimmer eine Regel besagt, dass in einem Fall wie in Deinen Beispielen ein Komma bzw. Gedankenstrich gesetzt werden kann, wird erwähnt, dass auch das jeweils andere ...


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Die Transformation von Co- zu Ko- ist eine Anpassung von Fremdwörtern an die deutschen Rechtschreibkonventionen (zumindest seit 1901) und wird als solche in der Regel erst vorgenommen, wenn das Fremdwort zu einem gewissen Maße etabliert ist. Die Aufnahme in Wörterbücher erfolgt zu einem ähnlichen Zeitpunkt. Vermutlich legt auch teilweise der Wörterbuchautor ...


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Nicht immer wenn beide Versionen "erlaubt" sind, sind auch beide üblich, "Coautor" zb habe ich noch nie gesehen. Der Duden kennt recht viele Beispiele anderer Wörter, die sowohl mit Co-, als auch mit Ko- geschrieben werden dürfen: * Cobalt/Kobalt (das Element) * Cocain/Kokain * Cochenille/Koschenille (ein Farbstoff) * Coda/Koda (Auslaut einer Silbe) * ...


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The capital eszett is used rarely, though with surprisingly increasing frequency. This article features some recent uses, including the corporate designs of RWE (a major German electricity company), the SPD (a major German political party) and the University of Weimar. Though using the capital eszett is wrong according to the official orthographical rules¹, ...


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or should you just use two capital S's? Use that one. It's the most common capitalization and I'd recommend it over using lower case. Alternative spellings are SZ, which used to be recommended for ambiguous cases (Maße vs Masse) and according to Wikipedia, is the default for some specific applications (military typewriters, architectural drawings) ...


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Nicht nur seit der letzten Rechtschreibereform wundert man sich über die eigenartige Bildung des Konjuntivs von kennen. Schon die Grimms schrieben in ihrem Wörterbuch: der conj. zu kannte heiszt kennte, es ist aber zu verwundern, dasz man nicht auf kännte gedrungen und es durchgesetzt hat [...]. Wahrscheinlich hat einfach niemand "kännte" benutzt und ...


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Eine Perspektive: Bei schwachen Verben wird der Konjunktiv II nicht durch Umlaut aus dem Präteritum gebildet, sondern direkt aus dem Stamm. Normalerweise ist er mit dem Präteritum identisch: sagte, rettete, rollte. Durch den Vokalwechsel fallen bei kennen und Co. Präteritum und Konjunktiv II auseinander, aber es gibt keinen Grund, den Konjunktiv II anders zu ...


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Diese Frage ist aus dem Standpunkt heraus gestellt, dass die Rechtschreib- und Grammatikregeln diktieren, wie deutsche Sprache zu verschriftlichen ist. Das ist ein Standpunkt, der in der akademischen Behandlung der Sprache, vor allem aber in der Lehre, durchaus seine Berechtigung hat. Es gibt aber auch einen anderen Standpunkt: Das Formulieren der ...


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"im" ist korrekt. Warum? "im" = Kurzform von "in dem". Ich habe in dem (Spiel) Lotto gewonnen. Ich habe in dem Lotto-Spiel gewonnen. Ich habe in Tetris (gegen Spieler) gewonnen. - Korrekt Ich habe in Aachen (gegen Spieler) gewonnen. - Korrekt (Ort) Ich habe in der Spielumgebung Tetris gewonnen. - Korrekt (Ort) Ich habe in ...


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Es gibt überhaupt keinen Grund, die Schreibweise der Vergangenheitsform aus dem Englischen zu übernehmen. Man nimmt die Grundform und passt sie den grammatischen Begebenheiten des Deutschen an. "Gelikt" ist die einzig richtige Form: holen - geholt machen - gemacht streamen - gestreamt twittern - getwittert liken - gelikt


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Korrekte Schreibweise ist: Vielen Dank im Voraus siehe auch: http://www.schule-verstehen.de/Verstehen/Deutsch/Vielen-Dank-im-Voraus


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Du hast Recht, dass da ganz großer Humbug steht. Zur Verwechslung von Ziffer und Ziffernfolge kommt anscheinend auch noch das unberechtigte Bedürfnis hinzu, zwischen der Ziffern- und Wortrepräsentation von Zahlen zu unterscheiden. Die einfachste Korrektur wäre also statt Ziffer das Wort Ziffernfolge Wenn man mutig ist, wählt man stattdessen das Wort ...


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While the rule set that is usually given (e.g., in Stefano Palazzo’s answer) is correct, it is historically grown and mainly aimed at native speakers to explain the difference between the reformed and the old spelling. Language learners might prefer the following rules for the spelling of s sounds in German: s and ß form a voiced–voiceless pair like b/p, ...



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