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Ich vermute keine besondere Grammatik dahinter – was nicht heißt, dass es nicht von Wissenderen derart erklärbar ist –, sondern einfach nur künstlerische Freiheit des Reimes wegen. Der Blick über die folgenden Beispiele soll kurz ein paar Varianten aufzeigen, in denen bestimmte Reime erst durch das "zurechtbiegen" bestimmter Worte möglich wurden. Beispiel ...


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Bei Reisen handelt es sich in diesem Fall um eine alte Dativform von Reise. In moderner Sprache würde es also zu meiner Reise heißen. In älterer Literatur sind derartige Formen nicht besonders selten, etwa gleich im ersten Vers von Schillers Glocke: Fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt. In der heutigen Standardsprache hat ...


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“Vom Zehnten das Gebot” can be written as “das Gebot des Zehntens” and does actually mean the commandment of tithing. The phrase has been extracted from the main sentence. More natural, the sentence would be: Gott hat durch das Gebot des Zehnten es einst (früher) bezeugt. The children, happy that they found the clover of luck, sang that blessings had ...


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Auch ich bin der Meinung, dass hier vom Zehnten, also der zehnprozentigen Abgabe an die Kirche, die Rede ist. Allerdings kann "einst" nicht nur früher bedeuten, sondern auch: später einmal, in ferner Zukunft, künftig. Ein etwas veralteter Ausdruck dafür wäre: dereinst. Und das ist hier meiner Meinung nach auch der Fall, denn sonst müßte am Anfang der Zeile ...


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Versuch einer Interpretation. Wenn man den Satz schreibt als [durch] das Gebot vom Zehnten wurde Gott einst bezeugt. Dann heisst das in heutiger Sprache, dass man durch die Ablieferung des Zehnten seine Achtung Gott gegenüber zum Ausdruck gebracht hat (weil das Gebot, den Zehnten zu zahlen, von Gott kommt).



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