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Zwischen zwei Stühlen sitzen bedeutet, eine Entscheidung fällen zu müssen, die in jedem Fall dazu führt, einen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Ein anderer Begriff ist Zwickmühle. Sie bedeutet nicht, sich zwischen zwei Dingen entscheiden zu müssen, um am Ende keine der Optionen zu bekommen. Häufig benutzt man die Redewendung im Bezug auf persönliche ...


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Brillen werden im größten Teil Deutschlands aufgesetzt, wie man anhand der folgenden Grafik sehr schön sehen kann. Quelle: Atlas zur deutschen Alltagssprache - Brille aufsetzen Im wilden (Süd-)Westen werden sie jedoch vereinzelt bis ausschließlich angezogen und die Schweizer scheinen noch eins drauflegen zu müssen, indem Sie ihre Brillen wie Gewehre ...


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Achtung! Diese Antwort beantwortet nicht die hier gestellte Frage »Was ist der Unterschied zwischen einer Sprachvarietät und einem Dialekt?«, sondern wurde ursprünglich als Antwort auf diese Frage gepostet: Was ist mit »Österreichisch« gemeint (in sprachlicher Hinsicht)? Warum der Moderator sie hierher verschoben hat, weis nur er, sie gehört ...


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Deutsch wird oft als plurizentrische Sprache bezeichnet. Das bedeutet im Wesentlichen, dass es neben den vielen regionalen Dialekten mehrere Varianten der Standardsprache gibt. Die bei weitem wichtigsten sind deutsches Hochdeutsch, österreichisches Hochdeutsch und Schweizer Hochdeutsch. Mit Österreichisch meint man meist österreichisches Hochdeutsch. Die ...


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Gibt es [a certain facility]? is standard German and hence universally correct. Phrasing the question as Hat es …? is a dialect variant that I would expect to hear in southern areas. Edit after reading comments: Taking into account the above dialect varieties of geben/haben, in southern areas: gibt es signifies a general statement, something always or ...


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Ich kann nur für Berlin sprechen – und hier ist es ziemlich üblich geworden. Besonders amüsant ist diese Konstruktion bei (absichtlich) gekürzten Stationsnamen: "Ich bin am Alexanderplatz" –> "Ich bin Alex" "Ich bin am Rosenthaler Platz" –> "Ich bin Rosi" Das wird hier auch gerne auf Bezirke ausgeweitet, was dem ganzen einen Hauch von Lokalpatriotismus ...


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As @sollniss already mentioned, this is just a regional pronunciation of the word written literally. The tone of the text is rather informal and the author probably didn't worry too much about using standard spelling (you can tell just by looking at nem instead of einem). However, this is not exclusive of Berlinerisch. This map shows other regions that ...


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Anziehen kann man mE nur Kleidungsstücke (Hemden, Leibchen, Hosen, Unterwäsche, Röcke, Kleider, Jacken, auch Schuhe und Handschuhe). Brillen (und Kopfbedeckungen) setzt man auf, alles andere klingt für mich (Ostösterreich) unidiomatisch. Bei Armbanduhren müsste ich nachdenken, aber anziehen geht auch hier gar nicht. Im Westen und vor allem Südwesten ...


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Das Variantenwörterbuch des Deutschen stuft stromern als (nur) in ganz Deutschland verbreitet ein, wobei es im Südosten in Konkurrenz zu strawanzen steht, das auch in Österreich verbreitet ist. In der Schweiz soll stromern „selten“ auch vorkommen..


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I think I have heard this synonym of abwarten a lot in colloquial standard Austrian German [edited: or maybe I read it a lot in Austrian newspapers], but I have never heard it outside the Austro-Bavarian dialect area. (In particular not in South-West Germany. Not completely sure about Switzerland.) I suppose it used to be in more general use, but I think ...


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The only important difference is a regional one. As a non-native speaker who does not target a specific region, always use es gibt. In Switzerland, and if you want also colloquially in the south-west of Germany, you may want to prefer es hat. See here for a distribution map. Both versions are understood everywhere, but es gibt is the supraregional standard. ...


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Scheint ein Großstadtphänomen zu sein und vermutlich auch nur unter den jüngeren Bewohnern gebräulich. Ich vermute diese Ausdrucksweise wurde stark von Immigranten beeinflusst und später von den Kids aufgegriffen. Selbiges ist bei "Gemma DZ?" (Gehen wir zum/ins Donauzentrum?) zu beobachten.


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Die Frage, ob ein Wort „österreichisch“ ist, ist überhaupt keinen Millimeter problematisch, denn „österreichisch“ wird hier als Adjektiv verwendet und ist in jedem Wörterbuch klar definiert zu finden. Ein „österreichisches Wort“ ist ein Wort aus Österreich, genau wie österreichischer Wein Wein aus Österreich ist. In diesem Zusammenhang spielt es gar keine ...


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Ich meinen Augen (und hier ist ja nach der Verbreitung einer Ansicht gefragt) ist „bald“ eine relative Angabe eines Zeitpunkts und erfordert also einen eindeutigen Bezugspunkt, der entweder explizit genannt oder aber dem Kontext zu entnehmen sein muss. Der Bezugspunkt, sofern nicht explizit im gleichen Satz angegeben, muss nicht immer „jetzt“ sein. Mit dem ...


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Bin aus dem westlichen Norden Deutschlands und das Wort schiffen hat hier nicht im geringsten etwas mit Stuhlgang zutun. Es bedeutet urinieren und ist nicht unbedingt derb. Derb ist der Ausdruck pissen. Schiffen ist hier aber auch ein Ausdruck für regnen. Wird gesagt, wenn der Regen einem nicht grad willkommen ist.


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Meinet is the berlinerisch version of meines.


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Hier in Stuttgart hört man diese Verkürzungen ebenfalls, ich würde aber eher sagen, dass es etwa die Hälfte der Fahrgäste sind, und eher jüngere. Die Vermutung, dass es von "Migrantendeutsch" hergeleitet sein könnte, scheint mir vertretbar. Begünstigt dürfte die scheinbar wachsende Verbreitung dadurch werden, dass eine solche Variante auch kürzer ist, und ...


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Scheint (egal ob Großstadt oder nicht) ein Phänomen der Jugendsprache zu sein. "Konstruktionen" wie Ich geh Aldi, wo Du? Oder Gehst Du Deutsch? Nee, kein Bock. hört man wohl an fast jeder Schule heute.


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Im Schwäbischen(1) gibt es keine "Tüten" - nur Taschen oder "Gucken" (was nichts mit "schauen" zu tun hat), aber die haben meistens einen oder zwei Henkel und sind aus Stoff, Papier oder Kunststoff(2) und zum Transport von Einkäufen gedacht. Eis kenne ich ausschließlich "aus der Waffel" oder "aus dem Becher". (2) Die sind allerdings so "modern", auch in ...


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Ahh, synonyms that are not so synonymous at all... There is a slight difference in meaning: Abwarten Describes waiting until a given time frame has passed or an event has occured. It focuses on reaching a certain state: Wir müssen abwarten, wie sich das Projekt entwickelt. Wir müssen seinen Anruf abwarten. Zuwarten Describes waiting for a certain ...


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I live in Stuttgart (SW Germany), and used to live in Switzerland for several years. I heard it quite commonly in Switzerland, but cannot remember hearing or reading it in Germany.


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Im Schweizerdeutschen wird anziehen sowohl für Uhren als auch Brillen verwendet. Da heisst es z.B. im Zürichdeutschen: Ich zië mini Uhr/mini Brüle a. Alternativ wird auch gesagt Ich leg mini Uhr/mini Brüle a. Eine Brille wird üblicherweise nicht aufgesetzt im Schweizerdeutschen, das tönt aufgesetzt. Das gleiche gilt z.B. für Hüte Ich zië/leg ...


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Ist »Ich möchte zum 31. 10. ausziehen« korrektes Deutsch? Von Satzbau und Grammatik her ist alles in Ordnung. Darüber hinaus ist es eher eine Frage von üblich / idiomatisch / verständlich als von korrekt oder inkorrekt. Ich finde aber auch da nichts gravierend auffälliges. Es klingt halt etwas formal. Was genau ist damit gemeint? Der gemeinsame Nenner ...


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Da das Sprichwort schon wunderbar von Stephie erklärt wurde, würde ich gerne auf deine zwei Beispiele eingehen. Zumindest für den sächsischen Raum kann ich mit Sicherheit sagen, dass dies typische Fälle für diese Redewendung sind: Wie man es macht, macht man es falsch. Der größte Unterschied besteht darin, dass man sich in diesem Fall schon bei den ...


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Bald ist hier natürlich aus der Sicht des Sprechers zu sehen, der auch schon wieder verwendet. Dadurch definiert sich dann auch der Zeitpunkt, von dem aus eine Sache bald geschieht. Man hätte den Satz auch formulieren können als Schon wieder sagt darüber hinaus, dass die Wiederholung ungewöhnlich zeitnah passiert. Auch hier bezieht sich dann zeitnah ...


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Brotzeit oder auch Vesper sind andere Worte für eine Zwischenmahlzeit. Wikipedia listet da noch viel mehr auf, je nach Region. In Süddeutschland nutzt man Brotzeit oder Vesper dabei sowohl als Begriff für das Essen an sich ("Ich bin heute morgen extra früh aufgestanden um mir eine Brotzeit/ein Vesper zu machen.") als auch für die Zeit/Mahlzeit ...


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Zwei Probleme, die hierbei wohl zu berücksichtigen sind: a) Erfahrung und Intutition sind nicht immer die verlässlichsten Ratgeber; b) Google ist nicht unbedingt das ideale Recherchetool für diese spezielle Art von Frage. Zu b: Wenn ich mir überlege, in welchen Kontexten die beiden Begriffe wohl überwiegend auftauchen werden, komme ich auf Seiten, wo ...


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Ich hatte eine Kollegin aus Pommern (nicht Mecklenburg, das war ihr ganz wichtig!). Grundsätzlich hätte ich ihren Dialekt als Mischung aus berlinerisch und dem typischen Norddeutsch beschrieben. Ich bin dann ihre Kernsätze nach Schibboleths durchgegangen. Eingefallen ist mir: Sie hat er sehr stark als ä ausgesprochen, soweit, dass sie auf dem Doktorhut ...


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Berliner sprechen das 'i' gerne wie 'ü' (siehe fzwos Antwort), das 'ä' wie 'e(h)' und 'qu' wie 'kw'. Also: Kürche statt Kirche, Bestehtigung statt Bestätigung und bekwem statt bequem. Im schnellen Redefluss ist das praktisch (praktüsch) nicht zu verhindern.


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Hier wird die Präposition häufig weggelassen: Hamburg hier. Die gefühlte Verbreitung unter S-Bahn-Insassen ist ca. 100% user comment Das ist nicht nur im Bereich öffentliche Verkehrsmittel hier in Hessen sehr verbreitet. Generell sind sprachliche Undinge wie "Ich geh mal Aldi" hier an der Tagesordnung. Leider.user comment Wien, Berlin. In Linz hingegen ...



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