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Oct
10
comment What does the “kz” abbreviation mean in a programming/technical context?
Eine Ziffer ist ein (einzelnes!) Zeichen aus der Menge {0,1,2,3,4,5,6,7,8,9}. Es gibt also genau zehn verschiedene Ziffern. Daher kann ein Feld, dass korrekterweise als »Kennziffer« bezeichnet werden darf, nur einen dieser zehn verschiedenen Werte annehmen. Wenn ein Feld länger als 1 Byte ist oder andere Zeichen als diese zehn Ziffern enthalten darf, dann ist »Kennziffer« eine unzulässige Bezeichnung. »Kennzeichen« ist passender.
Oct
9
comment Wann schreibe ich ein Adjektiv groß?
Sorry, das erste Wort im letzten Satz sollte natürlich "Adjektive" (nicht "Substantive") heißen. Leider kann ich es jetzt nicht mehr korrigieren.
Oct
8
comment Wann schreibe ich ein Adjektiv groß?
vollkommen richtig. Substantivierte Adjektive sind keine Adjektive. Es sind Substantive (die zufällig eben von Adjektiven abgeleitet wurden). Es gibt ja auch Substantive, die von Verben abgeleitet sind (»Hier ist Fußballspielen verboten.«). Das sind dann auch keine Verben, sondern eben Substantive.
Oct
8
comment Wann schreibe ich ein Adjektiv groß?
Zu »Adjektive werden groß geschrieben, wenn diese Als Substantive (Nomen) gebraucht werden.« sollte man hinzufügen, dass diese Nomen dann aber keine Adjektive mehr sind, sondern eben Nomen. Substantive schreibt man nur am Beginn eines Satzes groß.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Na toll. Da wird so getan als gäbe es nur zwei Arten länderspezifischer Wörter, nämlich Austriazismen und Helvetismnen. Was ist mit Wörtern wie »Abitur«, »Grundschule«, »Bürgersteig«, »Vorfahrt« usw.? Das sind auch länderspezifische Wörter, aber weder Austriazismen noch Helvetismen, sondern eben Teutonismen, also Wörter die in Deutschland, aber eben nur dort und sonst nirgendwo, als standardsprachlich gelten. Da wird so getan als wäre das in Deutschland gesprochene Deutsch das »eigentliche« bzw. das »richtige« Deutsch und die anderen Varietäten dieser untergeordnet.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Ich glaube nicht ganz, denn in Deutschland gibt es meines Wissens nichts was mit dem ÖWB gleichzusetzen ist. Die Duden-Redaktion druckt zwar auch ein Wörterbuch, das auf den Empfehlungen des Rates beruht, aber der Duden ist - ebenso wie die Empfehlungen des Rates - für jeden Deutschen Staatsbürger (auch für alle Beamte) völlig unverbindlich. Jeder Deutsche darf schreiben wie es ihm oder ihr gefällt. Das trifft auf österreichische Bundesbeamte nicht zu. Diese sind dazu verpflichtet die Vorgaben des amtlichen Österreichischen Wörterbuches zu befolgen.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Nein, mir sind keine Abweichungen bekannt weil ich die Empfehlungen des Rates nicht kenne. Ich werde, wenn ich mal Zeit habe, aber diese Empfehlungen lesen und mit dem ÖWB vergleichen. Ich vermute aber, dass sich der Rat bei Fragen wie »winken - winkte - gewunken(Ö)/gewinkt(D)« entweder vornehm zurückhält oder das Wort »gewunken« als Austriazismus tituliert.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Ich stimme dir vollinhaltlich zu. Im Rat der deutschen Rechtschreibung sitzen 39 Personen, darunter 9 Österreicher. Dieser Rat publiziert Empfehlungen. Sie haben (zumindest in Österreich) dieselbe Gesetzeskraft wie EU-Richtlinien, nämlich gar keine. Erst durch das Übernehmen solcher Vorschläge ins ÖWB werden diese Empfehlungen für jenen Personenkreis verbindlich, die sich gemäß Gesetz oder Verordnung als ÖWB halten müssen: Bundesbeamte und Schüler an Schulen die dem Bund unterstehen. Alle anderen (Journalisten, Buchautoren usw.) dürfen schreiben wie sie wollen.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Das gibt nur die Situation in Deutschland wieder, nicht aber die Situation der Deutschen Sprache. Es gibt nämlich noch andere Staaten in denen Deutsch gesprochen wird. In Deutschland mag es zutreffen, dass es kein Gesetz zur Regelung der Rechtschreibung gibt. In Österreich sind aber die Lehrpläne für den Unterricht an Österreichs Schulen Anlagen des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes. Daher haben auch die Lehrpläne Gesetzeskraft, und in diesen Lehrplänen ist mehrfach ausdrücklich der Gebrauch des Österreichischen Wörterbuches als Referenzwerk der deutschen Sprache vorgeschrieben.
Aug
26
comment Wer bestimmt, welche Regeln in der deutschen Spache gelten?
Du schreibst »die meisten Sprecher des Deutschen würden sie als die richtige Rechtschreibung ansehen«. Die »Sprecher« brauchen aber gar keine Rechtschreibung. Es sind die »Schreiber« die sie benötigen, nicht die Sprecher. Das ist insofern beachtenswert als es ja auch Unterschiede z.B. im Satzbau zwischen gesprochenem und geschriebenem Deutsch gibt, was du in deinem Beispiel vom zum-Bahnhof-Gehen ja auch anklingen hast lassen.
Aug
25
comment Sprachwandel oder weit verbreiteter Misnomer von “komplex”?
Aus der Region Ost-Österreich kann ich keine synonyme Verwendung oder auffallend häufige Verwechslung dieser beiden Wörter melden. Ich beobachte aber, im Gegensatz zu der Häufigkeitsverteilung in PlasmaHHs Ngram, dass in der gesprochenen Umgangssprache »kompliziert« häufiger verwendet (und auch gemeint) wird als »komplex«.
Aug
21
comment Trennt man “die man schläft” mit Kommas/Beistrichen ab?
Dass man bei Relativsätzen Beistriche setzt ist mir schon klar. Mir war unklar, dass »die man schläft« ein Relativsatz ist. Meine Muttersprache ist zwar deutsch, aber ich habe eigentlich nie wirklich die dazugehörige Theorie, also die Rechtschreibregeln, gelernt, weil ich vom Beginn der Volksschule bis zur Matura immer nur ganz besonders un-engagierte Deutschlehrer hatte denen egal war ob wir etwas lernen. Ich hatte als Schüler auch eher Interesse an Mathematik und Physik als an Sprachen. Für die Deutsche Sprache begann ich mich erst vor ca. 10 Jahren (also mit rund 40) zu interessieren.
Aug
21
comment Trennt man “die man schläft” mit Kommas/Beistrichen ab?
@Chris: Ah, super! Das ist eine schlüssige und leicht zu merkende Erklärung! Danke!
Aug
21
comment Trennt man “die man schläft” mit Kommas/Beistrichen ab?
Danke. Dazu müsste man aber erst mal erkennen, dass »die man schläft« ein Nebensatz ist. Die von dir zitierte Regel 121 listet ausschließlich dass-Sätze als Beispiele auf. Das trifft auf mein Beispiel aber nicht zu. Im Übrigen ist der Duden seit 1996 kein Referenzwerk mehr. Das einzige offizielle Regelwerk einer deutschen Sprachvarietät das ich kenne ist das amtliche Österreichische Wörterbuch.
Aug
21
comment Trennt man “die man schläft” mit Kommas/Beistrichen ab?
Und ich weiß nicht was »Kommi« sind. ;) Bei uns in Österreich sagt man »Beistriche«, »Kommas« oder »Kommata«. In Österreich wird das Wort »Komma« verwendet wenn damit das Dezimaltrennzeichen in einer Zahl gemeint ist (4,5 = vier Komma fünf). Als Satzzeichen ist aber die Bezeichnung »Beistrich« gebräuchlich (vor ca. 30 Jahren ausschließlich, heute gleich häufig wie »Komma«). Mir war gar nicht bewusst, dass man das Wort »Beistrich« in Deutschland nicht kennt.
Aug
20
comment Using definite article with people's names
-1 for "bad habit". I live in Austria. Here it is normal to use names with articles in colloquial talk: "Ich war gestern bei der Susi, der Tom war auch da. Wir haben über den Bernd und die Lisa gesprochen..." It is NOT bad habit. It is just normal use of spoken German in some parts of German language area. Here in Austria is sounds like bad habit if you omit articles before names. Remember: There is NOT just only one German language! German is a pluricentric language, which means that the rules vary from region to region. Non of this variations is wrong or bad habit! They are all correct.
Aug
20
comment Strange Pokémon attack names in a German translation
A »Fuchtel« is a short sword ("broadsword" in english). With this weapon you can make very quick movements that confuses your opponent. This is why the german verb "fuchteln" means "making fast movements with your hands that seem to have no sense". And "Hans steht unter Annas Fuchtel" means that Hans has to do everything what Anna wants, because it is her who (in a figurative sense) carries the sword to oppress Hans.
Jul
6
comment Eine passende Anzeige finden
Man kann die Frage in jede beliebige andere Sprache übersetzen und hat bei der Beantwortung mit genau denselben Sachverhalten zu tun. Folglich hat diese Frage nichts mit der Deutschen Sprache an sich zu tun und gehört daher nicht in ein Forum über Deutsche Sprache.
Jul
6
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Inwiefern steht diese Frage im Zusammenhang mit der deutschen Sprache? Dass sie auf Deutsch gestellt wurde ist mir zu wenig. Man kann die Frage in jede beliebige andere Sprache übersetzen und hat bei der Beantwortung mit genau denselben Sachverhalten zu tun. Folglich hat diese Frage nichts mit der Deutschen Sprache an sich zu tun und gehört daher nicht in dieses Forum.
Jul
6
comment How do Germans refer to people without caring about the gender
Das wirft aber genau dasselbe Problem auf. Im Singular ist »der Studierende« ebenso maskulin wie »der Student«. Auch der Plural ist maskulin, nur fällt das nicht auf. Außerdem klingt das Wort krankhaft konstruiert, ähnlich wie wenn ein Politiker bei einer Rede in einer Fabrik die Arbeiter mit »sehr geehrter Arbeitende« ansprechen würde. Oder falls er in einer Brotfabrik ist: »sehr geehrter Backende« (statt »Bäcker«). Jemand, der andere unterrichtet ist ein Lehrer, kein Lehrender. Jemand der Wände ausmalt it ein Maler, kein Malender. Warum sollte man also aus Studenten Studierende machen?