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Oct
4
comment How separate are “durchfallen” and “der Durchfall”?
Of course "durchfallen" can also take a literal meaning: "Die großen Steine bleiben im Sieb hängen, während die kleineren durchfallen."
Oct
4
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Apropos Montagsmaler: Manchmal ist die korrekte Wahl des Fugenlautes wichtig (zumindest beim Schreiben): Montagsarbeiten können nur schlecht am Dienstag durchgeführt werden, Montagearbeiten hingegen schon. :-)
Oct
4
comment »Ich weiß nicht, ob du es weißt, ABER …«
"Aber" beschreibt nicht immer einen Gegensatz, sondern oft auch eine Einschränkung ("Wir waren in Berlin, aber nur einen Tag" – auch wer nur einen Tag in Berlin war, war in Berlin). Und selbst wenn das "aber" mit einer Verneinung verbunden ist, drückt es nicht den Gegensatz, sondern die Gemeinsamkeit oder Ähnlichkeit aus ("Wir waren nicht in Berlin, aber in Potsdam": Die Aussage "wir waren in Berlin" wird zwar verneint, aber die Wahrheit liegt doch nahe dran – im Gegensatz zu "Wir waren nicht in Berlin, sondern in Potsdam": hier wird nicht die Gemeinsamkeit, sondern der Gegensatz betont).
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Wobei "Schweinbraten" eigentlich nicht so schwer auszusprechen wäre (jedenfalls nicht schwerer als etwa "Weinbrand"), trotzdem wird daraus der Schweinebraten (obwohl zumindest in Vor-Klebefleisch-Zeiten wohl nie Fleisch von mehr als einem Schwein im Braten steckte – gespickte Braten mal ausgenommen) oder in Süddeutschland der Schweinsbraten.
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Was den Plural von Freck angeht, klingt Frecks übrigens auch nicht schlecht. Analog zu "Deck" – "Decks", "Reck" – "Recks" (nicht "Recke", ein Recke ist was anderes), "Leck" – "Lecks", "Dock" – "Docks". Aber für den Plural mit "-e" gibt es auch Vergleichsbeispiele mit "-eck": "Gedeck" – "Gedecke", "Besteck" – "Bestecke", "Gesteck" – "Gestecke". Wobei mir jetzt auffällt, dass das alles zweisilbige Wörter sind. Und "-en" als Plural gibt es auch: "Fleck" – "Flecken".
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Ich schlage "Freckskuchen" vor, analog zu "Dreck – Dreckskuchen" (wobei ich ebenfalls betonen will, dass ich keinen Kuchen aus Dreck backen würde :-)).
Sep
21
comment Wo leitet sich das verstärkende Präfix “stink-” her?
Wobei Stiefel durchaus auch stinken können :-)
Sep
20
comment Wo leitet sich das verstärkende Präfix “stink-” her?
Stinkfaul gibt es offenbar schon länger. Vielleicht hat sich das "stink-" von diesem Begriff auf andere ausgeweitet. Bei "faul" passt das "stink-" ja: Wenn etwas fault, dann stinkt es in der Regel.
Sep
20
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
@userunknown: Nachdem ich sie explizit benutze, gibt es die Konvention, sonst könnte ich sie ja nicht benutzen. Was ich aber in der Tat nicht ausschließen kann, ist, dass die Zahl derjenigen Personen, die diese Konvention benutzen, sehr klein ist (aber sicher mindestens 1 :-)). Jedenfalls finde ich diese Konvention äußerst praktisch, weil man auf diese Weise sich viele unnötige Worte erspart. Wobei ich mich im übrigen frage, warum hier bernd_k's äußerst subtile Sprechpause nicht so intensiver Nachforschung unterzogen wird wie die von mir erwähnte Regel.
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
@HubertSchölnast: Ah, danke für die Aufklärung. Dank der Umbenennung 1995 ist sie ja jetzt unabhängig von allen deutschen Rechtschreibreformen :-)
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
Ich würde bei der "Pferderasse" eher "Blumento-Pferde" schreiben. So sieht es eher nach einer unvollständigen Silbentrennen aus (unvollständig, weil die Pferde nicht getrennt wurden).
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
Wurde damals wirklich die "Erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft" gegründet, oder nicht doch eher die "Erste Donaudampfschiffahrtsgesellschaft"? Ich meine, von der letzten Rechtschreibreform konnten sie ja damals noch nichts wissen. :-)
Sep
19
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
@userunknown: Eine genaue Angabe kann ich da nicht machen, weil mich diese Frage nie interessiert hat (falls es eine regionale Konvention ist, dann käme aber wohl nur Oberbayern in Betracht). Ich habe die Konvention einfach aus Schulzeiten übernommen, ohne mir darüber groß Gedanken zu machen (ich weiß nicht einmal, ob die Konvention jemals explizit gelehrt wurde oder ich sie nur implizit übernommen habe). Jedenfalls hatte ich mit dieser Konvention noch nie Verständigungsschwierigkeiten, und das ist letztlich das einzige, was für mich zählt.
Sep
15
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
@userunknown: Weil das eben die Konvention ist, die ich kenne.
Sep
12
comment Spelling of noun-verb compounds
I'm pretty sure that before the spelling reform, "blutsaugend" was the only allowed form. However I'm also pretty sure that both before and after the spelling reform, "Vampir" was spelled without an "e" :-)
Sep
12
comment Gibt es eine Bedeutung des “Kraweel, Kraweel” Gedichts von Lothar Frohwein (Loriot)?
"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen." ― Mephistopheles/Goethe
Sep
12
comment Ist die Benutzung des Wörtchens “wo” in Zusammenhang mit Zeitangaben korrekt?
@what: Behauten kann man viel. Ich kann auch behaupten, dass man "Fisch" mit zwei "s" schreiben müsse. Was die Behauptung nicht richtiger macht. Wie man einen Beleg für die Falschheit einer sprachlichen Wendung erbringt? Nun, ganz einfach: Indem man ein Werk zitiert, das die Falschheit behauptet, und bei dessen Autor(en) man aufgrund objektiver Fakten von einer hinreichenden Sachkenntnis ausgehen kann, um eine solche Aussage zu treffen.
Sep
12
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
Ich kenne das so: "a plus c Quadrat" → a+c², "a plus c im Quadrat" → (a+c)². Auch "das Quadrat von a plus c" ist (a+c)² – das wäre dann auch meine Wahl im obigen Ausdruck: "Eins durch die fünfte Wurzel aus dem Quadrat von a plus c".
Sep
12
comment Was bedeutet “für die Füße sein”?
Aber es ist eine interessante Theorie für die Herkunft: Vielleicht hat ja ein Rheinländer einen Österreicher "für die Fische" sagen hören (entweder, weil der Rheinländer Österreich besucht hat, oder der Österreicher das Rheinland), hat "für die Füße" verstanden, das lustig gefunden und selbst verwendet, und das hat sich dann verbreitet. Das ist jetzt natürlich nur eine reine Spekulation ohne jeglichen konkreten Anhaltspunkt außer der erwähnten Ähnlichkeit der beiden Ausdrücke, aber zumindest nicht völlig unplausibel.
Sep
12
comment “Telefon” verhält sich zu “telefonisch” wie “E-Mail” zu …?
Wenn es aus grammatikalischer Sicht gleich aufgebaut sein soll, dann kann man auch einfach schreiben: "Sie können uns per Telefon, Post oder E-Mail erreichen."