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Oct
15
comment Unterschied “sich in unsere/unserer Zeitung einzubringen”
Meinem Sprachgefühl nach richtet sich "in unserer Zeitung einbringen" an Leute, die schon in irgendeiner Weise an der Zeitung beteiligt sind, sich aber bisher nicht (im Sinne dessen, der es sagt oder schreibt) einbringen. Also zum Beispiel könnte es an die Mitarbeiter gerichtet sein, die die Zeitung drucken, layouten oder verteilen, um sie zu ermutigen, auch mal etwas dafür zu schreiben. Auf der anderen Seite würde ich "in unsere Zeitung einbringen" dahingehend interpretieren, dass es vor allem an Leute gerichtet ist, die momentan noch überhaupt nichts mit der Zeitung zu tun haben.
Oct
9
comment Where does “Gaußsche” and “Fresnel'sche” come from and which is correct?
Um genau zu sein, groß ohne Apostroph war die einzig korrekte Schreibung vor der Rechtschreibreform. Nach der Rechtschreibreform sind die anderen beiden Versionen korrekt.
Oct
9
comment When to use “werden” plus past participle?
The main reason why you rarely find this form is that it is generally considered good style to avoid it. Of course "legalese" is not exactly known for good style.
Oct
7
answered Man “spricht mit Akzent” - aber mit was “schreibt” man?
Oct
7
comment »Ich weiß nicht, ob du es weißt, ABER …«
@Takkat: Es wäre keine Antwort auf die originale Frage (es gibt ja keine Gemeinsamkeit des Wissens um eine Sache und deren Erklärung). MUSEN ist es eine "Verkürzung" von: "Ich weiß nicht, ob Du es bereits weißt, daher könnte meine Information unnötig sein, aber ich sage es trotzdem, ich bin sein einer Woche arbeitslos." Entsprecjhend beim Gipferl-Beispiel: "Ich weiß nicht, ob schon jemand auf dem Gipfel war, deshalb könnte die Besteigung mir nichts bringen, aber ich könnte doch der erste sein, ich will ihn *deshalb morgen besteigen." (kursiv ist jeweils das, was "fehlt").
Oct
4
revised Expressions to congratulate on October the 3rd (Day of German Unity)
added 144 characters in body
Oct
4
answered Expressions to congratulate on October the 3rd (Day of German Unity)
Oct
4
comment How separate are “durchfallen” and “der Durchfall”?
Of course "durchfallen" can also take a literal meaning: "Die großen Steine bleiben im Sieb hängen, während die kleineren durchfallen."
Oct
4
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Apropos Montagsmaler: Manchmal ist die korrekte Wahl des Fugenlautes wichtig (zumindest beim Schreiben): Montagsarbeiten können nur schlecht am Dienstag durchgeführt werden, Montagearbeiten hingegen schon. :-)
Oct
4
comment »Ich weiß nicht, ob du es weißt, ABER …«
"Aber" beschreibt nicht immer einen Gegensatz, sondern oft auch eine Einschränkung ("Wir waren in Berlin, aber nur einen Tag" – auch wer nur einen Tag in Berlin war, war in Berlin). Und selbst wenn das "aber" mit einer Verneinung verbunden ist, drückt es nicht den Gegensatz, sondern die Gemeinsamkeit oder Ähnlichkeit aus ("Wir waren nicht in Berlin, aber in Potsdam": Die Aussage "wir waren in Berlin" wird zwar verneint, aber die Wahrheit liegt doch nahe dran – im Gegensatz zu "Wir waren nicht in Berlin, sondern in Potsdam": hier wird nicht die Gemeinsamkeit, sondern der Gegensatz betont).
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Wobei "Schweinbraten" eigentlich nicht so schwer auszusprechen wäre (jedenfalls nicht schwerer als etwa "Weinbrand"), trotzdem wird daraus der Schweinebraten (obwohl zumindest in Vor-Klebefleisch-Zeiten wohl nie Fleisch von mehr als einem Schwein im Braten steckte – gespickte Braten mal ausgenommen) oder in Süddeutschland der Schweinsbraten.
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Was den Plural von Freck angeht, klingt Frecks übrigens auch nicht schlecht. Analog zu "Deck" – "Decks", "Reck" – "Recks" (nicht "Recke", ein Recke ist was anderes), "Leck" – "Lecks", "Dock" – "Docks". Aber für den Plural mit "-e" gibt es auch Vergleichsbeispiele mit "-eck": "Gedeck" – "Gedecke", "Besteck" – "Bestecke", "Gesteck" – "Gestecke". Wobei mir jetzt auffällt, dass das alles zweisilbige Wörter sind. Und "-en" als Plural gibt es auch: "Fleck" – "Flecken".
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Ich schlage "Freckskuchen" vor, analog zu "Dreck – Dreckskuchen" (wobei ich ebenfalls betonen will, dass ich keinen Kuchen aus Dreck backen würde :-)).
Sep
21
comment Wo leitet sich das verstärkende Präfix “stink-” her?
Wobei Stiefel durchaus auch stinken können :-)
Sep
20
comment Wo leitet sich das verstärkende Präfix “stink-” her?
Stinkfaul gibt es offenbar schon länger. Vielleicht hat sich das "stink-" von diesem Begriff auf andere ausgeweitet. Bei "faul" passt das "stink-" ja: Wenn etwas fault, dann stinkt es in der Regel.
Sep
20
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
@userunknown: Nachdem ich sie explizit benutze, gibt es die Konvention, sonst könnte ich sie ja nicht benutzen. Was ich aber in der Tat nicht ausschließen kann, ist, dass die Zahl derjenigen Personen, die diese Konvention benutzen, sehr klein ist (aber sicher mindestens 1 :-)). Jedenfalls finde ich diese Konvention äußerst praktisch, weil man auf diese Weise sich viele unnötige Worte erspart. Wobei ich mich im übrigen frage, warum hier bernd_k's äußerst subtile Sprechpause nicht so intensiver Nachforschung unterzogen wird wie die von mir erwähnte Regel.
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
@HubertSchölnast: Ah, danke für die Aufklärung. Dank der Umbenennung 1995 ist sie ja jetzt unabhängig von allen deutschen Rechtschreibreformen :-)
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
Ich würde bei der "Pferderasse" eher "Blumento-Pferde" schreiben. So sieht es eher nach einer unvollständigen Silbentrennen aus (unvollständig, weil die Pferde nicht getrennt wurden).
Sep
19
comment Zusammengesetzes Wort: Bindestrich oder nicht?
Wurde damals wirklich die "Erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft" gegründet, oder nicht doch eher die "Erste Donaudampfschiffahrtsgesellschaft"? Ich meine, von der letzten Rechtschreibreform konnten sie ja damals noch nichts wissen. :-)
Sep
19
comment How are mathematical expressions of this kind read in German (with fraction and root)?
@userunknown: Eine genaue Angabe kann ich da nicht machen, weil mich diese Frage nie interessiert hat (falls es eine regionale Konvention ist, dann käme aber wohl nur Oberbayern in Betracht). Ich habe die Konvention einfach aus Schulzeiten übernommen, ohne mir darüber groß Gedanken zu machen (ich weiß nicht einmal, ob die Konvention jemals explizit gelehrt wurde oder ich sie nur implizit übernommen habe). Jedenfalls hatte ich mit dieser Konvention noch nie Verständigungsschwierigkeiten, und das ist letztlich das einzige, was für mich zählt.