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Oct
31
comment Is „Hochsee tauglich“ wrong?
I'd use "nicht-hochseetaugliche Schiffe" in that case, because "nicht-hochsee-tauglich" sounds to me as if the ships were fit for the non-open sea, instead of not being fit for the open sea, what clearly is meant here. Although, thinking again about it, I'd actually write "nicht hochseetaugliche Schiffe" without hyphen.
Oct
23
comment Is it still good form to use a capital D for Du or Dir in a letter?
The distinction is "receiver" vs. "other addressed person", not "reader" vs. "listener". Of course where the rule matters the receiver is always a reader because you can't speak uppercase or lowercase, but that's secondary. The crucial question is: Is the one addressed by the "du" identical with the one addressed by the text?
Oct
23
comment Is it still good form to use a capital D for Du or Dir in a letter?
Well, the rule as I understood it is quite simple: An uppercase "Du" directly addresses the reader of the text, a lowercase "du" doesn't. I never considered the form of the text relevant. For example, in a letter I might write: Franz hat mir gesagt: "Das kannst du doch eh nicht!" Findest Du das nicht auch unfair? The first "du" is not addressed at the receiver of the letter, therefore it's lowercase, despite being in a letter. The second one is addressed at the reader, therefore it is uppercase.
Oct
23
comment Was versteht man unter einem “maßlosen Sinn”?
Ich weiß zwar nicht, wie Sinn gemacht wird, aber warum soll die Sinnproduktion nicht maßlos sein? Ich meine, auch bei der Produktion von Sinn sollte man wahrscheinlich maßvoll bleiben! ;-)
Oct
22
comment Was genau ist ein “Teutonismus”?
@HubertSchölnast: Ich habe nirgendwo behauptet, dass die Begriffsdefinition falsch wäre. Aber ich halte es für wichtig zu erwähnen, dass nicht alle Teutonismen in ganz Deutschland üblich (oder auch nur bekannt) sind, weil eben jemand, der nur die Definitionen liest, eben fälschlicherweise diesen Eindruck bekommen könnte. Es handelt sich bei meinem Kommentar also nicht um eine Korrektur, sondern um eine Ergänzung.
Oct
21
comment What to say after someone sneezes?
@OregonGhost: I thought Knigge died in 1796?
Oct
21
comment Was genau ist ein “Teutonismus”?
Wobei noch zu erwähnen wäre, dass einige der erwähnten Teutonismen keineswegs überall in Deutschland üblich sind. So wird kein Bayer je eine Apfelsine pellen, sondern eine Orange schälen. Umgekehrt kann man in Bayern durchaus ein Hendl bekommen. Zu beachten ist außerdem, dass manche Wörter zwar sowohl in Deutschland als auch in Österreich verwendet werden, aber einen unterschiedlichen Bedeutungsumfang haben (Beispiel: "Mist" ist in Deutschland nur das, was vom Vieh produziert wird, während der Begriff in Österreich auch für Müll verwendet wird). Für D/CH und A/CH gilt vermutlich dasselbe.
Oct
21
comment What is the German equivalent of foo, bar, baz?
Wahrscheinlich waren die Variablen alle für den Hugo. :-)
Oct
21
comment Ist ein Wohnmobil immer ein Auto?
Die Diskussion erinnert mich wieder an den alten Witz, wo jemand seine Freundin das erste Mal in seinem neuen Porsche mitnimmt, und an einer Kreuzung fragt: "Kommt von rechts ein Auto?", und sie antwortet: "Nein ..." – er gibt Gas – "... nur so ein blöder Laster!"
Oct
21
comment Warum heißt „Fein Zucker“ nicht „Feiner Zucker“?
@userunknown: "Wozu dient denn Gestaltung, wenn nicht, den Inhalt zu transportieren?" Die Gestaltung dient vornehmlich dazu, den Käufer zum Kauf zu animieren. Alle anderen Fragen sind dagegen zweit- oder drittrangig, inklusive Fragen der korrekten Sprache. Wenn eine Marktforschung ergibt, dass die Bezeichnung "Zucker wo voll krass fein is" den Verkauf steigert, dann kommt eben das auf die Packung, egal, was der Duden sagt (es sei denn, es verstößt gegen irgendwelche gesetzlichen Vorschriften; die Bezeichnung von Lebensmitteln ist ja auch gesetzlich geregelt).
Oct
15
comment Unterschied “sich in unsere/unserer Zeitung einzubringen”
Meinem Sprachgefühl nach richtet sich "in unserer Zeitung einbringen" an Leute, die schon in irgendeiner Weise an der Zeitung beteiligt sind, sich aber bisher nicht (im Sinne dessen, der es sagt oder schreibt) einbringen. Also zum Beispiel könnte es an die Mitarbeiter gerichtet sein, die die Zeitung drucken, layouten oder verteilen, um sie zu ermutigen, auch mal etwas dafür zu schreiben. Auf der anderen Seite würde ich "in unsere Zeitung einbringen" dahingehend interpretieren, dass es vor allem an Leute gerichtet ist, die momentan noch überhaupt nichts mit der Zeitung zu tun haben.
Oct
9
comment Where does “Gaußsche” and “Fresnel'sche” come from and which is correct?
Um genau zu sein, groß ohne Apostroph war die einzig korrekte Schreibung vor der Rechtschreibreform. Nach der Rechtschreibreform sind die anderen beiden Versionen korrekt.
Oct
9
comment When to use “werden” plus past participle?
The main reason why you rarely find this form is that it is generally considered good style to avoid it. Of course "legalese" is not exactly known for good style.
Oct
7
comment »Ich weiß nicht, ob du es weißt, ABER …«
@Takkat: Es wäre keine Antwort auf die originale Frage (es gibt ja keine Gemeinsamkeit des Wissens um eine Sache und deren Erklärung). MUSEN ist es eine "Verkürzung" von: "Ich weiß nicht, ob Du es bereits weißt, daher könnte meine Information unnötig sein, aber ich sage es trotzdem, ich bin sein einer Woche arbeitslos." Entsprecjhend beim Gipferl-Beispiel: "Ich weiß nicht, ob schon jemand auf dem Gipfel war, deshalb könnte die Besteigung mir nichts bringen, aber ich könnte doch der erste sein, ich will ihn *deshalb morgen besteigen." (kursiv ist jeweils das, was "fehlt").
Oct
4
comment How separate are “durchfallen” and “der Durchfall”?
Of course "durchfallen" can also take a literal meaning: "Die großen Steine bleiben im Sieb hängen, während die kleineren durchfallen."
Oct
4
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Apropos Montagsmaler: Manchmal ist die korrekte Wahl des Fugenlautes wichtig (zumindest beim Schreiben): Montagsarbeiten können nur schlecht am Dienstag durchgeführt werden, Montagearbeiten hingegen schon. :-)
Oct
4
comment »Ich weiß nicht, ob du es weißt, ABER …«
"Aber" beschreibt nicht immer einen Gegensatz, sondern oft auch eine Einschränkung ("Wir waren in Berlin, aber nur einen Tag" – auch wer nur einen Tag in Berlin war, war in Berlin). Und selbst wenn das "aber" mit einer Verneinung verbunden ist, drückt es nicht den Gegensatz, sondern die Gemeinsamkeit oder Ähnlichkeit aus ("Wir waren nicht in Berlin, aber in Potsdam": Die Aussage "wir waren in Berlin" wird zwar verneint, aber die Wahrheit liegt doch nahe dran – im Gegensatz zu "Wir waren nicht in Berlin, sondern in Potsdam": hier wird nicht die Gemeinsamkeit, sondern der Gegensatz betont).
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Wobei "Schweinbraten" eigentlich nicht so schwer auszusprechen wäre (jedenfalls nicht schwerer als etwa "Weinbrand"), trotzdem wird daraus der Schweinebraten (obwohl zumindest in Vor-Klebefleisch-Zeiten wohl nie Fleisch von mehr als einem Schwein im Braten steckte – gespickte Braten mal ausgenommen) oder in Süddeutschland der Schweinsbraten.
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Was den Plural von Freck angeht, klingt Frecks übrigens auch nicht schlecht. Analog zu "Deck" – "Decks", "Reck" – "Recks" (nicht "Recke", ein Recke ist was anderes), "Leck" – "Lecks", "Dock" – "Docks". Aber für den Plural mit "-e" gibt es auch Vergleichsbeispiele mit "-eck": "Gedeck" – "Gedecke", "Besteck" – "Bestecke", "Gesteck" – "Gestecke". Wobei mir jetzt auffällt, dass das alles zweisilbige Wörter sind. Und "-en" als Plural gibt es auch: "Fleck" – "Flecken".
Sep
26
comment Fugenkonsonanten bei zusammengesetzten Wörtern
Ich schlage "Freckskuchen" vor, analog zu "Dreck – Dreckskuchen" (wobei ich ebenfalls betonen will, dass ich keinen Kuchen aus Dreck backen würde :-)).