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Mar
18
comment Wonach richtet sich das Geschlecht eines Anglizismus?
@Jan: Der Versuch von FN auf Partei abzuheben ist jedenfalls falsch. Sehr viele Begriffe haben einen Gattungsbegriff, der anderen Geschlechts ist (Bsp.: der Wolf u. die Katze aber das Tier oder das Tier, der Mensch, die Pflanze, der Pilz - das Lebewesen). Die CSU ist weiblich weil die Union weiblich ist. Es gibt aber etablierte Fremdwörter, bei denen die, die die Fremdsprache können, das Geschlecht mitimportiert haben. So sagt der Klerus "der Zölibat" aber Nichtlateiner tendieren zu "das Zölibat" - man sagt ja auch "das Triumphirat, das Patriarchat" usw. und beides ist erlaubt/richtig.
Mar
15
comment Possible sentence: 'Das Schiff brach sein Ruder.'?
Dem Schiff brach das Ruder.
Mar
15
comment Was bedeutet “rechthaberisch”?
Was meinst Du mit "trotzdem"? Was meinst Du mit "genau"?
Mar
13
comment Etymologie des Ortes “Bezanika” aus dem Roman “Jakob der Lügner”
@falkb: Dass es keine Erklärung vom Autor gibt wäre aber eine entscheidende Information. Wenn es definitiv keine gibt kann man sich das Suchen und Spekulieren sparen, weiß das aber erst wenn diese Information verbreitet wird.
Mar
11
comment Is this sentence violating a grammatical rule?
"obwohl es Elemente von diesen Clichees natürlich hat" ist falsch, denn "es" kann sich nicht auf die Schweiz beziehen, die weiblich ist. "obwohl sie Elemente von diesen Cliches natürlich hat" muss es lauten.
Mar
9
comment Zusammengesetzte Substantive
@Takkat: Was macht man, wenn es keine etablierte Fachterminologie gibt? Entweder man übernimmt die engl. Fachtermini, oder man versucht deutsche Ersatzbegriffe zu schaffen und weist bei der ersten Verwendung auf den Originalbegriff hin. Wörtliche Übersetzung ist in vielen Fällen ein probates Mittel und wurde hier auch gewählt, aber die dt. Grammatik ist dennoch anzuwenden - das ist der einfachste Teil bei diesem Unterfangen und hat mit dem speziellen Fach nichts zu tun.
Mar
8
comment Zusammengesetzte Substantive
Hier sind nicht Wörter unbekannt sondern die Regeln wie man Wörter bildet. Viel eher konnte der Übersetzer C aber nicht Deutsch auf dem Niveau mittlerer Reife. Ich glaube nicht, dass man mit alternativen Substantiven in dieser Konstellation einen gültigen Satz bauen kann. "In X sind die prinzipiellen M N O, P mit verschiedenem Q und R S.", mit beliebigen Substantiven M-S in entsprechender Ein-/Mehrzahl und Kasus.
Mar
7
comment Warum verwendet man im Deutschen Ortsadverbien und -pronomen so oft?
@Emanuel: Das wo habe ich nicht fein ignoriert, sondern darauf hingewiesen, dass es, da es unter "Dialekt" in die Diskussion eingeführt wurde, nicht das Deutsche als Ganzes betrifft.
Mar
6
comment Warum verwendet man im Deutschen Ortsadverbien und -pronomen so oft?
@Emanuel: Wieso sollte ein Wort ein Wesen haben, an dessen Grund sich eine Spezialisierung findet? Gibt es dafür Belege? Ist das die herrschende Meinung der Sprachwissenschaft? "Daher, darum, davon" sind jetzt keine exotischen Begriffe und nicht sehr neu. Als Laie sehe ich keinen Grund sie auf ein räumlich verstandenes "da" zurückzuführen.
Mar
6
comment Warum verwendet man im Deutschen Ortsadverbien und -pronomen so oft?
@Emanuel: "In einigen Dialekten geht das sogar noch weiter..." - Zitat aus der Frage. Die zwei Beispiele davor: "Davon träumst Du". "Davon" soll ein Ortsadverb sein? Wie das? "Da habe ich mich sehr gefreut." (Da: Gestern, daraufhin) - welches ist das Ortsadverb?
Mar
6
comment How do German job ads specify both female and male role types?
@Emanuel: Art. 62 GG: "Die Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler und aus den Bundesministern."
Mar
5
comment How do German job ads specify both female and male role types?
@HansAdler: <b>Wenn</b>. Und wenn nicht, dann nicht. Deine Spekulationen sind ja durch keine Belege gestützt und daher wertlos. Die Frage ist ja, ob juristisch die sprachliche Form vorgegeben ist. Im allgmeinen wissen Bewerber nicht, ob nur Männer im Betrieb arbeiten, und sellbst wenn kann es sein, dass sich noch keine Frau beworben hat, oder keine hinreichend qualifizierte Frau usw.
Mar
4
comment Ist Geschlechtgerechtigkeit bei substantivierten Adjektiven schlicht Geschmackssache?
Es kann im Deutschen keine objektive Gleichbehandlung geben, weil der generische Begriff (etwa: Mieter) nicht das Geschlecht des Mieters betrifft, sondern nur das Wort ist männlich, wie Hammer. Bei Lebewesen, die ein Geschlecht haben, ist es möglich eine Endung zu verwenden, wenn man exklusiv Frauen o. Weibchen meint. Für Männer o. Männchen gibt es keine vergleichbare Endung und so besteht eine Asymetrie, von der man aber nicht sagen kann dass sie irgendwen benachteiligt. Im Tierreich gibt es auch generische Bez. die fem. sind, etwa Katzen, und daher Katzenfutter; das kann man auch dem Kater..
Mar
4
comment Ist Geschlechtgerechtigkeit bei substantivierten Adjektiven schlicht Geschmackssache?
Die Frage ist überhaupt nicht meinungsbasiert sondern lässt sich objektiv beurteilen. Es handelt sich um das bekannte Phänomen des gewollten Sprechens, wo am Sprachzentrum vorbei der Sprache eine Aufgabe aufgezwungen werden soll - siehe dazu belleslettres.eu/artikel/genus-gendersprech.php , ein Sprachwissenschaftler der wie ich der Meinung ist, dass es unwissenschaftlich ist, zu behaupten es sei eine Meinungsfrage.
Mar
4
comment Ist Geschlechtgerechtigkeit bei substantivierten Adjektiven schlicht Geschmackssache?
Haha, wie viele falsche Ansichten! Nein, @Emanuel, man kann nicht "das User" sagen, wie man auch nicht "das Fußgänger" sagen kann. Und die Vergangenheitsform eines Fremdworts (gendern) wird nach deutscher Grammatik gebildet, also "es wurde gegendert" (wie gerendert).
Mar
4
comment How do German job ads specify both female and male role types?
Hier, bei belleslettres wird der ideologische Irrtum mit dem Genus ausführlich erklärt.
Mar
4
comment Ist es unhöflich, Vornamen mit Artikel zu erwähnen?
In Internetforen habe ich schon verschiedentlich erlebt wie Neulinge auftreten und sagen "Ich bin der Hans", so als ob es nur einen gäbe und jeder auf den Hans gewartet hätte. Etablierte User, die schon lange dabei sind, mögen vielleicht auch Hans heißen. Womöglich hat man sich längst drauf geeinigt wer der Hans ist, wer Hänschen, wer Hannes und wer Hans17 ist. Wenn aber derjenige weiß, dass er als Hans angekündigt wurde, dann kann sich mit dem speziellen Artikel so vorstellen und damit unterstreichen, dass er derjenige ist.
Mar
4
comment Indicating heritage rather than nationality
Es gibt kein deutsches Gen und keine deutsche Genkombination.
Mar
4
comment Warum verwendet man im Deutschen Ortsadverbien und -pronomen so oft?
@Emanuel: Kannst Du "in einigen Dialekten" spzeifizieren? Für mich muss die Überschrift der Frage dann lauten "Warum verwendet man im Schwäbischen ..." usw., nicht "im Deutschen". Im Dt. heißt es "Als Du angerufen hast..." und "Der Mann den ich sah."
Mar
4
comment Welcher dieser Begriffe passt nicht?
Schlaflosigkeit hat 4 Silben, die anderen Wörter 3.