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Ich bin Österreicher, und mir war bis jetztlange Zeit nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankomaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

Ich bin Österreicher, und mir war bis jetzt nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankomaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

Ich bin Österreicher, und mir war lange Zeit nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankomaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

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Ich bin Österreicher, und mir war bis jetzt nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem BankmatenBankomaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

Ich bin Österreicher, und mir war bis jetzt nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankmaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

Ich bin Österreicher, und mir war bis jetzt nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankomaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)

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Ich bin Österreicher, und mir war bis jetzt nicht bewusst, dass »sich ausgehen« nicht im ganzen Sprachraum verbreitet ist. Ich wüsste auch gar nicht, was ich in bestimmten Situationen stattdessen sagen sollte. Ich versuche daher, die Verwendung anhand von Beispielen zu erläutern:

(Mutter, nervös und hektisch): Komm, mach schneller, zieh dich schneller an, damit wir endlich weg können. Der Bus fährt schon in sieben Minuten, und du trödelst hier so langsam herum.
(Kind, völlig entspannt): Eh noch sieben Minuten? Aber das geht sich ja eh noch locker aus.

Hier ist die Mutter der Ansicht, dass Eile geboten ist, weil sie und ihr Kind sonst den Bus verpassen könnten. Das Kind meint aber, dass sieben Minuten eine ausreichende Zeit sind, um ganz ohne Stress noch andere Schuhbänder in die Schuhe einzufädeln, und um ohne Hast den richtigen Schal auszuwählen.

Anders Beispiel:

(Frau, im Möbelhaus): Glaubst du, dass dieser Schrank wirklich in unsere Nische im Vorzimmer passt? Willst du nicht lieber daheim mal die Breite ausmessen, bevor wir uns etwas kaufen, das dann nicht rein passt?
(Mann): Mach dir keine Sorgen, Schatzi, ich habe dafür einen Blick. Das geht sich ganz sicher aus. Der Schrank passt sicher in die Nische.

Das Ehepaar steht im Möbelgeschäft vor einem Schrank, der zuhause in eine Nische platziert werden soll, deren Breite niemand vorher ausgemessen hat. Die Frau hält es für klug, erst Maß zu nehmen, und erst dann gegebenenfalls den Schrank zu kaufen. Der Mann hingegen ist der Meinung, die Breite der Nische exakt mit der Breite des Schrankes vergleichen zu können, was ihm als Grundlage für eine Kaufentscheidung reicht.

Drittes Beispiel:

(Kunde, an der Supermarktkassa, in der Geldbörse kramend): Augenblick, ich hab's gleich. 2 - 4 - 5; Moment, 5,20 - 5,25. Was macht's nochmal aus?
(Kassiererin, gelangweilt): 6,83
(Kunde): Ach, Mist, das geht sich nicht aus. (Räumt die Münzen wieder in die Geldbörse.) Dann zahle ich bitte mit Bankomat.

Der Kunde will an der Kassa den offenen Betrag mit Münzen begleichen, stellt dann aber fest, dass sein Bargeldvorrat nicht ausreicht. Er zahlt stattdessen mit seiner Bankomatkarte.

(»Kassa« ist ein in Österreich sehr übliches Synonym für Kasse)
(»Bankomat« ist die in Österreich übliche Bezeichnung für Geldautomaten. Die Karte, mit der man an einem Bankmaten Geld beheben kennt, heißt in Österreich daher »Bankomatkarte«; selbst dann, wenn man damit kein Geld behebt, sondern damit im Supermarkt bezahlt)