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Fremdwörter aus modernen Sprachen bekommen im Deutschen üblicherweise

  1. entweder das Genus eines bedeutungsgleichen oder -ähnlichen Wortes,

  2. oder das Genus anderer ähnlich klingender Wörter.

Typische Beispiele für Fall 2 sind die Endungen -tion oder -age: Fremdwörter mit diesen Endungen sind im Deutschen immer Feminina, ganz unabhängig von ihrer Bedeutung.

Bei "Socket" stehen diese beiden Regeln im Widerspruch: Die infragekommenden Übersetzungen für "Socket" sind Maskulina (Anschluß, Sockel) oder Feminina (Steckdose, Muffe). Andererseits sind andere Fremdwörter, die auf "-et""-et" oder "-ett""-ett" enden, üblicherweise Neutra (unabhängig davon, ob bei "-et""-et" das "t""t" stumm ist oder nicht), beispielsweise "Ticket", "Racket", "Plazet", "Filet", "Toupet", "Quartett", "Falsett", "Menuett""Ticket", "Racket", "Plazet", "Filet", "Toupet", "Bidet", "Couplet", "Quartett", "Falsett", "Menuett", "Barett", "Stilett", "Jackett". Beides zusammengenommen führt dazu, daß sich Muttersprachler in ihrem Sprachgefühl nicht einig sind und mal das Maskulinum, mal das Neutrum bevorzugen.

Fremdwörter aus modernen Sprachen bekommen im Deutschen üblicherweise

  1. entweder das Genus eines bedeutungsgleichen oder -ähnlichen Wortes,

  2. oder das Genus anderer ähnlich klingender Wörter.

Typische Beispiele für Fall 2 sind die Endungen -tion oder -age: Fremdwörter mit diesen Endungen sind im Deutschen immer Feminina, ganz unabhängig von ihrer Bedeutung.

Bei "Socket" stehen diese beiden Regeln im Widerspruch: Die infragekommenden Übersetzungen für "Socket" sind Maskulina (Anschluß, Sockel) oder Feminina (Steckdose, Muffe). Andererseits sind andere Fremdwörter, die auf "-et" oder "-ett" enden, üblicherweise Neutra (unabhängig davon, ob bei "-et" das "t" stumm ist oder nicht), beispielsweise "Ticket", "Racket", "Plazet", "Filet", "Toupet", "Quartett", "Falsett", "Menuett". Beides zusammengenommen führt dazu, daß sich Muttersprachler in ihrem Sprachgefühl nicht einig sind und mal das Maskulinum, mal das Neutrum bevorzugen.

Fremdwörter aus modernen Sprachen bekommen im Deutschen üblicherweise

  1. entweder das Genus eines bedeutungsgleichen oder -ähnlichen Wortes,

  2. oder das Genus anderer ähnlich klingender Wörter.

Typische Beispiele für Fall 2 sind die Endungen -tion oder -age: Fremdwörter mit diesen Endungen sind im Deutschen immer Feminina, ganz unabhängig von ihrer Bedeutung.

Bei "Socket" stehen diese beiden Regeln im Widerspruch: Die infragekommenden Übersetzungen für "Socket" sind Maskulina (Anschluß, Sockel) oder Feminina (Steckdose, Muffe). Andererseits sind andere Fremdwörter, die auf "-et" oder "-ett" enden, üblicherweise Neutra (unabhängig davon, ob bei "-et" das "t" stumm ist oder nicht), beispielsweise "Ticket", "Racket", "Plazet", "Filet", "Toupet", "Bidet", "Couplet", "Quartett", "Falsett", "Menuett", "Barett", "Stilett", "Jackett". Beides zusammengenommen führt dazu, daß sich Muttersprachler in ihrem Sprachgefühl nicht einig sind und mal das Maskulinum, mal das Neutrum bevorzugen.

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Fremdwörter aus modernen Sprachen bekommen im Deutschen üblicherweise

  1. entweder das Genus eines bedeutungsgleichen oder -ähnlichen Wortes,

  2. oder das Genus anderer ähnlich klingender Wörter.

Typische Beispiele für Fall 2 sind die Endungen -tion oder -age: Fremdwörter mit diesen Endungen sind im Deutschen immer Feminina, ganz unabhängig von ihrer Bedeutung.

Bei "Socket" stehen diese beiden Regeln im Widerspruch: Die infragekommenden Übersetzungen für "Socket" sind Maskulina (Anschluß, Sockel) oder Feminina (Steckdose, Muffe). Andererseits sind andere Fremdwörter, die auf "-et" oder "-ett" enden, üblicherweise Neutra (unabhängig davon, ob bei "-et" das "t" stumm ist oder nicht), beispielsweise "Ticket", "Racket", "Plazet", "Filet", "Toupet", "Quartett", "Falsett", "Menuett". Beides zusammengenommen führt dazu, daß sich Muttersprachler in ihrem Sprachgefühl nicht einig sind und mal das Maskulinum, mal das Neutrum bevorzugen.