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The verb verwirren is a regular verb, with past and perfect forms

verwirrte, hat verwirrt

However, the related form verworren is still in use as an adjective. Duden explains the etymology:

verworren: Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch verworren, 2. Partizip des ehemaligen starken Verbs ↑verwirren

What are some other examples of verbs that used to be irregular but has become regular, but the irregular participle form is nevertheless still maintained as an adjective? How common is this phenomenon?

Note: This question is related, but different.

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  • verschollen originates from a participle of verschallen, which is now regular.

  • erlaucht und durchlaucht originate from participles of the verbs that have become er- and durchleuchten.

  • hart gesotten comes from the irregular conjugation of sieden (sott, gesotten), which is almost extinct now (at least in my experience).

  • voll originates from a participle of a verb that has become the regular verb füllen.

  • gediegen was once a participle of gedeihen, which is still irregular but whose past participle is gediehen now.

  • bescheiden originates from a participle of bescheiden, which is still irregular but whose past participle is beschieden now.

You can find verworren and the above (except gesotten) by searching the online Duden for "eigentlich Partizip", "Partizip des ehemaligen", "ursprünglich Partizip", "altes Partizip", "veraltetes Partizip" (the search ignores numbers). Unless I missed something, these searches do not yield any additional results. This suggests there aren’t many more similar cases and thus that this is a rather rare phenomenon.

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Until now, I haven't found any other words that match your criteria completely.

Verlogen is an old participle that has "lost" its verb, i.e. the related verb "verlügen / verliegen" is completely out of use. Same story for gewitzt, which belongs to the extinct "witzen".

Erhaben is another old participle, but the verb erheben is still irregular and has now "erhoben" as its past participle.

And finally there are schaffen, bewegen and verweben that exist as both regular and irregular verbs (with different meanings).

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Gewandt wird meiner Meinung nach als Partizip von wenden nicht mehr verwendet. Zumindest dürfte das für den Westen Deutschlands gelten (und wahrscheinlich auch für den Norden).

Als Adjektiv ist es aber durchaus gängig und bedeutet so viel wie geschickt.

  • 3
    "den Kopf zur Seite gewandt", "er hat sich an XYZ gewandt" - wenden ist sowohl stark als auch schwach in Gebrauch. Hier liegt mMn eher der Fall vor, dass das Partizip als Adjektiv eine weitere Bedeutung hat, die im Ursprungsverb nicht (mehr?) vorhanden ist. – Matthias Nov 13 '14 at 9:41
  • 2
    @Matthias Das ist der Grund, warum ich in meiner Antwort schon ausgeschlossen habe, das es für ganz Deutschland gilt. Dein erstes Beispiel klingt für mich ganz unnatürlich. Ich sage zwar "den Kopf wenden", würde aber "den Kopf zur Seite gedreht" sagen. Im zweiten Beispiel ist es für mich eindeutig "gewendet": "An wen hast du dich gewendet? – Ich habe mich an den und den gewendet." – Em1 Nov 13 '14 at 10:00
  • 3
    Laut Duden sind die Formen mit 'a' häufiger, außer in den Verwendungen, in denen nur 'e' verwandt / verwendet [sic!] wird. Ob es da regionale Unterschiede gibt, wäre eine interessante Frage. – Matthias Nov 13 '14 at 10:18
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I think, for reasons of a more clear arrangement, this should be answered in a community answer. I guess, we might still find other examples. So let's go:

clear cases

  • bescheiden (though the recent participle is actually the irregular form, and the regular form is sunk into the separate adjective, it might be listed here as well)
  • erhaben
  • erlaucht, durchlaucht
  • gediegen
  • gesotten
  • gewitzt
  • verlogen
  • verschollen
  • voll
  • verworren

disputable cases

  • bescheiden; though the recent participle is actually the irregular form, and the regular form is sunk into the separate adjective, it might be listed here as well
  • verwandt "ist hervorgegangen aus dem Part. Prät. von frühnhd. verwenden im Sinne von ‘in eine bestimmte Richtung, auf ein bestimmtes Ziel hinwenden, hinweisen, verweisen’" (Pfeifer); though the verb "verwenden" still exists today, it does not longer have this meaning
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The verb »winken« (to wave) is an example for this:

Most common usage is regular:

Ich winke. Ich winkte. Ich habe gewinkt.

But, specially in Austria an southern parts of Germany, you will also hear (and read in newspapers since it is not dialect, but a variation of standard german) this mixed form (Präterium is regular, Partizip II is irregular):

Ich winke. Ich winkte. Ich habe gewunken.

Also »backen« (to bake), but here it is the Präterium that differs:

Ich backe Brot. Ich backte Brot. Ich habe Brot gebacken.
Ich backe Brot. Ich buk Brot. Ich habe Brot gebacken.

Same with »hauen« (to hammer):

Ich haue auf den Tisch. Ich haute auf den Tisch. Ich habe auf den Tisch gehauen.
Ich haue auf den Tisch. Ich hieb auf den Tisch. Ich habe auf den Tisch gehauen.

Senden (to send):

Ich sende eine E-Mail. Ich sendete E-Mail. Ich habe eine E-Mail gesendet.
Ich sende eine E-Mail. Ich sandte E-Mail. Ich habe eine E-Mail gesendet.

But there are also examples where the meaning changes:

Saugen (to vacuumclean / to suck):

Ich sauge den Teppich. Ich saugte den Teppich. Ich habe den Teppich gesaugt.
Ich sauge das Getränk durch einen Strohhalm. Ich sog das Getränk... Ich habe das Getränk ... gesogen.

  • 4
    Leider passt keines der Verben zur Frage. OP sucht Wörter mit heutzutage ausschließlich regulärer Form, wo aber eine alte irreguläre Form des Partizips immer noch als gängiges Adjektiv verwendet wird. "gewunken" ist für mich keine alte Form, zumal ich "gewinkt" noch nie gehört habe. Auch "gesaugt"/"gesogen" passt nicht, da "gesogen" als Konjugation nicht unbedingt veraltet ist, und vor allen es kein (relativ gesehen) gängiges Adjektiv ist. Alle anderen Beispiele haben keine unterschiedliche Partizip-Form (gehiebt und gebuk gibt es nicht, gesandet stammt von sanden ab) – Em1 Nov 13 '14 at 9:25
  • @Em1 Laut verschiedenen Bänden des Duden ist „gewinkt“ das korrekte Partizip II von „winken“. Die stark flektierte Form „gewunken“ ist in der Umgangssprache häufig, gilt aber als standardsprachlich nicht korrekt. – Loong Nov 13 '14 at 9:47
  • 3
    @Loong Interessant. "Gewinkt" klingt für mich wie die Konjugation eines 3 jährigen Kindes, genau so wie "gefliegt" und so. – Em1 Nov 13 '14 at 10:02
  • 1
    @Loong In der Online-Ausgabe liest sich das nicht mehr ganz so strikt: "2. Partizip gewinkt, auch, besonders umgangssprachlich: gewunken". – Matthias Nov 13 '14 at 10:23
  • 1
    @Loong: Im ÖWB (Österreichisches Wörterbuch; 39. Auflage von 2001) stehen sowohl »gewinkt« als auch »gewunken«. Somit ist »gewunken« zumindest in Österreichischem Deutsch standardsprachlich sehr wohl korrekt. – Hubert Schölnast Nov 13 '14 at 21:14

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