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In Mundart (zumindest in Österreich) wird oft "fuffzehn" anstatt "fünzehn" gesagt. Ebenso wird "fuffzig" für "fünfzig" verwendet. Beide Wörter finden sich auch im Duden. (fuffzehn, fuffzig)

In diesen Fällen wird "fuff" für "fünf" verwendet. Das ist (soweit mir bekannt) aber nur bei diesen beiden Wörtern so. Niemand sagt z.B. "fuff" oder "fuffhundert".

Warum wird der Dialekt nur auf bestimmte Wörter angewandt und nicht auf alle? Liegt es daran, dass bei beiden Beispielen nach fünf/fuff ein "z", also ein Zischlaut kommt?

  • In Berlin sagt man das auch ständig so. – Emanuel Dec 30 '14 at 9:28
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    "Fünfzehn" und "fünf" verlangen dem Sprecher vier konsonantische Artikulationen in Folge ab (Nasal n, Frikativ f, Plosiv und dann Frikativ für z). Daher ist die Tendenz zur Vereinfachung größer als in "fünf", wo nur zwei aufeinanderfolgen. – Kilian Foth Dec 30 '14 at 10:28
  • Danke @Kilian. Also lag ich mit meiner Vermutung, dass es am darauffolgenden "z" liegt, richtig. – kappadoky Dec 30 '14 at 12:09
  • IANAL, aber der Vorgang, der zu zwanzig und dem kurzen i in vierzig geführt hat, könnte ähnlich sein. – Carsten S Dec 30 '14 at 12:37
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Es handelt sich um eine Reduktion (hier noch im Dialekt), die das schnelle Sprechen erleichtert. Die Laute für "...uffz..." liegen sprechtechnisch näher zusammen als "...ünfz..." und können so leichter formuliert werden. Das "u" spricht sich zudem noch einfacher als das "ü", da es näher am Murmellaut liegt.

Analog verhält es sich z.B. bei "hammer" für "haben wir" oder "einmannfrei" für "einwandfrei".

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