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Ich steh gerade auf dem Schlauch.

Das ist wie wenn man zu viel Bier trinkt.

Kommt in den Satz ein Komma?

Erst wollte ich eins nach dem ist setzen, dann nach dem wie, dann sahen beide komisch aus und ich habe mich gegen Kommata entschieden. Stimmt das?

  • Da eine Alternative "Das ist, als ob..." ist, würde ich auf "Das ist, als wie..." tippen. Aber ohne Garantie ;) – Gerhard Feb 18 '15 at 23:31
  • 3
    Du hast zwei finite Verben. Das riecht nur so nach Komma ;) – Em1 Feb 19 '15 at 9:57
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    Nicht ganz ernster Vorschlag: „Das ist wie: wenn man zuviel Bier trinkt.“ – Carsten S Feb 19 '15 at 12:47
  • Im Marketing setzt man einfach hinter jedes Wort einen Punkt.Im Marketing. Wirklich. ;) – user unknown Apr 21 '16 at 19:49
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Man setzt vor wie wenn ein Komma. Siehe § 74 E1.

  • 1
    +1 für die Quelle. Ich finde das Komma da aber unschön. – Carsten S Feb 19 '15 at 9:34
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§ 74 E1 der Rechtschreibregeln lautet:

E1: Besteht die Einleitung eines Nebensatzes aus einem Einleitewort und weiteren Wörtern, so gilt:

(1) Man setzt das Komma vor die ganze Wortgruppe:

[…] Sie rannte, wie wenn es um ihr Leben ginge. […]

Hier wird explizit der gleiche Fall als Beispiel genutzt. Ein Komma vor wie (und nur dort) ist also auf jeden Fall richtig.

Weiter geht es mit:

(2) In einigen Fällen kann der Schreibende zusätzlich ein Komma zwischen den Bestandteilen der Wortgruppe setzen:

Morgen wird es regnen, angenommen(,) dass der Wetterbericht stimmt. Wir fahren morgen, ausgenommen(,) wenn es regnet. Ich glaube nicht, dass er anruft, geschweige(,) dass er vorbeikommt. Ich glaube nicht, dass er anruft, geschweige denn(,) dass er vorbeikommt. Ich komme morgen, gleichviel(,) ob er es will oder nicht. Ich werde ihnen gegenüber abweisend oder entgegenkommend sein, je nachdem(,) ob sie hartnäckig oder sachlich sind. Egal(,) welche Farbe sie sich aussucht, sie wird immer gut aussehen.

Leider schweigen sich die Regeln völlig dazu aus, was diese „einigen Fälle“ auszeichnet. Ich kann nur raten, dass die meisten der jeweils ersten Konjunktionen (angenommen, ausgenommen, geschweige (denn), gleichviel, egal) durch einen kurzen Satz ersetzt werden können (z. B. angenommenwobei angenommen sei). Das gilt in Deinem Satz auch:

Das ist, wie [es ist], wenn man zu viel Bier trinkt.

Auch kann man hinter wie eine Sprechpause einlegen. Deswegen würde ich ein zweites Komma an dieser Stelle nicht als völlig falsch einstufen. Ich würde aber davon abraten, da es m. E. keine Leseerleichterung bringt, sondern eher stört.

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Richtig wäre:

Das ist, wie wenn man zu viel Bier trinkt.

Allerdings ist das kein schöner Satzbau. Gesprochen kann man es gut und gerne verwenden, aber da sind dann die Kommata egal.

Das ist, als hätte man zu viel Bier getrunken.

Wäre meiner Meinung nach besser.

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