3

Es gibt ein paar verbreitete Sätze, in dem es gewöhnlich ist, mit ein zu sehen:

  • mit ein paar…
  • mit ein bisschen…
  • mit ein wenig…

Was ist der Kasus danach? Warum ist es nicht mit einen? Wann kann es sein und warum?

5

Der Präposition mit folgt der Dativ. Siehe dazu auch canoo.net.

Beispiel:

Das Team gewann mit Glück. Der Sieg wurde mit Bier gefeiert.

Dabei wird nicht selten die Menge an Glück/Bier definiert. Mit viel Glück oder mit ein bisschen/wenig Glück. Mit ein paar Bier oder doch nur einem Bier.

Das Team gewann mit viel Glück. Der Sieg wurde mit ein paar Bier gefeiert.
Das Team mit ein bisschen/wenig Glück. Der Sieg wurde mit einem Bier gefeiert.

Offensichtlich handelt es sich in deinen Beispielen nicht um ein Konstrukt "mit ein", sondern um die Präposition mit gefolgt von dem Indefinitpronomen ein paar, ein bisschen oder ein wenig. Diese sind in der Regel unflektiert, wobei es hier ein paar Ausnahmen gibt. Auch hierzu siehe canoo.net.


TL;DR:

  • Präposition mit gefolgt vom Dativ
  • Unflektiertes Indefinitpronomen
  • So! Danke sehr. Also, warum kann man "mit einem bisschen" sagen, aber nicht "mit einem wenig"? Ist die Liste komplet mit diesen drei Beispiele? – Michaël May 4 '15 at 17:43
  • Ob sie komplett ist, kann ich dir nicht sagen. Und das "warum" kann man denke ich auch nicht wirklich beantworten. Es ist halt so, wie's ist... – Em1 May 4 '15 at 17:45
  • Aber das macht keinen Siiiinn :-( Ach, Deutsch, du herbe Geliebte! – Michaël May 4 '15 at 17:53
  • 1
    @Michaël, „bisschen“ und „paar“ waren mal Substantive. Das merkt man noch, und daher kann man sie auch noch so gebrauchen. Auf „wenig“ trifft das nicht zu. – Carsten S May 4 '15 at 20:50

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