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Ein guter Weg, um Deutsch zu lernen, ist mit Muttersprachlern zu reden und deutsche Zeitungen zu lesen.

Eine gute Art und Weise, Deutsch zu lernen, ist mit Muttersprachlern zu reden und deutsche Zeitungen zu lesen.

Ist eine gute Art und Weise besser als ein guter Weg? Ist das zweite idiomatisch?

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Für meine (muttersprachlichen) Ohren gehen beide Varianten.

  • Wählt man "Weg", schwingt etwas stärker mit, dass das Lernen ein Prozess ist, bei dem die Fähigkeiten schrittweise (Ha! Gleiche Metapher!) wachsen,
  • bei "Art und Weise" betont man, ebenso wie bei "Methode", die Herangehensweise an den Lernprozess etwas stärker.

Alle drei sind idiomatisch, die Unterschiede minimal.

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  • Danke für die Erklärung! Das wußte ich nicht. Ich dachte, sie haben die selbe Bedeutung:( – DerPolyglott33 Jul 3 '15 at 6:34
  • Die Unterschiede sind sehr gering - bei flüchtigem Hören fällt das den meisten nicht auf. Das geht schon fast in Richtung Literaturkritik ;-). Aber Deutsch als Sprache kann eben relativ fein in Bedeutungsnuancen unterscheiden - wenn man es so benutzen will. Auf Englisch, z.B. fällt mir das oft deutlich schwerer. (Ironischerweise nicht in diesem Fall, "approach" und "method" funktionieren gleich.) – Stephie Jul 3 '15 at 6:38
  • Gebongt! Danke sehr! – DerPolyglott33 Jul 3 '15 at 6:39
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    @DerPolyglott33, Tipp: "Gebongt!" bedeuted "Ok!" / "Agreed!", nicht "Ah, I get it!" - Du meinst vermutlich "Kapiert!" oder ganz flapsig "Geschnallt!" / "Gerafft!". Gebongt kommt ursprünglich aus der Buchhaltung, ein Bon ist ein Beleg (receipt), der "verbucht", also in die Bücher (accounts) eingetragen und verrechnet werden muss - also "gebongt". – Stephie Jul 3 '15 at 6:51
  • Axo. Danke nochmal – DerPolyglott33 Jul 3 '15 at 20:34

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