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Die Präposition mit verlangt den Dativ, aber wie ist es nach einem Doppelpunkt im Satz?

Sollen z. B. im Folgenden die Substantive Sanierung und Neubau im Nominativ oder Dativ geschrieben werden?

Als Mitarbeiter im Büro habe ich mich vorher mit zwei Projekten beschäftigt: die/der Sanierung eines Pumpwerkes und der/dem Neubau eines Silos.

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    Ich sehe keinen Grund, nach Doppelpunkt abzuweichen. – Stephie Sep 14 '15 at 8:45
  • d.h. Dativ? Das ist Ihre Antwort? – Marinos Av Sep 14 '15 at 8:48
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    In diesem Fall, ja. In anderen Beispielen, was dort eben ohne Doppelpunkt benutzt würde. – Stephie Sep 14 '15 at 8:48
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    Simple Ersetzung: "... beschäftigt: der Sanierung...." oder eben "... beschäftigt, nämlich der Sanierung..." Und man kann den Doppelpunkt sogar einfach ersatzlos streichen: "... beschäftigt, der Sanierung..." Geht alles, Grammatik bleibt unverändert. Im letzten Fall fällt natürlich das "demonstrative" von Doppelpunkt oder "nämlich" weg. – Stephie Sep 14 '15 at 8:54
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    Ist zwar eine andere Frage, aber: warum nicht? Der Doppelpunkt ist übrigens nicht falsch, ich wollte nur seine "Neutralität" in Bezug auf die Grammatik zeigen. Im Anschreiben würde ich dagegen vorschlagen, die Schreibweise zu "Mitarbeiter" zu korrigieren und statt "beim Büro" den Genitiv in Betracht zu ziehen. Aber das wäre im chat besser aufgehoben... – Stephie Sep 14 '15 at 9:08
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Dass die Präposition 'mit' den Dativ regiert - damit ist es in diesem Fall noch nicht getan...

Da 'beschäftigen' ein Verb ist, welches ein Präpositionalobjekt regiert ('sich beschäftigen mit') wäre es nur 'korrekt', das wieder aufgenommene Objekt nach dem Doppelpunkt auch mit 'mit' zu verwenden;

  • Als Mitarbeiter im Büro habe ich mich vorher mit zwei Projekten beschäftigt: mit der Sanierung eines Pumpwerkes und dem Neubau eines Silos.
  • »wäre es nur korrekt« nein, das wäre für mich zu hart. Ich finde, das mit kann auch weggelassen werden, schließlich wird es vorne schon genannt. – Jan Sep 16 '15 at 8:20
  • @Jan: Deshalb sagte ich auch 'wäre' - grammatikalisch gesehen - der Alltagsgebrauch sagt natürlich etwas anderes... ;-) – mramosch Sep 17 '15 at 1:25
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Sowohl mit alleine als auch sich mit etwas beschäftigen verlangen für das Beschäftigte den Dativ, soweit so gut. Und wie schon in Kommentaren und einer Antwort angedeutet, sollte demnach im Folgesatz auch der Dativ stehen.

Worin ich mit mramosch nicht übereinstimme: Meines Erachtens kann das mit nach dem Doppelpunkt, dass mramosch dort eingefügt hat auch entfallen. Ein mit steht schließlich vor dem Doppelpunkt; ein weiteres wäre Wiederholung. Völlig korrekt in meinen Augen wäre also:

Als Mitarbeiter im Büro habe ich mich vorher mit zwei Projekten beschäftigt: der Sanierung eines Pumpwerkes und dem Neubau eines Silos.

(Was nicht heißen soll, dass die Variante mit mit falsch sei; ich halte das mit nur für überflüssig. Bevor es vom Pumpwerk weggepumpt wird, sollten wir es gleich einsparen.)

  • Wird auch in der Alltagssprache ohne 'mit' verwendet - mit korrekt meinte ich grammatikalisch wirklich sauber. Und klingt auch runder mit 'mit' meine ich zu hören. Ist hier wieder so eine ähnliche Problematik wie beim Zusammenziehen von Teilsätzen: german.stackexchange.com/questions/25570/… – mramosch Sep 17 '15 at 0:37

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