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Momentan benütze ich den Satz:

Dürfte ich Sie in meinem Netzwerk willkommen?

Aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, wie klingt es. Für mich klingt es sehr höflich, aber Deutsch ist voller Überraschungen.

Wenn es nicht die perfekte Anfrage ist, wie wäre die Beste?

Hintergrund:

Die Situation sieht vom Aspekt der Etikette so aus, dass:

  • Ich mir nicht sicher bin, ob ich jemandem (z.B. einem Boss einer wichtigen Partnerfirma, oder ähnlichen super-empfindlichen Kontakten) einfach eine Kontaktanfrage schicken darf.
  • Aber ich will auch nicht den Kontakt verlieren. Wenn ich nichts tue, wird später sicher vergessen werden, dass er mit mir zusammengearbeitet hat.

Dieses Dilemma muss irgendwie gelöst werden, und meine Lösung ist, dass ich praktisch jenem eine Kontaktanfrage schicke, aber ich versuche es so höflich wie möglich zu machen.

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    Bei Ihrem Satz fehlt das Verb: Dürfte ich Sie in meinem Netzwerk willkommen heissen? – Ralph M. Rickenbach Jan 25 '16 at 13:08
  • @RalphM.Rickenbach Ooops. "Willkommen" ist kein Verb hier? :-) Danke sehr! – peterh says reinstate Monica Jan 25 '16 at 13:17
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    Ich schreibe in solchen Fällen zur Kontaktanfrage einfach nur "darf ich?" Mindestens kontrovers finde ich "in meinem Netzwerk". Es ist ja auch sein / ihr Netzwerk, weswegen ich die Formulierung nicht so gut finde. – Burki Jan 25 '16 at 15:24
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    @peterh: Wichtig: es muss zwar unumstößlich »Willkommen heißen« heißen, die Schreibweise heissen (also mit ss statt ß) ist jedoch ausschließlich in der Schweiz gültig. – dakab Jan 25 '16 at 15:34
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    Etwas wichtiger als eine gute Formulierung beim Hinzufügen fände ich, dass du den zukünftigen Vorgesetzten nicht als Boss bezeichnest, allenfalls als Chef oder eben besser als Vorgesetzter oder mit seinem konkreten Funktionstitel (Abteilungsleiter o.ä.). – O. R. Mapper Jan 25 '16 at 19:50
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Jetzt kommt es sehr darauf an, welches soziale Netzwerk Sie hier ansprechen. Ich finde ihren Ansatz absolut OK, wenn es sich um LinkedIn oder Xing handelt.

FB und Twitter allerdings sind eher kollegialer Natur. Daher kommt es sehr darauf an, wie Sie zu Ihrem Boss stehen. Insbesondere, da Freunde auch Einträge von Freunden sehen können.

Ich habe es immer so gehalten, dass ich die Einladungen immer sehr persönlich gestaltet habe. Einem Boss gegenüber vielleicht eher förmlich, aber sicher mit direkter Anrede: "Sehr geehrter Herr xx, es würde mich freuen, Sie zu meinen Kontakten zu zählen."

Wichtig ist, dass ich mich danach auch dementsprechend verhalte im Netzwerk. Sicher kann ich dann nicht mehr über berufliche oder zu private Aspekte schreiben.

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