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Der Phrase "wie bei Muttern" ist gängig, obwohl es eigentlich "wie bei Mutter" heißen müsste. Woher kommt sie, entspricht sie in einem Dialekt der gewöhnlichen Deklination? Falls ja, wie wird "Mutter" in diesem Dialekt vollständig dekliniert?

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Zum Singular Dativ und Akkusativ Muttern (nicht zu verwechseln mit dem Plural der Schraubenmutter) schreiben die Grimms:

Nur der Hausrede des nördlichen Deutschlands gehört die Dat.- und Acc.-Form Muttern an, die in demselben Falle gebraucht wird.

Es handelt sich also um eine Variante aus der norddeutschen Umgangssprache.

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Bin mir nicht sicher, wo "bei Muttern" gesagt wird, Süddeutsch ist es jedenfalls nicht. Ich vermute Norddeutsch. Nach Recherche sehe ich, das es im Raum Berlin gebraucht wird: Futtern wie bei Muttern.http://m.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Futtern-wie-bei-Muttern

  • Dafür gibt’s unzählige Treffer im ganzen Land, einschließlich Bayern. – chirlu Mar 24 '16 at 6:41
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    @chirlu Ich würde den Gebrauch von Muttern und Vattern für die eigenen Eltern auch eher in Norddeutschland verorten. Die Phrase "wie bei Muttern" könnte sich ausgebreitet haben, weil es so schön griffig ist :) – Arsak Mar 24 '16 at 7:46
  • Ich kenne das auch nur aus dem Raum Berlin + Brandenburg. In Ba-Wü hatte ich es dagegen noch nie gehört. – Iris Mar 24 '16 at 8:42
  • Naja - Gehört hab' ich das hier schon, tippe aber trotzdem auf einen "eingewanderten" Gebrauch. – tofro Mar 24 '16 at 11:50
  • Meine Reaktion auf bei Muttern wäre aha, a Breiß! @chirlu. – Jan Apr 22 '16 at 1:12

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