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Er sieht im Wohnzimmer fern, wobei sie ihr Schlafzimmer aufräumt.

Er sieht im Wohnzimmer fern, während sie ihr Schlafzimmer aufräumt.

Haben sie dieselbe Bedeutung?

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  • @Stephie I think you should have added a comment to the reason for the edit as it may have offered explanation on the original grammatical issues with the question. – user21173 May 4 '16 at 6:06
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    @Marakai, as the question was focussed on wobei / während, fixing the main / subordinate clause hiccup was mostly to improve readability and avoid answers focussing on that instead of the core question. OP has been here for over two years and I'm confident that they don't mind. One question at a time here.... – Stephie May 4 '16 at 6:12
  • @Stephie :-D I see, no worries then! – user21173 May 4 '16 at 6:16
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    @Marakai no problem, you are very welcome to question the reasons behind an action. Actually, I am glad you did as it shows your interest in the workings of the site. We love active new members who are interested in the details and want to learn more. – Stephie May 4 '16 at 6:18
  • @Stephie You are welcome! I guess it's a natural thing: Born in Germany but emigrated to the Anglo-Saxon world a long time ago, I straddle both worlds. ;) Well, according to friends & family back in German I need to practise my German nowadays. :D – user21173 May 4 '16 at 6:21
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Beide genannten Konjunktionen, während und wobei, können sowohl Gleichzeitigkeit als auch Gegensätzlichlichkeit ausdrücken, allerdings bezieht sich wobei stärker auf die Handlung des Subjekts und während stärker auf den Zeitraum des Hauptsatzes. Im Beispiel wäre daher während eindeutig idiomatischer. Würde das Subjekt nicht von er auf sie wechseln, wäre auch wobei oder – bevorzugt – eine Umstellung mit dabei möglich:

  • Er sieht im Wohnzimmer fern, wobei er aufräumt.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern und räumt dabei auf.

Normalerweise steht die Haupthandlung, also hier wahrscheinlich das Aufräumen, im (ersten) Hauptsatz, daher klingt das Beispiel immer noch etwas seltsam, also besser:

  • Er räumt das Wohnzimmer auf, wobei er fernsieht.
  • Er räumt das Wohnzimmer auf und sieht dabei fern.

Im Zweifel ist während meistens angebrachter. In einem Hauptsatz würde es bei vorwiegend zeitlicher Bedeutung durch währenddessen oder gleichzeitig ersetzt werden. Für vorwiegend vergleichende Bedeutung gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. (wo)hingegen und aber oder (je)doch, die nicht so gut mit dem beiordnenden und funktionieren:

  • Er sieht im Wohnzimmer fern und sie räumt gleichzeitig ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern und sie räumt währenddessen ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern. Sie räumt währenddessen ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern. Sie räumt hingegen ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern. Sie räumt jedoch ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern, wohingegen sie ihr Schlafzimmer aufräumt.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern, doch sie räumt ihr Schlafzimmer auf.
  • Er sieht im Wohnzimmer fern, aber sie räumt ihr Schlafzimmer auf.

Prinzipiell ließe sich auch zeitgleich statt gleichzeitig verwenden, aber zumindest auf mich würde ersteres auf gleiche Start- und Endzeit, mithin Dauer, hindeuten, während letzteres nur eine zeitliche Überlappung erfordert.

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