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The question is on the relative clause as highlighted in this passage from Kafka’s Der Verschollene.

An einem runden Tisch saßen drei Herren, der eine ein Schiffsoffizier in blauer Schiffsuniform, die zwei anderen, Beamte der Hafenbehörde, in schwarzen amerikanischen Uniformen. Auf dem Tisch lagen, hochaufgeschichtet, verschiedene Dokumente welche der Offizier zuerst mit der Feder in der Hand überflog, um sie dann den beiden anderen zu reichen, die bald lasen, bald exzerpierten, bald in ihre Aktentaschen einlegten, wenn nicht gerade der eine, der fast ununterbrochen ein kleines Geräusch mit den Zähnen vollführte, seinem Kollegen etwas in ein Protokoll diktierte.

QUESTION

Can we put another die as follows so it may refer to the documents. (I assume the first die, already there, refers to “the other two,” i.e. the harbor officials.)

die die bald lasen, bald exzerpierten, bald in ihre Aktentaschen einlegten.

  • It is already clear from the context that it's most probably the documents that are read - No urgent need to mention that (Also it seems to be of no interest whatsoever to the message what actually has been read and the form taken tells us that - The guys are just busy doing there business) Also thanks for reminding us of exerpieren - Didn't read that in a long time. – tofro May 10 '16 at 19:16
  • @tofro: Dann lies es nochmal. NIcht, dass Du es mit exzerpieren verwechselst! – user unknown May 11 '16 at 1:28
  • Lesen und Tippen sind zwei verschiedene Künste. Lesen kann ich eigentlich ganz gut.... – tofro May 11 '16 at 19:44
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You can, but you don’t have to, and it would subtly change the meaning.

The last part before the bold type refers to “the two other” (officers), so it is clear the bold part refers to what the two officers are doing.

If you add the second die, the tone changes subtly to stress what the two officers are doing to the documents they are given. A better choice to insert here would be diese, to avoid the repetition of die.

Since the whole section is about describing what the people are doing, with the documents apparently being of no big importance, they are omitted from the highlighted subsentence.

This is gramatically correct, even if it sounds somewhat artifical today – not so much in Kafka’s time though.

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    Or sie instead of diese. – Jan May 10 '16 at 18:41
  • Wieso zeigt das Verhalten, dass die Dokumente nicht von großer Wichtigkeit sind? – user unknown May 11 '16 at 2:56
  • @userunknown: Weil dieses die Dokumente zum Objekt des Satzes machen würde. Im Moment sind es die Offiziere. – DevSolar May 11 '16 at 5:20
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I don't consider your insertion (marked with angle brackets) an improvement, since it would introduce a third reference to the same documents using again a new word.

verschiedene Dokumente (1) welche (2) der Offizier zuerst mit der Feder in der Hand überflog, um sie dann den beiden anderen zu reichen, die [die (3)] bald lasen, ...

Since welche can't be repeated without adding additional explanation, the omission seems the better choice, in my opinion followed by Jans proposal diese.

If not literature, but an explaining text looked like this, I would recommend separation in several sentences, repeating Dokumente instead.

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Jein ;) Es ist „die die“ keine gute Wahl, denn ein zweites Relativpronomen kann ein Nebensatz nicht haben, und als Demonstrativpronomen wäre das zweite „die” bestenfalls umgangssprachlich zulässig. Man könnte aber je nach Geschmack „die sie” oder „die diese” schreiben. Beides sind mögliche Varianten.

Die nächste Frage ist, ob dieses zusätzliche Wort hilfreich ist. Ich denke, dass DevSolar richtig darauf hinweist, dass es den Fokus leicht verschiebt. Wenn wir aus den Nebensätzen Hauptsätze machen, dann erscheint

Bald lasen sie, bald exzerpierten sie.

mir monotoner als

Bald lasen sie sie, bald exzerpierten sie sie.

was eher nach einer zielgerichteten Handlung klingt. Jedoch ist

Sie legten in ihre Aktentaschen ein.

nach meinem Empfinden kein vollständiger Satz, während

Sie legten sie in ihre Aktentaschen ein.

einer ist, auch wenn ich „hinein“ statt „ein” erwarten würde. Daher halte ich rein grammatikalisch Deine Lösung für besser als Kafkas, die mir ein wenig holprig erscheint.

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