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Mir ist heute aufgefallen, dass in und im im Gebrauch mit Ländernamen keiner erkennbaren grammatikalischen Regel folgen.

Zum Beispiel sagt man in Deutschland, in Russland und in Somalia, aber auch im Irak, im Sudan und im Kongo.

Wie kommt dies zustande?

  • Zumindest verwandte Frage, wenn nicht Duplikat. – guidot Feb 23 '17 at 8:28
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Das hängt davon ab, wie der Staat als ganzes benutzt wird. Manche Staaten haben einen Artikel und sind damit einhergehend meistens keine Neutra. Die überwiegende Mehrzahl der Staaten der Erde wird jedoch artikellos verwendet – und diese sind stets Neutra.

Alles folgende ist die übliche deutsche Grammatik. Um den Zustand in einem Ort zu beschreiben, wird die Präposition in mit Dativ verwendet. Wo ein Staatsname einen Artikel besitzt, wird dieser entsprechend mitdekliniert. Und die Kombination in dem wird systematisch zu im verkürzt.

Beispiele:

  • Der Kongo → im Kongo
  • Die Mongolei → in der Mongolei
  • Kanada (artikellos also Neutrum) → in Kanada (verbleibt artikellos)
  • Das schöne Kanada (mit Attribut erscheint der Artikel) → im schönen Kanada
  • Die Niederlande → in den Niederlanden.

Analog dazu werden Akkusativformen benötigt, wenn es um die Bewegung in einen Staat hinein geht. Dann heißt es in den Kongo, in die Mongolei, in das schöne Kanada oder in die Niederlande. Wird bei Kanada das Attribut weggelassen, muss man allerdings nach sagen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Obiges gilt übrigens nicht nur für Staatsnamen sondern auch für Regionen und sonstige Gebiete. Zum Beispiel im Landkreis (maskulin), in der Finnmark (feminin) im Saarland (Neutrum), in den Alpen (Plural)

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  • Neutrum: (das) Russland, in Russland
  • Maskulinum: der Sudan, im Sudan
  • Femininum: die Schweiz, in der Schweiz

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