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Ich würde gerne wissen, wie man einen Ausdruck verneint, der wenn enthält. z.B.

E := "Wenn ich Geld habe, dann kaufe ich mir einen Computer."

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  • 2
    Was möchtest du verneinen? Eine Anwesenheit des Geldes oder den Kauf eines Computers?
    – Eller
    Apr 17, 2017 at 17:51
  • den ganzen Ausdruc Apr 17, 2017 at 17:59

3 Answers 3

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Den Regeln der Aussagenlogik nach ist

Ich habe Geld und kaufe mir keinen Computer

die Verneinung. Wenn-Sätze sind immer Implikationssätze.

Wenn P dann Q

wird als

P und nicht Q

verneint.

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Wenn ich Geld habe, dann kaufe ich mir einen Computer.

Verneint:

Wenn ich kein Geld habe, dann kaufe ich mir keinen Computer.

Als einfache Regel kannst du dir merken, dass ein zu kein wird, eine zu keine, eines zu keines, usw.

Beim Geld ist es etwas komplizierter, denn das Geld ist im Deutschen nicht abzählbar. Klingt seltsam, aber es gibt eben nicht ein Geld, zwei Geld, drei Geld. Solche Nomen führen auch keinen unbestimmten Artikel. Aber auch wenn man freiwillig keinen Artikel vor das Nomen setzen will: Will man es verneinen, kommt dennoch ein kein mit dem richtigen Geschlecht und Fall davor.

Er geht Streit aus dem Weg.

Er geht keinem Streit aus dem Weg.


Am besten wäre übrigens:

Falls ich kein Geld habe, kaufe ich mir keinen Computer.

Falls habe ich statt wenn benutzt, weil es in der Verneinung nur noch um eine Schlussfolgerung gehen kann, nicht mehr um eine zeitliche Abfolge. Deshalb habe ich auch das dann weggelassen.

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  • Klingt nach dem, was der OP sucht (dafür +1), nicht aber nach dem, was der tatsächlich geschrieben hat. Verneinung von "Wenn A, dann B" ist "A UND Verneinung (B)". Sonst verneint man nur A und B und vergiest man, dass dazwischen eine Implikationspfeile ist. Da wahrscheinlich meine Antwort sinken wird, und auch Benutzer bzw. Googler, nach dem was schriftlich steht, und nicht nach den Wünschen dieses OPs, suchen werden, lasse ich diesen Kommentar hier.
    – c.p.
    Apr 18, 2017 at 5:53
  • vielen Dank erst mal für die ausführliche Antwort. Leider ist Sie nicht korrekt, weil die erste Aussage "Ich habe Geld" eine hinreichende Bedingung für die zweite Aussage "Ich kaufe mir einen Computer" ist. Das heißt, wenn die 1.Aussage falsch ist, dann können wir daraus nicht folgern, dass die 2.Aussage falsch ist. Um das klarer zu machen, betrachten wir eine Situation, ich man kein Geld hat, aber man bekam einen Gutschein, mit dem man einen Computer kaufen kann. @c.p.'s Antwort ist korrekt Apr 18, 2017 at 7:25
  • 1
    Ich war der Meinung, hier ginge es um Deutsch, nicht um Mathematik.
    – Janka
    Apr 18, 2017 at 8:33
  • Die angegebene Verneinung im zweiten Zitat ist eine Schlussfolgerung aus der Vorlage, ändert bzw. verneint die Aussage aber nicht.
    – guidot
    Apr 18, 2017 at 8:33
  • 1
    @AyoubFalah: Dann wäre sowohl dieser Hinweis als auch das Einfügen von ein oder zwei Zitaten ein deutlicher Gewinn für die Frage.
    – guidot
    Apr 18, 2017 at 15:12
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Hiermit möchte ich eine ausführliche Erklärung geben, wie man @c.p´s Antwort herleiten kann.

E := "Wenn ich Geld habe, dann kaufe ich mir einen Computer."

Seien A und B zwei Aussagen, mit

A := "Ich habe Geld"

B := "Ich kaufe mir einen Computer"

Der Ausdruck E hat die folgende Form: Wenn A dann B

E ist logisch equivalent zu Wenn nicht A dann nicht B und nicht A oder B, weil sie die gleiche Wahrheitstabelle haben.

Nun kann man E umformulieren, dass es git E = nicht A oder B

Nach dem De Morganschen Gesetz gilt es nicht E = A und nicht B

Also lautet die Verneinung von E folgendermaßen:

"Ich habe Geld und ich kaufe mir keinen Computer."

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  • Da fehlt aber das Wenn.
    – Janka
    Apr 18, 2017 at 11:43
  • Die blauen "Formel"teile sind ohne definierten Operatorenvorrang, den es zwar für Programmiersprachen, nicht aber für Deutsch gibt, wenig hilfreich. Entweder man definiert: nicht bindet stärker als und, und bindet stärker als oder, oder man muss Klammern setzen.
    – guidot
    Apr 18, 2017 at 15:32

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