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In einer Antwort von Hubert gibt es so einen Satz;

Jemand, der nach der Wahrheit sucht, sie aber dennoch nicht findet, ist kein Ignorant. Jemandem, der forscht, recherchiert, zweifelt und nachfragt, aber die Wahrheit trotz seiner Bemühungen nicht findet, so jemand ist kein Ignorant.

aber ich denke er hat den Satz nicht fertig geschrieben. Welches Wort passt am Besten für das Ende dieses Satzes?

so jemand ist kein Ignorant, sondern ......

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    Ein Wahrheitssuchender? – IQV Jun 22 '17 at 13:24
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    Rein grammatikalisch und auch semantisch ist das ein fertiger Satz. Die Frage, wie man das Gegenteil von "Ignorant" genau nennt, ist natürlich trotzdem berechtigt. "Wahrheitssuchender" gefällt mir. – Annatar Jun 22 '17 at 13:32
  • @Annatar "Wahrheitssuchender" gefällt mir auch sehr. Als ich "nicht fertig" geschrieben habe, habe ich gemeint, dass eine Frage im Kopf bleibt, wenn man diesen Satz liest. Man fragt sich selbst (zumindest ich); Ok, das ist kein Ignorant aber was ist das denn? – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 13:35
  • @IQV deine Empfehlung gefällt mir sehr, wie ich den vorherigen Kommentar geschrieben habe. Wahrheitssuchender ist jemand, der nach Wahrheit sucht. Wie nennt man eine Person, die nach Information sucht? Ich meine welches Wort wäre allgemeiner (für Wahrheit und Information)? – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 13:38
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    @AdInfinitum Es gibt leider genügend Forscher, die selbst auf ihrem Fachgebiet Ignoranten sind... – tofro Jun 22 '17 at 17:05
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Die Substantive sind vielleicht etwas hölzern, aber passende Adjektive sind:

  • wissbegierig
  • wissendurstig oder auch
  • interessiert.
  • Danke sehr für deine Antwort. Ich denke, dass die Antworten sehr gut sind aber "wissendurstig" ist am passendsten denke ich. – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 21:38
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Forschen, recherchieren, zweifeln und nachfragen sind die Werkzeuge guter Wissenschaftler, ob nun im akademischen, privaten oder industriellen Umfeld. Deswegen möchte ich den Satz schlicht beenden mit:

ein Forscher.

Dabei denke ich explizit nicht an den Beruf des Forschers sondern schlicht an jemanden, der aus Neugierde einen Sachverhalt verstehen möchte. Man sollte das aber nicht schwarz/weiß betrachten: Beide Forschergruppen haben eine große Überschneidungsfläche.

  • @AdInfinitum Wenn du explizit den Misserfolg mit dabei haben möchtest, müsstest du ihn auch explizit (z.B. erfolgloser Forscher) erwähnen. Ich bin der Meinung, dass auch in IQVs Antwort das Nichtfinden explizit erwähnt werden muss; dass also der Wahrheitssuchende durchaus auch finden kann. Und im Übrigen bin ich (als Forscher) nicht der Meinung, dass Forscher zwangsläufig Ergebnisse im Sinne der Wahrheit finden müssen – ganz im Gegenteil. – Jan Jun 22 '17 at 14:06
  • Ich war auch nicht ganz sicher, ob das Wort "den Misserfolg" beinhaltet soll. Aus dem Grund habe ich meinen ersten Kommentar gelöscht :) Danke schön für deine Antwort. Das macht auf jeden Fall sinn. – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 14:09
  • und zusätzlich dazu, du hast Recht. Wissendurstig oder Wahrheitssuchender sagt nicht, dass die Person nicht finden konnte. – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 14:10
  • Ich habe alle Antworten "upgevotet" und ich warte, was die Andere denken. – Ad Infinitum Jun 22 '17 at 14:12
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"Jemand, der nach der Wahrheit sucht..." ist im eigentlichen Wortsinn für mich

ein Wahrheitssuchender.

Für mich hat dieses Wort eine leicht philosophische Nebenbedeutung, die das Suchen aber Nicht-Finden mit sich trägt. Und deshalb trifft es auch alle zu die "forschen, recherchieren, zweifeln und nachfragen".

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Jemand, der die Wahrheit sucht, und noch nicht gefunden zu haben glaubt, ist ein Skeptiker. Wenn es aus dem Kontext erschließbar ist, würde ich den Wahrheitssuchenden, der auch möglich ist, zum Suchenden verkürzen.

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