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sich etw. vorstellen: sich in bestimmter Weise ein Bild von etwas machen

sich etw. ausmalen: a. anschaulich darstellen, schildern b. sich etwas in allen Einzelheiten vorstellen

Aus dem Duden.

Gibt es einen bestimmten Unterschied zwischen den Verben oder sie sind austauschbar?

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    Der Duden beschreibt doch den Unterschied: sich etw. ausmalen ist detaillierter, bildlicher .... – user1583209 Aug 14 '17 at 16:42
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    Bei "ausmalen" schwingt auch mit, dass man phantasiert oder sich etwas ausdenkt. Zum Beispiel: Ich male mir aus, wie es in meiner neuen Wohnung sein wird; das heißt: ich weiß es nicht, aber ich stelle mir bildlich und detailliert vor, wie es werden könnte. – user18544 Aug 17 '17 at 13:00
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Sich etwas ausmalen ist aus meiner Sicht intensiver und manchmal sich übertrieben etwas vorstellen.

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Sich etwas vorstellen ist aus meiner Sicht relativ abstrakt, bzw. neutral. Es geht um den Vorgang, im Geiste eine Situation, ein Gefühl, etc. zu betrachten.

Sich etwas ausmalen bezeichnet eine detailliertere, ausgeschmücktere Form von "sich etwas vorstellen". Wer sich etwas ausmalt, stellt es sich natürlich auch vor, aber bildlicher, meist emotionaler, er taucht tiefer ein.

Daher sind die beiden Ausdrücke nicht synonym. Jemand der sich etwas ausmalt, stellt es sich zwar vor, aber jemand, der sich etwas vorstellt, malt es sich nicht unbedingt auch aus.

  • Sich etwas ausmalen ist eine Teilmenge, von sich etwas vorstellen. Daher ist es Unsinn zu sagen, dass die Teilmenge mehr/detaillierter, ausgeschmückter ist als die Gesamtmenge, denn sie ist ja ein Teil dieser. – user unknown Aug 15 '17 at 23:22
  • Nein, Dein Kommentar ist aus meiner Sicht Unsinn. Erstens entspricht meine Antwort ziemlich genau der Definition im Duden, falls man diesen als Autorität sehen will. Zweitens sprechen wir hier nicht von mathematischen Mengen. Man kann sich etwas einfach nur vorstellen, oder man kann es sich im Detail und lebhaft vorstellen (ausmalen). Klar stellt man sich in beiden Fällen etwas vor, aber daraus ergibt sich noch keine Relation. Genauso könnte man auch argumentieren, dass sich vorstellen eine Teilmenge von sich ausmalen ist - nämlich einfach die weniger detailreiche/ausgeschmückte. – Thorsten Dittmar Aug 16 '17 at 7:13
  • Zudem zeichnen sich Teilmengen von Mengen oftmals gerade durch besondere Eigenschaften aus und daher ist es Unsinn zu behaupten, eine Teilmenge von "sich vorstellen" könnte sich nicht dadurch auszeichnen, dass die Vorstellung detailreicher und "bunter" ist. Tiefseefische sind auch Fische, zeichnen sich im Gegensatz zu den anderen Fischen aber dadurch aus, dass sie eben in der Tiefsee leben. Schwarzweiß-Fotos sind auch Fotos, setzen sich aber von anderen Fotos dadurch ab, dass sie keine Farbinformation zeigen. Aber Du hast ja immer was auszusetzen, daher nehme ich das so hin... – Thorsten Dittmar Aug 16 '17 at 7:15
  • a) "Weniger detailreich" könnte man zwar behaupten, macht aber inhaltlich keinen Unterschied, es bleibt dabei, dass es eine Vorstellung ist. Detailreich ist eine Einschränkung, eine Konkretisierung. Sich etwas vorstellen ist also abstrakter, die Oberkategorie. Das ist eine Relation. Da die Mathematik, inklusive der Idee der Menge, sich aus der Beschreibung der Realität ergeben hat ist der Versuch, Mathematik als akademische Spinnerei zu desavourieren freundlich, aber energisch zurückzuweisen. – user unknown Aug 16 '17 at 17:44
  • b) Wenn Du sagst "im Gegensatz zu den anderen Fischen" machst Du eine neue Menge auf, und zwar die der Fische ohne die Tiefseefische. Schwarzweißfotos sind nicht farbärmer als Fotos, sondern nur farbärmer als Fotos ohne Schwarzweißfotos und Tiefseefische können nicht in größeren Tiefen leben als Fische, weil es Fische sind. Dass ich immer etwas auszusetzen habe ist eine Unterstellung. Wenn ich oft etwas auszusetzen habe, dann vielleicht, weil es oft etwas auszusetzen gibt. – user unknown Aug 16 '17 at 17:48
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Für mich wird die Bedeutung anhand des unterscheidenden Teils deutlich "stellen" ist tendenziell konkreter, objektiver und verbindlicher als "malen" was ich eher freier, künstlerischer, unverbindlicher werte.

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Mit a) meint sich etw. ausmalen "anschaulich darstellen, schildern" im Gross.

Mit b) meint dass die Erste, d.h. "sich etw. vorstellen" (im ein feiner Sinn.)

"Sich etw. ausmalen" subsumiert "sich etw. vorstellen."

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    Hast Du was getrunken? – user unknown Aug 15 '17 at 23:25

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