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Im folgenden Satz aus der Filmkritik zum Film "Die Schöne und das Biest":

...., der (...) ein einsames Leben frönt, verzweifelt vor Angst, die Zauberrose könnte das letzte Blütenblatt verlieren./ Dieses Leben genießt er also nicht./

Aus dem Spiegel

Auch inhaltlich scheint mir der Satz nicht ganz richtig zu sein

Ist dies ein Fehler oder wird man das in der Zukunft immer wieder sehen?

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    Das hätte vielleicht fristet statt frönt heißen sollen - dreiste Autokorrektur? – guidot Aug 23 '17 at 20:12
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    Das ist eine falsche Alternative. Etwas kann ein Fehler sein und man man wird es in der Zukunft immer wieder sehen. – user unknown Aug 24 '17 at 1:30
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Nein. "frönen" verlangt immer den Dativ.

Der Spiegel ist für vieles bekannt, aber nicht unbedingt für gutes Deutsch. Wenn dort was komisches steht, kann das oft einfach schlampiger Sprachgebrauch sein.

  • "... der einem einsamen Leben frönt" klingt auch nicht richtig, oder? Magst Du vielleicht noch auf den Beispielsatz eingehen? – Arsak Aug 23 '17 at 18:53
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    @Marzipanherz: Doch. »Gestern brachten wir einen Bericht über Erich, den Eremiten, der einem einsamen Leben frönt.« Das ist vollkommen korrekt. Das Verb »frönen« bedeutet: »sich ausgiebig einer Beschäftigung hingeben; etwas gern und ausdauernd machen.« Einsam zu leben kann man durchaus als Beschäftigung betrachten, daher ist auch die Wahl des Wortes »frönen« in Ordnung. – Hubert Schölnast Aug 24 '17 at 6:12
  • @Marzipanherz das klingt etwas hölzern, wahrscheinlich würde niemand das sagen, aber wenigstens ist es nicht komplett falsch, im Gegensatz zu "...ein einsames Leben frönt". – Jimi Jackson Aug 28 '17 at 19:04

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