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Zum Beispiel:

(a) … kann durch Present Continuous ersetzt werden.

(b) Trapassato prossimo ist eine Verbform, die …

Ich bin schon mal über „der“ und „das“ gestolpert. Welcher Artikel soll vor den fett markierten Zeitformen gebraucht werden?

marked as duplicate by Hubert Schölnast, Björn Friedrich, Eller, IQV, Jan Aug 29 '17 at 10:30

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  • Wahrscheinlich denselben wie z.B. für "das Futur", "das Perfekt" und "das Plusquamperfekt". – tofro Aug 27 '17 at 17:49
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    Das Problem ist nicht auch grammatische Begriffe beschränkt, sondern tritt immer auf, wenn Wörter aus einer fremden Sprache in einem deutschsprachigen Kontext verwendet werden. Dazu wurden hier schon unzählige Fragen gestellt und beantwortet. – Hubert Schölnast Aug 27 '17 at 18:14
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Wie immer: Es gibt keine klare Festlegung.

Mögliche Kriterien für die Wahl des Genus und damit des zuverwendenden Artikels könnten sein:

  1. Übernahme des Genus der deutschen Übersetzung:

Present Continuous → das kontinuierliche Präsens → das Present Continuous

  1. Übernahme des Genus der Muttersprache:

trapassato → (m) → der Trapassato Prossimo

(Achtung: Das geht natürlich nur in Sprachen, die über Genera ähnlich dem Deutschen verfügen.)

  1. Generisches Neutrum:

Das Present Continuous
Das Trapassato Prossimo

  1. Lautmalung (sehr subjektiv)

Bei diesen beiden Wörtern lassen sich also sowohl das als auch der gut erklären. Für die bräuchte man eine starke, lautmalerische Tendenz zum Feminimum.

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    Warum schreibst du in (1) »der kontinuierliche Präsens«? Das Substantiv Präsens ist doch sächlich, zumindest behaupten das Wiktionary, Duden und DWDS. Sollte es daher nicht »das kontinuierliche Präsens« heißen? – Hubert Schölnast Aug 27 '17 at 18:02
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    Die Strategie 2 (Übernahme aus der Ursprungssprache) (Muttersprache ist der falsche Begriff) ist äußerst problematisch, vor allem wenn das Genussystem der Ursprungssprache sich vom deutschen System unterscheidet. Italienisch hat nur zwei Geschlechter (männlich und weiblich). Daher kann nach dieser Logik kein italienisches Fremdwort sächlich sein. Welches Geschlecht soll man nach dieser Logik schwedischen Fremdwörtern geben, deren Geschlecht utrum ist? Das ist nämlich ein Geschlecht, das es im Deutschen nicht gibt. – Hubert Schölnast Aug 27 '17 at 18:09
  • Die Übernahme des Genus aus der ursprünglichen Sprache funktioniert natürlich nur bei Sprachen wie Italienisch oder Spanisch, wo das Genus (normalerweise) leicht an der Endung der Wörter zu erkennen ist. – mach Aug 27 '17 at 19:34
  • @mach Und weil man das Genus italienischer Worte so gut an der Endung erkennen kann, heißt es auch "das Violoncello", "das Adagio", "das Crescendo", "das Konto", "das Disagio", "das Pesto", "das Risotto", "das Carpaccio" und "das Tiramisu". – Uwe Aug 27 '17 at 19:53
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    @RHa Genauer gesagt: Sie funktioniert bei Latein und Altgriechisch. Und nur da. Das liegt nicht daran, daß diese beiden Sprachen wie das Deutsche ein Drei-Genus-System haben, sondern daran, daß es sich hier typischerweise um gelehrte Entlehnungen handelt, um Entlehnungen durch Wissenschaftler des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts. Diese waren (a) des Lateinischen und Griechischen mächtig, und sie haben (b) das Genus dieser Sprachen durchgängig übernommen. Für Entlehnungen aus anderen Sprachen hat das Genus in der Ausgangssprache etwa die gleiche Bedeutung wie ein Würfelwurf. – Uwe Aug 27 '17 at 20:49

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