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Wie Sie bereits festgestellt haben, hat sich der deutsche Wortschatz wegen der Digitalisierung um mehrere hundert Wörter bereichert, z. B. liken, surfen, posten, usw. Gab es jedoch auch in der Vergangenheit solche Veränderungen der Sprache, die von verschiedenen Ereignissen, etwa den Weltkriegen, der Erfindung des Telefons oder des elektrischen Lichts, hervorgerufen wurden? Was sind Beispiele hierfür?

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    Das ist, mit Verlaub, keine besonders sinnvolle Frage, die sich außerdem ein bißchen nach "mach' mir meine Hausaufgabe" anhört. Natürlich musste sich in der Vergangenheit die Sprache ständig anpassen, um Begriffe für Dinge, die vorher nicht da waren, zu finden. – tofro Oct 1 '17 at 12:33
  • @tofro Eigentlich suche ich nach Belegen, dass die Sprache mit der Entwicklung der Gesellschaft zusammenhängt – Dreikäsehoch Oct 1 '17 at 13:10
  • @tofro: Insbesondere das "Wie Sie bereits festgestellt haben" am Anfang deutet darauf hin, dass der Text aus einem anderen Kontext stammt. – O. R. Mapper Oct 2 '17 at 11:24
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Das Deutsche wurde schon immer von anderen Sprachen beeinflusst.

Im Mittelalter war der Einfluss des Lateinischen sehr groß. Viele Wörter, die wir heute als urdeutsch wahrnehmen, stammen aus dem Lateinischen (z.B. Kampf, Fenster, Keller)

Besonders im 17. und 18. Jahrhundert sind dann viele Wörter aus dem Französischen übernommen worden. Im 19. und Anfang des 20. Jahrdunderts versuchte man diese Wörter wieder zu verbannen und durch Wörter deutschen Ursprungs zu ersetzen (z.B. Trottoir/Bürgersteig, Portemonnaie/Geldbeutel). Der Kampf um die "Reinheit" der Sprache ist also nichts Neues.

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    +1 Und es gab auch schon früher Versuche, vermeintlich Fremdes zu „verdeutschen“, etwa im 17. Jhd. bei Philipp von Zesen. Manche seiner Schöpfungen haben sich gehalten (Augenblick, Bücherei), andere nicht (Meuchelpuffer). – Philipp Oct 1 '17 at 19:05

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