Wenn ich nach einer Übersetzung der englischen Onomatopöie "Phew" suche, finde ich nur "puh", aber im Englischen würde "puh" etwas ganz anderes bedeuten.

Also, was wäre die deutsche Onomatopöie für dieses Emoticon:

Phew_small

  • 13
    Ich verstehe den Grund für die Frage nicht ganz. Wenn ich nach einer deutschen Übersetzung für "red" suche, finde ich "rot", aber im Englischen bedeutet "rot" etwas anderes – ja, und? – DonHolgo Sep 13 at 14:03
  • @DonHolgo Ich wurde von Google verwirrt und in ein paar Jahren wird diese Frage Google hit # 1 sein! 0:-) – Fabby Sep 13 at 14:58
  • 1
    As all tags are in English, shouldn't it be "Onomatopoeia"? – Iris Sep 18 at 7:13
  • @Iris: added English tag as well. do you have enough rep here to create a synonym? – Fabby Sep 18 at 7:50
  • @Fabby, I don't know how to create a synonym. – Iris Sep 18 at 12:33
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The equivalent is what you found out by yourself. It is indeed

Puh!

Ich meine, etwas älter und somit "literarischer" als "Puh" ist

Uff!

Zur Verifizierung der These böte es sich an, alte Mickymaushefte durchzublättern aus verschiedenen Jahrgängen, um zu schauen, wie sich die onomatopoetische Gestaltung von Lautäußerungen der Erleichterung über die Jahre entwickelt. Sobald ich wieder Zugriff zu diesem Textkorpus habe, mache ich einmal Stichproben.

Am Rande sei - kontrastiv differenzierend - hinzubemerkt, dass sich in den Dialogen bei Karl May (Sprachkultur der 1860er Jahre) sehr häufig

Pah!

findet, dies aber als Laut der Verachtung oder Geringschätzung. Dieses "Pah!" hat sich aus dem Alltags- und Literatursprachgebrauch seither verflüchtigt. Allenfalls im heute geläufigen, milderen

Pff!

kann man noch einen Reflex des groben "Pah!" aus der Zeit des deutschen Realismus erkennen.

Noch weniger aggressiv als "Pff!" wäre das um einen Schwa-Laut ergänzte

Pfü!

bei dem ich - jedenfalls - neben der missachtenden Ablehnung auch eine diese Haltung relativierende Selbstironie mithöre.

  • Ich wohne nur zeit wenige Zeit in Deutschland, sondern habe ich keine Deutsche Mickymaushefte, aber sowieso +1 ;-) – Fabby Sep 13 at 15:01
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    +1, aber: Vielleicht hat Karl May mich geprägt, aber ich empfinde »pah« als Ausruf der Verachtung oder Geringschätzung nicht als veraltet. Vermutlich würde ich es aber auch anders ausdrücken. Eine spontane Gefühlsäußerung lässt sich so schwer authentisch simulieren. – Philipp Sep 14 at 6:28
  • @Philipp Ja... ich schrieb "veraltet", weil ich es außerhalb der Karl-May-Welt noch nicht angetroffen habe, insbesondere nicht in Post-May-Zeiten. Das kann aber auch an meiner beschränkten Weltkenntnis (oder Literaturkenntnis) liegen. – Christian Geiselmann Sep 14 at 9:01
  • 1
    Genau. Funktionsäquivalent, nicht Buchstabenäquivalent oder nur -ähnlich. Daher ist pah viel weniger passend als ächz oder hui. Beachte die Erleichterung nach Schweissabsonderung durch Aufregung/Stress im Bild. Meine ich jedenfalls. Das ebenfalls gelistete "Puh" halte ich für literarisch und im Alltag lautlich für nichtexistent. (Jedenfalls nicht spontan) Your call. – LangLangC Sep 17 at 10:31
  • 1
    Ts-ts-ts. Ich hatte "Puh" auch gar nicht als gute Alternative propagiert. Grummel. Und "Pah" kam nur vor, damit es nach 140 Jahren mal wieder jemand aktiv verwendet. Nörgel. "Ächz" ist nach meiner Kenntnis der Fuchs'schen Ausdrucksformen eher im Fällen aktuell empfundender schwerer Lasten gängig, nicht jedoch zur Expression der Erleichterung über deren Loswerden. Hugh, ich habe gesprochen. – Christian Geiselmann Sep 17 at 14:18

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