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Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter der Überschrift »Firma sucht: für unsan Haufa: Oan(e) fias Biroh« von einer Stellenanzeige im Dialekt. Ich habe herzlich gelacht, aber nur die Hälfte verstanden. Könnte jemand die Ausschreibung wortwörtlich, aber verständlich ins Hochdeutsche übertragen?

Ihr findet die bairische Anzeige als Bild in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung. Dort wird auch auf die Anzeige der Firma bei Facebook verlinkt.

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    Wenn du fragen möchtest, ob eine solche Frage hier OK ist, ist Meta dafür der richtige Ort. – Carsten S Nov 30 '18 at 17:27
  • @CarstenS Davon ausgehend, dass der Zusatz im Titel nur eine saloppe Formulierung war und es eigentlich um den bairischen Text geht, habe ich die Frage geändert. – Philipp Dec 1 '18 at 8:13
  • Multiplex, wenn dir die Änderung nicht gefällt, kannst du sie natürlich rückgängig machen. – Philipp Dec 1 '18 at 8:14
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    Verlinkiungen sind extrem vergänglich. Gute Praxis wäre es, von dem Artikel einen Screenshot zu machen und diesen als Bild hier fest einzubauen. – Christian Geiselmann Dec 3 '18 at 0:03
  • @ C.G. - Hätte Philipp mein posting nicht umgeschrieben und dabei nicht Wesentliches getilgt, hättest du lesen können, was ich zum Urheberrecht geschrieben hatte. Auch ein screenshot ist eine Urheberrechtsverletzung. Siehe hierzu den wikipedia-Artikel zu 'Urheberrecht'. Zu deiner Aufforderung siehe den wiki-Artikel zu 'Anstiftung'. Für Laien sind die dortigen Ausführungen ausreichend. – multiplex et liber Dec 3 '18 at 11:26
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Der Ort Malching, in dem die Firma sitzt, liegt in Niederbayern. Entsprechend handelt es sich vermutlich um den dort gesprochenen Dialekt. Hier ein Versuch, die Wörter auf Hochdeutsch erkennbar zu machen, mit Anmerkungen in eckigen Klammern.

Seit 16 Jahren bauen wir Aufzüge, Treppenlifte und Elektrokachal [evtl. -öfen?] und unsere Kunden schätzen uns recht [sehr] sakrisch [stark; von Sakrament].

Aufzugdienst Rottal
… bewegend, menschlich!

Und jetzt brauchen wir für unseren Haufen:
Eine(n) fürs Büro

Bei uns gibts:
- eine Arbeit, wo [bei der] man denken darf, die nicht langweilig wird und wo [bei der] man etwas zu sagen hat
- einen sicheren Arbeitsplatz (wir sind keine Grattlerfirma [finanziell schwache Firma])
- jemanden, der dir zeigt wie es geht, auch wenn du dich noch nicht gleich so auskennst
- alles mögliche zu tun
- eine Arbeit in einer Firma, die etwas Sinnvolles macht und den Leuten hilft
- Lustig sind wir, ehrlich sind wir, Hund [evtl. gewieft?] sind wir und wir schauen [achten] auf unsere Leute
- eine gute Mannschaft, die auch mal eine Gaudi [Spaß] hat und zusammenhält, wenns drauf ankommt
- Wir zahlen nicht schlecht

Du:
- magst [möchtest] etwas Neues machen, weil dich das Alte ankäst [langweilt]
- hast etwas gelernt, was mit dem Büro zu tun hat
- arbeitest gern und gut mit Leuten, Zahlen und Buchstaben
- denkst mit, organisierst gern, bist zuverlässig und nicht leutscheu [zurückgezogen, introvertiert]
- bist kein Leimsieder [Langweiler], kein Geschäfthuber [Wichtigtuer] und kein Zwiderwurzen [Griesgram]
- wohnst nicht ganz zu weit weg

Na, was sagst du?
Wenn Dich das interessiert, dann ruf an oder schick uns gleich deine Papiere

  • Freu' mich sehr darüber, dass du dir die Mühe gemacht hast. Vielen Dank! - Eine Frage noch. Sehe ich das richtig, dass "Manschafd" im Original sowohl Plural als auch Singular ist? "- a guade Manschafd, di a ammoi a Gaudi ham und zammhoid, ..." - ... die auch mal eine Gaudi HABEN und zusammenHÄLT ? – multiplex et liber Dec 3 '18 at 11:07
  • Nein, das ist eigentlich ein Numerus-Fehler. Es müsste heißen "a guade Manschafd, die a ammoi a Gaudi hod und zammhoid". – Thorsten Dittmar Dec 3 '18 at 13:30
  • @multiplex Ich kann kein Bairisch, aber es sieht für mich nach einem Fehler aus (Inkongruenz der Einzahl von Mannschaft und Plural von haben). Selbst wenn Manschafd auch Plural ist (was sein könnte), dann bliebe eine Inkongruenz mit zammhoid (falls das zusammenhält heißt). Allerdings muss Manschafd aufgrund des »a guade« Singular sein. – Philipp Dec 3 '18 at 13:30
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Firma sucht: für unseren Haufen: Eine(n) für's Büro.

Haufen: hier im Sinn von Gruppe/Team.

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In schöner Stellenanzeigen-Lyrik ergäbe das in etwa:

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine

Bürokraft

Wir bieten:

  • einen Arbeitsplatz, bei dem die Meinung des Mitarbeiters zählt
  • Beschäftigungssicherheit (denn wir sind kein Wald- und Wiesenbetrieb)
  • eine gute Einarbeitung
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit für einen dankbaren Kundenstamm.

Förmlichkeiten liegen uns nicht, wir sind direkt, uns macht man nichts vor und das Wohl unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen.

(Weiterhin bieten wir)

  • Teamgeist und gegenseitige Unterstützung
  • Vergütung über Tarif.

Sie bieten:

  • Interesse an einer neuen Herausforderung
  • eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Büromanagement
  • Einsatzfreude, Kommunikationsfähigkeit, sehr gutes Zahlenverständnis und sichere Beherrschung der Rechtschreibung
  • Selbständigkeit, Organisationsstärke, Zuverlässigkeit und Sozialkompetenz

Sie haben Pep, machen aber nicht unnötig Wind, bringen gute Laune mit und wohnen in erreichbarer Nähe.

Nun, was sagen Sie?

Wenn sie interessiert sind, rufen Sie uns an, oder schicken uns gleich Ihre Bewerbungsunterlagen zu.

  • Wir haben außerdem eine Lehrstelle (w/m) zu besetzen! -

[Da ich des Bairischen nicht mächtig bin, ist die Bedeutung einiger Stellen der Original-Anzeige eher erahnt als wirklich verstanden.]

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