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Daneben gab es Naturgeld wie Lebensmittel, Butterziegel, Gewürze, Schafswolle, Pelze, Häute, Kokosnüsse, Mandeln oder Olivenöl: Gegenstände, die in einer bestimmten Region vorkamen und dort ebenfalls großen Wert besaßen. Sie verfeinerten Speisen oder wärmten im Winter als Mantel und Beinkleid. Diese Naturerzeugnisse, auch Naturalien , konnten wie Vieh oder Feldfrüchte als Zahlungsmittel kaputt gehen, sterben, verderben, ranzig werden. Daher kann man sie neben Waffen, Schmuck oder Münzen als komplementär, sprich, als Ersatzwährung zur eigentlichen Währung ansehen.

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Wenn die Frage wäre, ob es Ersatz zu oder Ersatz für heißen muss, wie der Titel nahelegt, wäre ich für für.

Hier wird aber m. E. zur verwendet, weil diese Ersatzwährung die echte Währung nicht verdrängt, sondern als Alternative daneben gestellt wird. Das ist eine andere Art von Ersatz als beim Ersatzrad, das das defekte ersetzt.

Dazu passt: Das ergiebigste Wikipedia-Stichwort ist Komplementärwährung, während Ersatzwährung ziemlich dünn ist.

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    Der Ausdruck »Ergänzungswährung« wäre also passender. »Ersatz für ...«, aber »Ergänzung zu ...«. – Raketenolli Feb 6 at 15:41
  • 1
    Eher ein Zusatz als ein Ersatz. ;-) – Rudy Velthuis Feb 10 at 17:52
  • @RudyVelthuis ist die Frage jetzt schon erklärt? – user26646 Feb 12 at 15:31
  • @user26646: Das Wort "Ersatzwährung" ist m.E. falsch. Ich würde sagen "Komplementärwährung zu X". – Rudy Velthuis Feb 12 at 17:22
  • @Raketenolli ist diese Frage jetzt schon nach der Umformulierung erklärt ? – user26646 Feb 13 at 16:42

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