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Was bedeutet fickpissig?

Kontext (leicht verändert): Die Reform ist ein fickpissiger Traum für Rechsextreme.

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    Something rude based on fiicken and pissen. Not even colloquial language, just new word invention. – πάντα ῥεῖ Feb 14 at 18:59
  • Irgendwass muss es bedeuten, ich gaube nicht, dass das dieselbe Bedeutung wie Scheißtraum hat. Also welche denn? – c.p. Feb 14 at 19:05
  • Nun ja, die beste Zuordnung für solch ein Adjektiv ist vermutlich schon einfach Scheiss .... Fick drückt die Verachtung aus, pissig die Relevanz. Ausserdem ist piss ein Lehnwort aus dem Englischen. Ich glaube nicht, dass die Aussage irgendwas über "Das ist einfach Scheisse" hinaus an Bedeutung und Inhalt hat. – πάντα ῥεῖ Feb 14 at 19:12
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    I think some like "fucking good" or similar. Also, das hat eine umgangsprächliche Bedeutung, darum hast du wahrscheinlich das Downvote erhalten. Vielleicht hat es eine starke negative Bedeutung, aber ich bin fast sicher, daß es starke positive hat (für die sogenannte "Rechtsextreme"). – peterh Feb 14 at 20:09
  • @c.p. - Bei Fragen wie dieser hilft oft: mundmische.de, konkret: mundmische.de/synonyme/fickpissig. sprachnudel.de hilft in diesem Fall leider nicht, kann aber in vielen anderen Fällen nützlich sein. – multiplex et liber Feb 16 at 12:22
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First: This adjective is indeed very rude, even vulgar, just because of it's connotation with "ficken" and "pissen".
Some Google search provides actually only two "official" examples, both politically left:

https://gegen-kapital-und-nation.org/vorsicht-kopfnoten/

An article from 1998 (so the word isn't a new invention) about school marks for a pupil's behaviour, which says

Einen Verbündeten im Kampf gegen die fickpissige Idee zur Einführung „moderner Kopfnoten“ werden Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen wohl nur in der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) finden. [...] Schule ist so schon schlimm genug. [...] Es muß verhindert werden, daß sie auch noch ein Urteil über die Persönlichkeit von SchülerInnen fällt.

Obviously that adjective doesn't mean anything positive here. It dooms the idea of "Kopfnoten" as something someone can't help but getting enraged on.

Second example is not that clear:

http://www.taz.de/!5570346/

A comment from a newspaper's chief executive on the EU reform plans on copyright laws. Title and abstract:

Ein Traum für Facebook und Faschisten
Die Vorlage zur Urheberrechtsreform bringt marginale Verbesserungen. Der Uploadfilter allerdings wird die umfänglichste Vorzensur bislang.

But then:

Weil Google und Facebook da die Einzigen sind, die den Vorgaben überhaupt genügen können, ist der Artikel 13, der die Uploadfilter vorschreibt, eine langfristige Rückversicherung für ihre marktbeherrschende Stellung.

And finally:

Dagegen ist das Leistungsschutzrecht ein schlechter Witz, die Uploadfilter aber nur eines: ein fickpissiger Fiebertraum für Face­book und Faschisten.

So, as the upload filter ensures the strong position of Facebook, why should it be bad for them?
On the other hand, as the upload filter means that upload content is censored, this is not good for fascists - their propaganda wouldn't reach the people.
So how can it be "fickpissig" for both partys? Ok, it could be negative for Facebook because they have to spend much effort on implementation and maintenance of such a filter. Also, a negative meaning is implied by the noun "Fiebertraum", what isn't something desirable.
In this context, we would have to consider the title "Ein Traum..." as being ironic.

After all it's more likely that "fickpissig" means something like "beschissen". Anyway, you shouldn't use it.

  • Oh, du hast das ursprüngliche Zitat gefunden, :) bin mit der Interpretation des infragekommenden Wortes einverstanden (nicht aber mit deiner Iterpretation des taz-Artikels.) – c.p. Feb 16 at 10:46

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