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Ich bin auf ein Wort einer anderen Sprache (Afrikaans) gestoßen, und frage mich ob es ein deutsches Äquivalent dazu gibt. Die afrikaanse Entsprechung zu "Lekt" ist "lek", und es gibt auch ein Adjektiv dazu, lekties, das so beschrieben ist: "eigen an einer Sprachvarietät, die eine eigene Identität darstellt". Ich bin mir nicht sicher ob da "spracheigen(tümlich)" passt, es erscheint mir etwas weitgefasster? Wörter wie "soziolektisch/ideolektisch/etc." sind dann wiederum spezieller.

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    Wer das sehr obskure Wort "Lekt" akzeptiert, der akzeptiert sicherlich auch die normale Bildung "lektisch". Warum sollte es die nicht geben? – Kilian Foth Apr 29 at 7:28
  • Das Wort "lektisch" wird im Bereich der Mathematik und Informatik schon wie das englische Wort "lectic" in der Bedeutung "Wörter/Buchstaben betreffend" als Gegensatz zu "numerisch" (Zahlen betreffend) verwendet. Man kann z.B. numerische und lektische Sortierung unterscheiden. Das ist aber nicht die Bedeutung, die hier in der Frage gesucht wird. – jarnbjo Apr 29 at 10:12
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    Ich finde lektisch auch durchaus akzeptabel. Darüberhinaus: In Zusammensetzungen wird bisweilen -lektal verwendet: dialektale Ausdrucksweise. – Christian Geiselmann Apr 29 at 11:20
  • Polysemie ist etwas ganz Natürliches :-) Niemand hat Probleme mit Sätzen, die "Bank" verwenden, und wer mit Sprache arbeitet, hat auch keine Probleme mit Sätzen, die "lektisch" im Kontext verwenden. – Kilian Foth Apr 30 at 6:28
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Das Wort Lekt in der beschriebenen Bedeutung ist eine Ableitung aus Dialekt. Da das dazugehörige Adjektiv dialektal lautet (und nicht dialektisch, was eine andere Bedeutung hat), ist die Form lektal zu empfehlen.

Die Form lektisch scheint hingegen für ein Fachwort in der Mathematik gebraucht zu werden.

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