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Ab und zu treffe ich Situationen und Kontexte, wo "sein" ausgelassen wurde. Z.B. "das der Schlüssel" (https://youtu.be/Xcqcni1PcFo?list=RDbY6059rr7BU&t=133 ) , "das doch nix neues". Inwiefern ist das verbreitet in der Umgangssprache? Gibt es vielleicht typische Beispiele und Situationen?

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Das'der fälische Dialekt. Vom Ruhrgebiet bis Berlin verbreitet.

Ist wird zu is und weiter zu s reduziert. Nach s am vorhergehenden Wortende fällt es schließlich komplett weg. Allerdings nur, wenn dadurch keine Mehrdeutigkeiten entstehen.

Was'n das? (Was ist denn das?)

's schwer. (Das ist schwer.)

Links isser lang! (Links ist er lang!)

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    Alternativ ursprünglich da is > da's? Besonders in "das der Schlüssel", bzw. eher da-s-'a Schlüssel, sonst Da! Der Schlüssel!. Die Artikel in d- hatten ältere Artikel, s-, ersetzt, also ehemals da sa Sluzel? – vectory Jul 27 '19 at 13:42
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    Ich, ein Berufspendler, kann bestätigen, dass die Auslassung oder Verkürzung aller Formen von sein ganz stark in Magdeburg und Umgebung verbreitet ist. Richtung Osten hin, so etwa kurz hinter Genthin, tritt es nicht mehr auf. – Björn Friedrich Jul 28 '19 at 10:45

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