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Nächste Frage wurde neulich gestellt:

Welchem Zweck dient "eines" plus Nomen? "Eines Laplace"?

Da lautet es

Weit, weit entfernt von der mechanischen Welt eines Newton oder eines Laplace, ...

Es gab keinen Einwand gegen den Mangel der Genitivendung s. Ich hätte „eines Newtons“ erwartet.

Warum ist es richtig ohne s?

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Erklärungsvorschlag: Es kann nicht "eines Newtons" lauten, weil es sich nicht um den Genitiv von "ein Newton" (siehe die gleichnamige Maßeinheit) handelt, sondern auf die spezifische Person Isaac Newtons Bezug genommen wird. Familiennamen (männlicher Personen) stehen im Genitiv regelmäßig ohne Artikel:

Die Kanzlerschaft Kohls...

statt

Die Kanzlerschaft des Kohls (oder: eines Kohls)...

Steht der Name ausnahmsweise mit Artikel (bestimmt oder unbestimmt), wird er nicht dekliniert.

Die Memoiren des Kanzlers Kohl...

Klassische Ausnahme:

"Die Leiden des jungen Werthers"

Vielleicht kann man die Konstruktion auch als Ellipse verstehen: "eines (Forschers/Wissenschaftlers wie) Newton". Das deklinierte Element wäre also aus stilistischen Gründen entfallen; der Name stünde in einer solchen Fügung generell im Nominativ und bleibt es auch, wenn das deklinierte Element entfallen ist.

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